2. April 2019

Bittere Halbfinalniederlage

In einem umkämpften Pokalspiel musste Rot-Weiss Essen sich gegen den KFC Uerdingen geschlagen geben. (Foto: Endberg)
In einem umkämpften Pokalspiel musste Rot-Weiss Essen sich gegen den KFC Uerdingen geschlagen geben. (Foto: Endberg)

Partie gegen den KFC Uerdingen geht mit 0:2 verloren.

Durch ein 0:2 gegen den KFC Uerdingen scheidet Rot-Weiss Essen aus dem Niederrheinpokal aus. Treffer von Aigner (6.) und Krempicki (40.) entschieden das Duell vor 10.127 Zuschauern an der Hafenstraße. „Ich kann den Jungs heute keinen Vorwurf machen. Wir haben hinten gut verteidigt und zeitweise richtig gut nach vorne gespielt. Aber im Pokal zählt nun einmal nur gewinnen oder verlieren, dementsprechend sind wir natürlich extrem enttäuscht“, so Chef-Trainer Karsten Neitzel.

Über 10.000 Zuschauer begrüßten beide Mannschaften mit einer Choreo und der entsprechenden Stimmung für 90 Minuten Pokalfight. Doch dieser begann für die Rot-Weissen alles andere als erhofft. Bereits nach 6 Minuten musste Heller hinter sich greifen, nachdem er einen abgefälschten Schuss von Beister nur abklatschen lassen konnte. Aigner war zur Stelle und brachte den Ball über die Linie.

Und das, obwohl vor allem die Rot-Weissen Druck machten. Scepanik (13.) zwang Torwart Benz per Fernschuss zu einer Parade, Wegner geriet aus guter Position in Rücklage (24.) und Korzcowski traf mit seinem Versuch nur die Latte (39.). Alles roch jetzt nach dem Ausgleichstreffer, als Schiedsrichter Heien ein hartes Einsteigen von Beister gegen Heller als regelkonform wertete und dessen Schuss schließlich bei Krempicki und von dessen Fuß aus im Tor landete (40.). Trotz eine guten ersten Halbzeit nahmen die Rot-Weissen so einen 0:2-Rückstand mit in die Kabine.

Zum zweiten Durchgang brachte Karsten Neitzel dann Platzek für Wegner und wenig später Freiberger für Urban. Angriff lautete nun die Devise, doch die Essener spielten nun nicht mehr so druckvoll nach vorne, wie noch in der ersten Halbzeit. Auch wenn die Roten jetzt dominanter agierten, kamen sie seltener durch den Krefelder Abwehrriegel. Scepanik war mit seinem Distanzschuss in der Schlussphase zwar nah dran, verzog jedoch um einige Zentimeter (80.). Als auch der Kopfball von Wirtz wenig später auch noch sein Ziel verfehlte (85.), war das Ausscheiden der Rot-Weissen amtlich.