11. September 2015

Nächster Gegner: Aufsteiger Velbert mischt die Regionalliga auf

Aufsteiger steht nach drei Siegen nicht wie erwartet im Tabellenkeller.

Der Auftakt war für die Spielvereinigung Velbert nicht gerade perfekt. Einem akzeptablen 0:0 zum Auftakt gegen die Reserve des 1. FC Köln folgte eine satte Klatsche gegen den SV Rödinghausen. Der Aufsteiger aus dem Bergischen Land musste die harte Regionalliga-Realität kennenlernen.

Trotz einer frühen 1:0-Führung durch Philipp Schmidt geriet Velbert in Ostwestfalen mit 1:4 (1:1) unter die Räder. Sören Siek, Marius Bülter (2) und Björn Schlottke drehten das Spiel zugunsten der Mannschaft von Trainer Mario Ermisch.

Obwohl die Velberter nach zwei Runden nur einen Zähler auf der Habenseite hatten, sah SSVg-Coach Andre Pawlak viel Positives: „Wir müssen nach dem 1:1 wieder in Führung gehen. Schmidt trifft die Unterkante der Latte und kurz nach Wiederanpfiff hat Milko Trisic die Riesenchance. Rödinghausen hat natürlich auch seine Möglichkeiten gehabt, aber unser Spiel hat mir gefallen. Wir haben schnell umgeschaltet und waren immer wieder gefährlich. Für die Zuschauer war das ein kleines Spektaktel. Klar ist aber auch, dass uns das Ergebnis nicht schmeckt.“

Die Wende folgte gegen Erndtebrück. Das Aufstiegsduell beim TuS Erndtebrück konnte Velbert knapp mit 2:1 für sich entscheiden. Auch gegen Wattenscheid gab es drei Punkte für die Elf von André Pawlak. Der Ex-Trainer der SG Wattenscheid 09 durfte einen Last-Minute-Sieg bejubeln. Wesentlich deulicher wurde es beim Gastspiel in Wegberg-Beeck. Schon nach 39 Minuten führte Verlbert mit 4:0, siegte am Ende verdient mit 6:2. Auch am vergangenen Wochenenede konnte die Pawlak-Elf ein weiteres Ausrufezeichen setzen: 2:2 trennte sich die SSVg vom amtierenden Meister Borussia Mönchengladbach II. Damit steht Velbert nicht wie vielleicht erwartet im Tabellenkeller, sondern fast ganz oben.