27. März 2015

Ein Spiel zum Vergessen

RWE verliert mit 0:3 gegen den SV Rödinghausen

Mit 0:3 unterliegen die Rot-Weissen dem SV Rödinghausen. Nach torloser erster Halbzeit musste RWE nach der Pause gleich drei Gegentreffer hinnehmen. „Wir haben akzeptabel begonnen, aber trotzdem auch schon vor der Pause de nötige Durchschlagskraft vermissen lassen. Auf das 0:1 haben wir dann in der zweiten Halbzeit keine Antwort mehr gefunden“, so RWE-Trainer Marc Fascher nach der Partie.

Die Gelb-Sperre von Daniel Grebe zwang Fascher zu einer Umstellung der Mittelfeldreihe, die im Spiel gegen Viktoria Köln ordentlich funktioniert hatte. So rutschte Marwin Studtrucker in die erste Elf und sollte gemeinsam mit Benjamin Baier in der offensiven Zentrale Akzente setzen. Zwar mühten sich die Rot-Weissen von Beginn an um genau diese Akzente, schafften es jedoch kaum, sich gegen tiefstehende Rödinghauser Gelegenheiten zu erspielen. Lediglich Hermes (23.) und Kreyer (39.) sorgten für rot-weisse Halbchancen.

Mit zunehmender Spieldauer verlor das rot-weisse Spiel jedoch an Struktur und die 6.107 Zuschauer merkten den Bergeborbeckern zusehends das fehlende Selbstvertrauen angesichts der Ergebnisse der vergangenen Wochen an. Für zusätzliche Unsicherheit sorgte dann der Rödinghauser Treffer von Siek in der 57. Minute, von dem sich die Elf von der Hafenstraße nicht mehr erholte. Dementsprechend folgerichtig fiel auch das 2:0 durch Bülter, der eine zu kurze Kopfballrückgabe der rot-weissen Abwehrreihe abfing und allein vor RWE-Keeper Niclas Heimann zum 0:2 abschloss (70.) und das Spiel damit endgültig zugunsten des Gastes aus Ostwestfalen entschied. Rüter stellte schließlich in der Nachspielzeit den Endstand her (93.).  

Das Spielgeschehen im Ticker