2. April 2019

„Fans haben uns gepusht“

Trotz guter Leistung unterlagen die Rot-Weissen dem klassenhöheren KFC. (Foto: Endberg)
Trotz guter Leistung unterlagen die Rot-Weissen dem klassenhöheren KFC. (Foto: Endberg)

Die Stimmen zum Spiel von Rot-Weiss Essen gegen den KFC Uerdingen.

Karsten Neitzel (Chef-Trainer Rot-Weiss Essen):
„Im Pokal zählt das Weiterkommen. Wir sind heute ausgeschieden gegen einen sehr guten Gegner. Wir alle haben uns viel vorgenommen. In einer Phase, in der wir gut gespielt haben und das Stadion mitgenommen haben, bekommen wir aber das 0:2. In der zweiten Halbzeit haben wir es nicht mehr hinbekommen, in der gegnerischen Hälfte druckvoll genug zu agieren. Im Endeffekt kann man mit der Leistung zufrieden sein, aber das alles nutzt nichts, wenn man im Pokal ausscheidet.“

Frank Heinemann (Chef-Trainer KFC Uerdingen):
„Man hat heute eindrucksvoll gesehen, dass wir eine Mannschaft sind. Vor einer guten Kulisse und einer guten Mannschaft haben wir 2:0 gewonnen. Ich bin mehr als zufrieden mit der Mannschaft. Sie hat komplett das übernommen, was wir uns vorgesetzt haben, sie haben den Fight angenommen.“

Lukas Scepanik:
„Ich denke wir waren von Anfang bissig in den Zweikämpfen. Die Fans haben uns gepusht. Man hat gemerkt, dass jeder für den anderen kämpfen wollte. Das zeigt, dass wir uns nicht verstecken müssen. Wir haben uns auch nach den Toren nicht unterkriegen lassen. Fußball ist aber nicht immer gerecht, es gewinnt nicht immer derjenige, der die Nase nach Spielanteilen vorn hat.“

Timo Brauer:
„Die Tore haben wir uns selbst reingehauen. Uns hat einfach der Anschlusstreffer gefehlt. Die Uerdinger standen sehr tief, wir haben gehofft, dass ein Abpraller vor unseren Füßen landet. Du musst da den Anschluss machen, damit mehr Stimmung und Selbstvertrauen kommt, aber unserer Mannschaft kann man dort absolut keinen Vorwurf machen.“