15. Oktober 2016

„Die Mannschaft hat eine gute Reaktion gezeigt“

Die Stimmen zum 5:2-Sieg gegen die Kölner U21

Roussel Ngankam: „Beim ersten Tor war sicher etwas Glück dabei, aber ich habe schon auf den Ball spekuliert. Beim zweiten Tor habe ich mir einfach gedacht ‚ey, du bist schnell, versuch es doch mal’ und dann habe ich eine Finte gemacht und bin vorbeigezogen. Man braucht immer ein bisschen Zeit, weil alles neu ist. Aber ich fühle mich immer wohler, meine Mitspieler vertrauen mir und sprechen mir Mut zu und sagen, ich soll meine Stärken einsetzen. Das versuche ich umzusetzen.“

Philipp Zeiger: „In der ersten Halbzeit haben wir es schon gut gemacht. Als wir über die Außen und etwas schneller gespielt haben, haben wir auch gemerkt, dass es Räume gibt, die wir dann auch genutzt haben. Dann haben wir es uns unnötigerweise schwer gemacht. Zum Glück sind wir dann nochmal zurückgekommen. Eigentlich sollte man nach einem 2:0 selbstbewusst sein, aber leider haben wir aufgehört, Gas zu geben. Da müssen wir wirklich dran arbeiten."

Stefan Emmerling (Trainer 1. FC Köln U21): „Wir sind eigentlich sehr gut ins Spiel gekommen. Gerade in den ersten 20 Minuten haben wir gut kombiniert und hatten dann auch die erste Gelegenheit durch den Kopfball von Roman Prokoph. Essen hat da etwas abwartend gespielt und auf Fehler von uns gelauert. Aber irgendwie waren wir uns da schon zu sicher, den Gegner im Griff zu haben und hatten dann viele leichte Ballverluste und haben das Spiel dann aus der Hand gegeben. Nachdem wir dann in der Halbzeit dann ein paar Umstellungen vorgenommen haben, lief es etwas besser, haben aber trotzdem das 2:0 bekommen.  Nach dem 2:2 war für uns klar, dass hier sogar die Möglichkeit besteht, zu gewinnen, aber zwei Standards haben dann dazu geführt, dass wir das Spiel verloren haben.

Sven Demandt: „In der ersten Halbzeit haben wir den Ball schon gut laufen lassen, aber beide Mannschaften haben ein bisschen darauf gewartet, dass der Gegner Fehler macht.  Die Führung hat uns dann eine gewisse Sicherheit gegeben und als man dann nach dem 2:0 denkt, ‚eigentlich kann jetzt nichts mehr passieren’, kippt das Spiel. Wir haben es dann einfach nicht rund zu Ende gespielt. Aber nach dem Ausgleich hat die Mannschaft eine gute Reaktion gezeigt.“