31. Juli 2015

Nächster Gegner: Die richtige Mischung finden

Der SC Wiedenbrück hat seinen Kader deutlich verjüngt.

Der SC Wiedenbrück geht in seine mittlerweile sechste Regionalliga-Saison seit dem Aufstieg 2010. An der Ausgangsstellung hat sich für Wiedenbrück wenig geändert: erst einmal den Klassenerhalt sichern. Dafür hat man die Mannschaft im Sommer deutlich verjüngt – die gute Mischung ist das Ziel.

Im Schnitt sind die Spieler im Wiedenbrücker Kader gerade einmal 24,6 Jahre jung, dieser gehört damit dennoch zu den „ältesten“ in der Regionalliga. Zum Vergleich: Bei RWE sind es 24,0 Jahre. Der BVB II stellt mit 20,6 Jahren den jüngsten Kader.

Doch besonders beim Blick auf die Neuzugänge fällt auf: Die Wiedenbrücker suchten nach einer Kombination, nämlich jung und erfolgversprechend. Zehn Neuverpflichtungen sind 21 oder jünger; keiner der neuen ist älter als 24 Jahre. Es ist eine Investition in die Zukunft, für weitere Jahre in der vierten Liga.

Perfekt war die Vorbereitung aus Wiedenbrücker Sicht allerdings nicht. Auf zeitweise acht Spieler musste Beckstedde in den Testspielen verzichten. Das erschwert die Eingliederung der Neuzugänge, auch wenn Beckstedde trotz dieser Schwierigkeiten zufrieden ist mit der Vorbereitung. Beckstedde stellte vor wenigen Tagen gegenüber RevierSport fest: „Uns fehlt noch ein wenig die Frische, aber das wird gegen RWE schon anders aussehen.

Klassenerhalt fest im Blick

Und so will man in Wiedenbrück möglichst schnell die Spannung aus der Saison nehmen, zumindest, was den Abstieg angeht. In den letzten Jahren ist das den Wiedenbrückern wirklich gut gelungen, und Trainer-Fuchs Alfons Beckstedde wird sich in seinem zweiten Jahr beim Sportclub sicherlich den einen oder anderen Schachzug ausgedacht haben.