30. Oktober 2015

Nächster Gegner: Es läuft noch nicht rund

Alemannia Aachen blickt auf einen enttäuschenden Herbst zurück.

Nach sechs Spieltagen führte Alemannia Aachen noch die Tabelle an und war nach der Gala-Vorstellung in Oberhausen (4:1) plötzlich so etwas wie der Top-Favorit.

Wenige Wochen später sieht die schwarz-gelbe Welt anders aus. Nach dem 1:3 in Wattenscheid wurden die Aachener von den rund 400 mitgereisten Anhängern zum Rapport gebeten. Nur ein Punkt aus fünf Partien war zu wenig und es hagelte heftige Kritik in Richtung Mannschaft und Trainer.

Und obwohl im folgenden Spiel gegen Wegberg-Beek ein Dreier eingefahren werden konnte und man sich in der Kaiserstadt wieder in der Spur wähnte, setzte es gegen die SSVg Velbert eine besonders schmerzhafte 0:1-Niederlage.

Dabei zählt der Kader der Alemannen sicherlich zu den stärksten, die die Regionalliga West zu bieten hat. Obwohl die Defensive mit Hoffmann und Jerat zwei ihrer Säulen der Vorsaison verloren hat, bleibt mit Hackenberg, Ernst und Demai sowie den Neuzugängen Propheter, Vrzogic, Löhden und Staffeldt gehobene Qualität im Abwehrverbund. RWE-Chef-Trainer Jan Siewert warnt jedoch zusätzlich vor den offensiven Fähigkeiten: „Die Aachener Mannschaft hat viel Größe in ihren Reihen. Da werden wir bei Standardsituationen besonders konzentriert agieren müssen.“

Bange ist Siewert vor der Begegnung im Aachener Tivoli allerdings keineswegs: „Es wird sicherlich ein kampfbetontes Spiel, darauf müssen wir gefasst sein. Die Jungs haben aber bereits bewiesen, dass sie in solchen Spielen bestehen können und daher gehen wir selbstbewusst in das Spiel. Wir müssen am Samstag einfach alles reinwerfen.“