15. August 2014

„Müssen von der ersten bis zur letzten Minute alles rauspowern“

Trainer Marc Fascher über das Spiel in Wiedenbrück und die bevorstehende Aufgabe Alemannia Aachen.

Eine Euphoriewelle brachte Chef-Trainer Marc Fascher nicht mit aus Wiedenbrück. Auch wenn er mit dem Sieg und Ergebnis sehr gut leben konnte, bemängelte er besonders die ersten 25 Minuten der Partie. Gegen Aachen soll das anders werden: „Wir müssen von der ersten bis zur letzten Minute alles geben.“ Wie ein Erfolg gegen Aachen gelingen soll, welche Rolle Sven Kreyer und die anderen Neuzugänge dabei spielen und warum RWE ein besonderer Verein ist, erklärt Marc Fascher.

Marc Fascher, mit einem 3:0-Sieg bist Du mit der Mannschaft aus Wiedenbrück zurückgekehrt. War der Erfolg so souverän wie das Ergebnis?

MF: Nein, auf keinen Fall. Es war ein hartes Stück Arbeit. Gerade in den ersten zwanzig Minuten hatten wir Probleme, fußballerisch ins Spiel zukommen. Wiedenbrück hat es bis dahin auch gut gemacht. Erst nach 25 Minuten wurde es besser, gekrönt  vom 1:0, als wir effektiv zugeschlagen haben. Nach der Halbzeit haben wir weiterhin effektiv gespielt, haben das 2:0 gemacht und damit war das Spiel quasi entschieden. Letztendlich sind glücklich, dass wir das Spiel gewonnen haben und unser Selbstvertrauen weiter gestärkt haben.

Du hast die Schwierigkeiten in den ersten 20, 25 Minuten angesprochen. Braucht die Mannschaft noch ein paar Spiele, um besser im Rhytmus zu sein?

MF: Das trifft glaube ich auf fast alle Mannschaften zu. Wir hatten einen Umbruch, da kann alles nicht sofort greifen, dass man Woche für Woche perfekte Spiele abliefert, vor allem nicht zum Saisonstart. Die Liga ist kein Wunschkonzert. Wir müssen uns in die Saison arbeiten und können viele andere Dinge erst einarbeiten, wenn wir den Erfolg und das Selbstvertrauen haben. Das versuchen wir uns als Mannschaft zu erarbeiten.

Nach  Lotte  und  Wiedenbrück  wartet nun  die  Alemannia  aus  Aachen  auf  die  Mannschaft.  Wie  wollt Ihr  gegen  die selbstbewussten Kaiserstädter antreten?

MF: Wir dürfen nicht diese ersten 20 Minuten haben, wie im Spiel gegen Wiedenbrück. Daran werden wir arbeiten. Wir müssen von der ersten bis zur letzten Minute alles rauspowern, was in uns steckt. Ich glaube auch, dass unsere harte Vorbereitung von Woche zu Woche mehr Früchte tragen wird, weil die Kraft dann erst so richtig wirken kann. Dementsprechend wollen wir am Samstag gegen die Aachener alles raushauen.

Das vollständige Interview mit RWE-Chef-Trainer Marc Fascher gibt es in der kurzen fuffzehn zum Spiel gegen Alemannia Aachen.