20. Mai 2015

OGS Karlschule: So sehen Sieger aus!

Hoher Besuch an der Karlschule. Am Dienstag waren die frischgebackenen Niederrhein-Pokalsieger von der Hafenstraße im Rahmen des Essener-Chancen-Projekts „Rot-Weisser Ganztag“ zu Gast an der Altenessener Karlschule.

Mittelfeldmotor Daniel Grebe und Abwehr-Recke Richard Weber aßen gemeinsam mit den OGS-Kindern zu Mittag, klönten übers Finale im ausverkauften Stadion, kickten mit den beiden Fußball-AGs und luden die gesamte Schule zum Saisonabschluss am Samstag, 23. Mai, um 14 Uhr gegen die U21 des FC Köln nach Bergeborbeck ein.
Michael Welling, Vorsitzender von RWE und Essener Chancen, erklärte die Idee hinter der rot-weissen Ganztagstour: „Wir wollen zusammen mit der Jugendhilfe Essen die OGS-Kinder dazu bringen, Sport zu treiben, sich zu bewegen und in der Gruppe auszutoben. Am Ende muss es nicht Fußball sein, aber Rot-Weiss Essen ist ein guter Hebel, um den Nachwuchs anzuspornen.“

Nicht im Einkaufswagen unterwegs
Dass RWE zum einen mit Richard Weber einen eiskalten Elfmeterschützen aus dem Pokalfinale gegen Oberhausen und mit Daniel Grebe zum anderen den zentralen Antreiber während des Endspiels – sowie das Einkaufswagen-Feierbiest nach der Siegerehrung – in die Karlschule geschickt hat, freute die Kinder besonders. Die Interviewsituation fand ihren Höhepunkt in der investigativen Frage: „Warum seid Ihr heute nicht mit dem Einkaufswagen unterwegs?“ Die Antwort blieb schwammig.

Im Essener Norden zuhause
Annette Tischler, Bereichsleiterin des Offenen Ganztags bei der Jugendhilfe, fand die Station Karlschule klasse: „Wir wollen den Kindern ein Highlight bieten und die Reaktion ist jedes Mal überwältigend. Gleichzeitig schaffen wir die Möglichkeit, sich in der Vorbereitung in Gruppenarbeit mit den Themen Sport und Ernährung auseinanderzusetzen.“
Tischler war sich sicher: „Die Schüler, aber auch die Pädagogen und das Schulumfeld haben einen schönen Nachmittag erlebt.“ Die gute Atmosphäre in Altenessen kommentierte Michael Welling mit lockerer Selbstverständlichkeit: „Hier im Essener Norden sind wir zuhause – das spürt man.“