6. November 2015

Nächster Gegner: Wandel in Gelsenkirchen

Zweite Mannschaft des Bundesligisten hat nach schwachem Saisonstart in die Spur gefunden.

Der FC Schalke 04 ist für seine Nachwuchsarbeit bekannt. Die zweite Mannschaft der Blauen musste in dieser Saison allerdings kämpfen, um die schwierige Anfangsphase der Spielzeit zu überstehen und wieder Erfolge zu feiern. Inzwischen wirkt die Mannschaft von Trainer Jürgen Luginger deutlich stabiler.

Ganze sechs Spiele musste die Luginger-Elf warten, bis der erste Saisonsieg gelang. Ausgerechnet gegen die hervorragend in die Saison gestarteten Aachener holte S04 im Nachholspiel einen 2:1-Erfolg – und leitete damit einen Abwärtstrend bei der Alemannia ein.

Für die Blauen hingegen ging es bergauf. Die Mannschaft hat sich deutlich stabilisiert und sammelte wichtige Punkte. So gelangen etwa Siege gegen die direkte Konkurrenz im Abstiegskampf – 4:1 in Erndtebrück und 3:2 in Wegberg-Beeck, aber auch Erfolge gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte – 2:1 in Rödinghausen und 0:0 gegen Wattenscheid.

Das 1:1 im Heimspiel gegen die SSVg Velbert am vergangenen Wochenende war das siebte Spiel in Folge, das die Schalker nicht verloren haben. Eine starke Serie. RWE ist gewarnt vor dem direkten Duell.

Zwei verlorene Punkte gegen die SSVg Velbert

Gegen Velbert hätten die Gelsenkirchener sogar gewinnen können, wenn sie nach dem 1:0 durch Alexey Gasilin noch das zweite Tor nachgelegt hätten. „Wir haben so viel Aufwand betrieben, um das 1:0 zu schießen. Dann haben wir zweimal die Möglichkeit zum 2:0“, resümierte Luginger und fügte hinzu: „Es ist natürlich ärgerlich, es sind zwei verlorene Punkte.“ Torjäger Gasilin müssen unsere Rot-Weissen besonders im Auge behalten. Er erzielte bereits acht Treffer.

Verletzungspech auf RWE-Seite

Den Bergeborbeckern bleibt das Verletzungspech der letzten Wochen auch zum Spiel gegen den blau-weißen Nachbarn weiterhin treu. Neben den Langzeitverletzten Vojno Jesic, Marwin Studtrucker, Philipp Zeiger, Niclas Heimann und Leon Binder drohen auch die angeschlagenen Gino Windmüller (Sprunggelenksverletzung) und Kevin Grund (Oberschenkelprobleme) nicht rechtzeitig fit zu werden. "Wir müssen das Abschlusstraining abwarten", so Chef-Trainer Jan Siewert, der damit am Sonntag gegebenenfalls gleich sieben Spieler ersetzen muss.