7. Mai 2015

Nächster Gegner: Kampf gegen die Inkonstanz

Der KFC Uerdingen steckt weiter mitten im Abstiegskampf

Auch wenn die Verantwortlichen um Trainer Murat Salar ihre Mannschaft im Soll sehen, steht den Uerdingern doch das Wasser schon bis zur Brust. Nur wenige Zähler trennen sie vom ersten Abstiegsplatz und die letzten Ergebnisse sprechen nicht gerade für einen konstanten Kampf gegen den Abstieg. Unterdessen werden beim KFC schon große Pläne kommuniziert.

Nach fünf Monaten ohne Dreier sah es endlich wieder besser aus. Mit dem klaren Auswärtssieg beim direkten Konkurrenten Wattenscheid schienen die Uerdinger einen ersten, entscheidenden Schritt zum Ligaerhalt gemacht zu haben. Auch das Unentschieden gegen Oberhausen war mehr als achtbar.

Herkules-Aufgabe wartet

Doch der Knick in der Ergebniskurve folgte umgehend: Bei der 1:3-Auswärtsniederlage gegen den abgeschlagenen Absteiger aus Hennef näherte man sich einer Blamage. Die Stimmung an der Grotenburg war dementsprechend, und so war ein Heimsieg gegen Kray fast schon Pflicht. Nicht nur, weil es gegen einen Tabellennachbarn ging. Der letzte Heimsieg stammt aus dem Oktober des vergangenen Jahres – gegen Schlusslicht Hennef. Nur drei Heimsiege und neun Unentschieden kamen an der Grotenburg zusammen. Gegen Kray entwickelte sich eine hochspannende Partie, in der bereits nach 45 Minuten vier Tore gefallen waren. Am Ende blieb es bei dem 2:2-Unentschieden.

Während also die aktuelle Lage schon komplex genug ist, wird von den Verantwortlichen im Hintergrund bereits an neuen Zielen gearbeitet. Präsident Lakis und der neue 2. Vorsitzende Mikhail Ponomarev betonten unlängst, dass sie den KFC innerhalb der kommenden zwei Jahre zurück in den bezahlten Fußball führen wollen. Eine Herkules-Aufgabe, die angesichts der laufenden Saison und der Aufstiegsregelung mehr als ambitioniert ist.