15. August 2014

Das Vorwort zum Spiel gegen Alemannia Aachen

Liebe Fans von RWE, Mitglieder und Gäste!

Daran können wir uns gewöhnen. Mehr als 10.000 Zuschauer an der Hafenstraße beim Regionalliga-Eröffnungsspiel gegen die Sportfreunde Lotte, ebenfalls eine fünfstellige Kulisse beim Traditionsduell gegen Alemannia Aachen. Wir dürfen sogar hoffen, dass der aktuelle Regionalliga West-Rekord von 13.145 Zuschauern bei unserem 4:2 in Oberhausen zur Ligapremiere 2012 beim Spiel gegen Aachen zumindest ernsthaft in Gefahr gerät.

Schon seit Tagen herrscht auch bei uns eine große Vorfreude auf den Klassiker gegen die Alemannia, immerhin eine Neuauflage des DFB-Pokalfinales von 1953. Gegen einen ähnlichen Ausgang wie beim 2:1 für die RWE-Helden um August Gottschalk, Helmut „Boss“ Rahn oder „Penny“ Islacker vor mehr als 61 Jahren hätten wir auch diesmal nichts einzuwenden.

Beide Mannschaften haben in ihren ersten beiden Saisonspielen beste Werbung für die Partie betrieben. Die Alemannia ist mit zwei Siegen optimal gestartet und wird mit Sicherheit von zahlreichen Fans begleitet. Unsere Mannschaft hat mit dem Remis gegen Lotte und dem Auswärtssieg in Wiedenbrück ihre ersten Aufgaben ebenfalls gut bewältigt. Und das gegen zwei starke Gegner, die uns alles abverlangt haben. Da ist unsere bisherige Ausbeute von vier Punkten alles andere als selbstverständlich.

Erfreulich war vor allem, dass sich unser neuformiertes Team bereits als Einheit präsentiert und dass die kämpferische Einstellung von der ersten bis zur letzten Minute gestimmt hat. Auch fußballerische Ansätze waren bereits zu erkennen. Dass freilich zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison noch Steigerungspotenzial vorhanden ist, versteht sich von selbst.

Unsere Mannschaft hat ihre ersten beiden Härtetests bestanden. Die Spieler wissen, dass sie gegen jeden Gegner in dieser Liga bestehen können, wenn sie an ihre Leistungsgrenze kommen. Sie wissen aber auch, dass sie sich weiter steigern müssen, um in dieser starken und ausgeglichenen Spielklasse dauerhaft oben mitspielen zu können.

Am 3. Spieltag bereits von einem „Spitzenspiel“ zu sprechen, ist mit Sicherheit nicht angebracht. Dafür ist die Saison noch viel zu lang. Erst in einigen Wochen oder sogar Monaten wird sich ein erster Trend abzeichnen, in welche Richtung es für die einzelnen Vereine gehen kann. Die Rahmenbedingungen der Partie gegen die Alemannia, die Stimmung im Stadion und die Atmosphäre an der Hafenstraße werden aber bereits erstklassig sein.

Eines können wir Ihnen versichern: Mit Ihrer großartigen Unterstützung im Rücken wird unsere Mannschaft alles in die Waagschale werfen, um uns einen spannenden und möglichst erfolgreichen Fußballnachmittag an der Hafenstraße zu bereiten.

Ihr

Dr. Michael Welling      Dr. Uwe Harttgen

Vorstandsvorsitzender  Vorstand Sport