30. Oktober 2015

Breilmanns Wiese: „Wollen mindestens einen Punkt“

U17 steht trotz vier Siegen in Folgen gegen Leverkusen vor einer „Herkules-Aufgabe“.

Die einwöchige Pause vom Ligabetrieb hat ein Ende. Am Wochenende geht die B-Junioren-Bundesliga in den 10. Spieltag. Die U17 von Rot-Weiss Essen empfängt am Samstag ab 15 Uhr auf dem Sportplatz am Sachsenring den Spitzenreiter Bayer 04 Leverkusen, der erst am letzten Spieltag vor heimischen Publikum gegen Borussia Dortmund (0:1) die ersten Punkte in dieser Saison liegen lassen musste. Die Rot-Weissen dagegen sind seit fünf Spielen ungeschlagen. Zuletzt gab es sogar vier Siege in Folge. Damit kletterte RWE mit nun 13 Zählern auf den achten Tabellenplatz. Acht Punkte beträgt der Vorsprung auf die Abstiegszone.

„Mit Leverkusen wartet ein Brett auf uns“, meint RWE-Trainer Antonios „Toni“ Kotziampassis. „Neben Borussia Dortmund gehört Bayer 04 zu den absoluten Spitzenmannschaften der Liga. Wir sind der klare Außenseiter. Das wird eine Herkules-Aufgabe.“

Nicht zuletzt wegen der zuletzt guten Ergebnisse sieht der 42-jährige Grieche seine Mannschaft jedoch alles andere als chancenlos. „Wir haben uns in den vergangenen Partien eine breite Brust erarbeitet. Unser Ziel ist es, gegen Leverkusen nicht zu verlieren. Wir wollen mindestens einen Punkt. “Was die Mannschaft benötigt, um auch im sechsten Spiel in Folge zu punkten, weiß „Toni“ genau: „Wenn wir an unsere Leistungsgrenze kommen, können wir auch gegen die Werkself etwas reißen.“

Die Pflichtspiel-Pause am vergangenen Wochenende nutzte Kotziampassis für ein Freundschaftsspiel mit seiner Mannschaft gegen den Nachbarn SG Wattenscheid 09. Beim 6:1 trugen sich für die Essener dreimal Furkan Er, zweimal Münir Levent Mercan und Jonas Broecker in die Torschützenliste ein. „Die Spieler, die bislang noch nicht so häufig zum Einsatz gekommen waren, haben bewiesen, dass sie durchaus Druck auf die Stammspieler ausüben können“, sagt Kotziampassis, dem die Pause vom Ligabetrieb durchaus gelegen kam. „So konnten viele Akteure regenerieren. Ich kann jetzt aus dem Vollen schöpfen.“

Text: MSPW