30. April 2015

Nächster Gegner: Die Tapferen des FC Hennef

Rheinländer zeigen Kampfgeist und Leidenschaft für die Regionalliga.

Ihre Situation ist aussichtlos: Nur 15 Punkte und zwei Siege stehen zu Buche. Längst ist klar: Der FC Hennef wird im kommenden Jahr nicht mehr in der Regionalliga West spielen, Und obwohl die Planungen für die kommende Saison schon auf Hochtouren laufen, besticht die Bäumer-Elf weiterhin durch Leidenschaft und Zusammenhalt.

Statistisch gesehen war der einjährige Schnupperkurs in der Regionalliga für den FC Hennef kein nachhaltiges Erfolgserlebnis. Die Tabelle, so sagt man, lüge schließlich nicht. Soweit korrekt. Der FC Hennef bietet allerdings eine weitere Dimension an, die keine Statistik der Welt erfassen kann: Zusammenhalt. „Der Verein ist in dem einen Jahr sehr eng zusammengewachsen. Über 100 ehrenamtliche Helfer sind ein großes Team“, erklärt Marco Bäumer, Trainer und Sportlicher Leiter.

Dauerhafte Verbesserungen beim FC Hennef

Die Mannen vom Mittelrhein haben das Jahr auf vielen Ebenen genutzt. Die Infrastruktur wurde ausgebaut, das Stadion ist dauerhaft Regionalliga-tauglich und man kehrt als Aufstiegskandidat in die Mittelrheinliga zurück. Dafür gibt es neben dem Trainer, Verantwortlichen und Ehrenamtlern 15 Gründe. Es sind die Spieler, die schon zu Oberliga-Zeiten Meister wurden und dem Verein die Treue hielten. Sie bilden das Grundgerüst des Kaders. Das werden sie auch nach dem Abstieg fortsetzen.

Bevor es aber eine Spielklasse tiefer weitergeht, will man beim FC Hennef die letzten Spiele noch genießen. Dabei freut man sich vor allem auf das Gastspiel bei Rot-Weiss Essen. „An der Hafenstraße spielt jeder gerne“, sagt Marco Bäumer. Gegen den KFC Uerdingen zeigten die Hennefer, dass sie nicht nur zum netten Plausch auflaufen. Mit 3:1 besiegte man den KFC und feierte damit den zweiten umjubelten Sieg dieser Regionalliga-Saison.