1. September 2017

„Dürfen den Kopf jetzt nicht hängen lassen“

Die Stimmen zum Spiel gegen den SC Wiedenbrück

Kevin Grund: In der ersten Halbzeit haben wir kein gutes Spiel gemacht und sind früh wieder in Rückstand geraten – das haben wir uns natürlich anders vorgestellt und sind alle enttäuscht. Zweite Halbzeit sind wir anders raus gekommen und haben auch den Ausgleich gemacht. Wir sind aber nicht in der Lage, das Unentschieden länger zu halten, sondern kriegen direkt wieder den Gegentreffer. Dann wird’s natürlich schwer. Wir waren auch nicht aggressiv genug, um dann richtige Torchancen zu kreieren. Wir versuchen alles nach vorne zu schmeißen – so kann Wiedenbrück natürlich kontern und so verlierst du hier. Wichtig ist jetzt, dass wir nicht den Kopf hängen lassen, sondern weiter arbeiten und eng zusammen rücken und dann kommen wir da auch wieder raus.

Björn Mehnert (Trainer SC Wiedenbrück): Wir wussten, was uns hier erwartet. Wir waren darauf eingestellt, dass Essen hier heute aggressiv auftreten wird. Wir hatten dann natürlich Glück, dass wir mit der ersten Chance das Tor machen. In der ersten Halbzeit hatten wir dann fast keine Chancen mehr und haben nur noch verteidigt. Essen hat da viel Druck gemacht und es hätte schon zur Halbzeit unentschieden stehen können. Dann kommen wir aus der Kabine und es fällt direkt das 1:1, da weiß man, was hier los ist – mit den Fans die hinter der Mannschaft stehen. Dann machen wir wieder die Führung und erhöhen auf 3:1. Dann haben wir Essen durch die Gelb-Rote Karte noch mal aufkommen lassen. Ich habe Essen als gute Regionalmannschaft hier gesehen. Ich denke insgesamt war es kein unverdienter Sieg aber schon ein bisschen glücklich.

Sven Demandt (Trainer Rot-Weis Essen): Das ist eine bittere Niederlage heute für uns – wir wollten das Spiel unbedingt gewinnen. Ich glaube, dass wir es trotzdem offensiv ganz gut gemacht haben. Machen dann das 1:1 nach der Halbzeit und kriegen dann direkt wieder den Gegentreffer. Das war dann schwer für uns zu verkraften, zumal wir kurz danach noch das 3:1 kriegen. Nach dem 1:1 hatten wir viele Dinge auf unserer Seite, die haben wir einfach so weg gegeben, weil wir im Moment einfach nicht gut verteidigen. Daran müssen wir auf jeden Fall arbeiten.