1. April 2019

U19 verlässt mit 2:2 gegen SC Preußen Münster die Abstiegsränge

Im Duell mit dem direkten Konkurrenten Preußen Münster holte der RWE-Nachwuchs wichtige Punkte. (Foto: Endberg)
Im Duell mit dem direkten Konkurrenten Preußen Münster holte der RWE-Nachwuchs wichtige Punkte. (Foto: Endberg)

RWE hat es wieder in der eigenen Hand

Die U19 von Rot-Weiss Essen hat den Klassenverbleib in der Staffel West der A-Junioren-Bundesliga wieder in der eigenen Hand. Am 21. Spieltag verließ die Mannschaft von RWE-Trainer Damian Apfeld dank eines 2:2 (1:1) gegen den SC Preußen Münster die Abstiegsränge. Gegenüber Alemannia Aachen (ebenfalls 19 Punkte) weist RWE die um einen Treffer bessere Tordifferenz auf. Allerdings hat Aachen eine Partie weniger absolviert, trifft aber im Saisonendspurt auch noch auf die Rot-Weissen.

Gegen Münster markierten Qlirim Gashi (39.) und Alkan Talas (56.) – jeweils per Kopf – die RWE-Treffer. Für den SC Preußen war Lukas Frenkert (71.) erfolgreich. Außerdem unterlief Essens Leon Eschen (44.) ein unglückliches Eigentor. Der Essener Abwehrspieler Bünyamin Serbetcioglu sah wegen einer Notbremse „Rot“ (77.). Zuvor war Serbetcioglu (38.) mit einem Foulelfmeter an Münsters Torhüter Marian Prinz gescheitert.

Mit dem Remis gegen Münster haben die Essener die Vorgabe ihres Trainers erfüllt, aus den Duellen mit Borussia Mönchengladbach (0:1), MSV Duisburg (1:0) und Münster mindestens vier Punkte zu holen. „Außerdem liegen wir auch in Sachen Tordifferenz wieder vorn. Auch das kann noch wichtig werden“, rechnet Apfeld bis zum Schluss mit einem engen Rennen. Gegner am letzten Spieltag (11. Mai) ist der direkte Konkurrent aus Aachen.

Das 2:2 gegen den SC Preußen, das sich auch RWE-Cheftrainer Karsten Neitzel nicht entgehen ließ, ging für Apfeld unter dem Strich in Ordnung. „Es war ganz sicher kein fußballerischer Leckerbissen“, so der Essener Trainer. „Das war allerdings auch bei der Ausgangslage nicht zu erwarten. Schließlich steckt auch Münster noch im Abstiegskampf.“ In der Schlussphase wäre RWE beinahe sogar noch der „Lucky Punch“ gelungen. Doch Yannick Debrah konnte den Ball nicht im Tor unterbringen.

Mit schweren Aufgaben gegen ambitionierte Reviernachbarn geht es für Rot-Weiss nun weiter. Am 13. April empfängt das Apfeld-Team den Tabellendritten FC Schalke 04, am 28. April geht es zu Borussia Dortmund und damit zum Zweitplatzierten. Zumindest gegen Schalke fehlen Serbetcioglu nach der Roten Karte aus dem Münster-Spiel sowie der gelbgesperrte Duc Anh Nguyen Nhu.