6. Oktober 2018

Nächster Gegner: Der Favoritenschreck aus der Nachbarstadt

In der Saison 2015/2016 begegneten sich beide Mannschaften noch in der Regionalliga West. (Foto: Endberg)
In der Saison 2015/2016 begegneten sich beide Mannschaften noch in der Regionalliga West. (Foto: Endberg)

SSVg Velbert verhinderte Wiederauflage des Niederrheinpokal-Finals.

Von Überraschung oder gar Sensation war die Rede, als die SSVg Velbert sich in der 2. Runde des Niederrheinpokals gegen Titelverteidiger Rot-Weiß Oberhausen durchsetzte. Dass die Mannschaft von Trainer Alexander Voigt allerdings durchaus über Regionalliganiveau verfügt, verrät ein Blick auf den Kader.

Der Aufstieg in die Regionalliga ist das klar formulierte Saisonziel der Velberter. Für dieses Unterfangen stellte man an der Sonnenblume einen Kader zusammen, der bereits einige Spiele in der vierthöchsten Spielklasse Deutschlands vorweisen kann. Zu den regionalligaerfahrenen Aliosman Aydin, Maximilian Wagener, Pascale Talarski, Philipp Sprenger und Massimo Mondello gesellten sich im Sommer noch Sebastian Spinrath, Leroy Mickels und Felix Haas. Mit dieser Achse soll es in dieser Saison klappen mit dem Aufstieg.

Und es sah auch zunächst sehr vielversprechend aus. Nach vier Siegen aus den ersten fünf Spielen belegte die Mannschaft von Ex-Profi Voigt den 2. Platz, verlor dann jedoch das Stadtderby gegen den SC Velbert und sammelten nach dem punktereichen Start nur noch vier Punkte aus den vergangenen vier Spielen. Trotz einem Rückstand von acht Punkten hinter dem Aufstiegsplatz hat sich die Mannschaft längst nicht aufgegeben, schließlich ist die Saison auch in der Oberliga Niederrhein noch lang.

Und so arbeiten die Velberter weiter daran, dass sich im Sommer vielleicht doch mit dem Aufstieg ein weiteres zu dem ersten Highlight der Saison gesellt. Ein solches war der Sieg gegen Rot-Weiß Oberhausen in der 2. Pokalrunde. Trotz früher Führung des gastgebenden Regionalligisten zwangen die Velberter ihren Gegner noch ins Elfmeterschießen und entschieden dieses schließlich für sich. Unterschätzen werden die Rot-Weissen den Gegner aus der Nachbarschaft also definitiv nicht.