6. November 2015

Breilmanns Wiese: „Mit Herz und Leidenschaft auftreten“

U17 will Sonntag beim VfL Bochum auch im achten Spiel in Folge ohne Niederlage bleiben.

Mit einer beeindruckenden Serie von sieben Spielen ohne Niederlage geht die U17 von Rot-Weiss Essen in das Revierduell beim Tabellennachbarn VfL Bochum. Vor dem 11. Spieltag in der West-Staffel der B-Junioren-Bundesliga rangiert RWE mit 14 Zählern auf Platz sieben und weist bereits neun Punkte Vorsprung vor der Abstiegszone auf. Die Bochumer haben zwei Punkte mehr auf dem Konto, belegen Rang sechs. Anstoß ist am Sonntag um 11 Uhr auf der Sportanlage des Bochumer Nachwuchszentrums.
 
„Genau wie beim 2:2 gegen den Meisterschaftsaspiranten Bayer 04 Leverkusen müssen wir auch im Derby gegen die Bochumer mit Herz und Leidenschaft an die Sache gehen“, sagt RWE-Trainer Antonios „Toni“ Kotziampassis. „Über die kompletten 80 Minuten müssen wir dem Spiel unseren Stempel aufdrücken, um die Punkte mit nach Hause nehmen zu können.“
 
Von seiner Mannschaft fordert der 42-jährige Grieche, auch nach Führungen einen kühlen Kopf zu bewahren: „Gegen Leverkusen haben wir es verpasst, unseren Vorsprung über die Bühne zu bringen. In solchen Situation müssen wir noch cleverer werden“, erklärt „Toni“ Kotziampassis. Besonders vor der Offensiver der Bochumer wart der RWE-Trainer: „Der VfL zeigt ein sehr gutes Umschaltspiel. Nach vorne können die Bochumer immer für gefährliche Angriffe sorgen.“ Vor eigenem Publikum sind die Blau-Weißen nach fünf Begegnungen noch ungeschlagen. Drei Siege und zwei Remis stehen zu Buche.
 
Sorgen bereitet Kotziampassis die aktuelle Personalsituation. Gianluca Grahl kann in der Partie beim VfL wegen einer Roten Karte aus der Partie gegen Bayer 04 Leverkusen nicht mitwirken. Der Rechtsverteidiger wurde für zwei Spiele gesperrt. Baris Ekincier (Schlag auf das Knie), Mittelfeldspieler Johan Scherr (Rückenprobleme) und Schlussmann Marcel Niehaus (Erkältung) waren unter der Woche nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte. „Die Chancen stehen 50:50. Wir müssen kurzfristig entscheiden, ob es für einen Einsatz reicht“, sagt Kotziampassis.

Text: MSPW