22. August 2015

Glanzlos aber souverän

RWE zieht mit einem 2:0-Sieg in die 2. Pokalrunde ein

Durch ein 2:0 beim Bezirksligisten Mülheimer SV gelang RWE am heutigen Samstag der Sprung in die 2. Runde des Niederrheinpokals. Marwin Studtrucker (19.) und Benjamin Baier (35.) sorgten für die rot-weissen Treffer im Ruhrstadion. "In so einem Spiel geht es darum, in die nächste Runde einzuziehen und das haben wir geschafft. Aber natürlich hätten wir heute gerne ein paar Tore mehr geschossen. Im Hinblick auf die anstehenden englischen Wochen sind wir dann aber gegen Ende sicherlich nicht mehr das letzte Tempo gegangen", erklärte Chef-Trainer Jan Siewert im Anschluss an die Begegnung.

Der Außenseiter aus Mülheim legte mit dem Anpfiff munter los und versuchte das Leder nach eigenem Ballgewinn schnellstmöglich auf das RWE-Tor zu bringen. Nach zehn gespielten Minuten gelang es den Rot-Weissen dann jedoch, die Spielkontrolle zu übernehmen und sich nach und nach besser durch die dicht gestaffelte Defensivketten des Gastgebers zu spielen. In der 19. Minute sah dann der aufgerückte Philipp Zeiger den anlaufenden Marwin Studtrucker und setzte diesen per Lupfer über die gegnerische Abwehrreihe ein. Ohne Ballannahme hob die rot-weisse Nummer 18 den Ball zur RWE-Führung über den herbeieilenden Torhüter Haas (19.).

Für die endgültige Entscheidung sorgte dann Benjmain Baier. Dieser überwand die in Handballmanier um den eigenen Strafraum stehende Mülheimer Defensive durch einen Distanzschuss aus gut 18 Metern (35.) zur 2:0 Pausenführung.

Nach der Halbzeit nahmen sich die Bergeborbecker dann deutlich zurück und gingen nicht mehr mit der letzten Konsequenz in die eigenen Aktionen. Um diese Konsequenz bemühte sich jedoch der Gegner aus Mülheim umso mehr, übertrieb es damit allerdings dann und wann: In der 70. Minute wurde Kevin Behrens zum wiederholten Male rüde von den Beinen geholt. Als Reaktion ließ sich der RWE-Stürmer zu einem Schubser gegen Gegenspieler Steiniger hinreißen, was ihm eine völlig überflüssige Rote Karte bescherte (70.). 

Die verbleibende Spielzeit spielte RWE souverän aber glanzlos herunter, so dass der Traditionsverein mit einem 2:0-Sieg und dem entsprechenden Einzug in die nächste Pokalrunde im Gepäck die Heimreise antrat.