18. Oktober 2017

Giannikis-Debüt gelungen

Mit 2:0 schlugen die Rot-Weissen den ETB SW Essen am Uhlenkrug. (Foto: Endberg)
Mit 2:0 schlugen die Rot-Weissen den ETB SW Essen am Uhlenkrug. (Foto: Endberg)

RWE steht durch einen 2:0-Sieg gegen ETB SW Essen im Viertelfinale.

Durch einen 2:0-Sieg gegen den ETB SW Essen ist Rot-Weiss Essen ins Viertelfinale des Niederrheinpokals eingezogen. Marcel Platzek (30.) und Kamil Bednarski (34.) besorgten bereits vor dem Seitenwechsel den Endstand. "Wir haben zehn Minuten gebraucht, um in die Partie zu kommen. Im Anschluss haben wir uns dann aber gesteigert. Nach der Pause hatten wir zu wenig Druck auf den Ball, haben vorne die Bälle nicht gut gehalten und so kam dann ETB auch zu gefährlichen Aktionen, auch wenn kaum größere Chancen herausgekommen sind", so Giannikis nach Schlusspfiff.

Ein Stadtderby erwartete Argirios Giannikis in seinem ersten Pflichtspiel als Chef-Trainer von Rot-Weiss Essen. Gerade einmal zwei Trainingstage blieben dem neuen Linienchef, um die Mannschaft auf das Duell mit dem ETB vorzubereiten, in das er seine Elf in einer neuen Formation schickte. In einem 3-4-3 agierten die Rot-Weissen am Uhlenkrug. Das Tor hütete – wie bisher üblich im Pokal – Marcel Lenz.

Doch es war der Gastgeber, der zunächst mehr vom Spiel und zudem die erste Chance der Partie hatte. Tsourakis wurde nach 18 Minuten erstmals per Kopf gefährlich, verfehlte das Tor jedoch deutlich. In der Folge übernahm dann RWE das Kommando und war nach einer halben Stunde auch erfolgreich. Eine Hereingabe von Benjamin Baier verwertete der einlaufende Marcel Platzek im Fallen zur RWE-Führung (30.). Und die Rot-Weissen legten direkt nach: Kai Pröger war nach einem langen Zuspiel von Timo Becker auf seiner rechten Seite von Kehrmann nicht zu halten und sah in der Mitte den mitgelaufenen Kamil Bednarski. Dieser musste den Ball nur noch über die Linie drücken und erhöhte so auf 2:0 (34.). Bis zur Halbzeitpause hätte man das Ergebnis sogar noch auf 3:0 hochschrauben können – wenn nicht sogar müssen. Allerdings scheiterten die Versuche von Kamil Bednarhski (35. und 43.) und Marcel Platzek (40.).

Und so blieb die Partie bis zum Ende spannend. Zwar standen die Rot-Weissen defensiv stabil und ließen kaum Chancen des Gegners zu, schafften es jedoch zu selten, erfolgreiche Konter zu fahren. Mit dem Schlusspfiff stand dann ein 2:0-Sieg und der rot-weissen Viertelfinaleinzug. Dort wartet nun Oberligist TuRu Düsseldorf. "Wir wollten Stabilität in unser Spiel bekommen und das ist uns heute größtenteils gelungen. Jetzt gilt es, weiter hart zu arbeiten und die Phasen, in denen wir gut Fußball spielen, Schritt für Schritt zu erhöhen", blickte Giannikis nach der Partie auf die anstehenden Wochen.