12. April 2019

U17: „Werden nochmal alles raushauen“

Am Samstag reist die RWE U17 zu Borussia Mönchengladbach. (Foto: Gohl)
Am Samstag reist die RWE U17 zu Borussia Mönchengladbach. (Foto: Gohl)

RWE-Nachwuchs muss gleich zweimal in Folge gegen die Gladbacher „Fohlen“ ran

Vier Spieltage vor dem Saisonende in der Staffel West der B-Junioren-Bundesliga steht für Rot-Weiss Essens U17 am Samstag (ab 11 Uhr) das erste von gleich zwei Duellen innerhalb weniger Tage gegen den Tabellenvierten Borussia Mönchengladbach auf dem Programm. Gespielt wird auf dem Gladbacher Trainingsgelände (Platz 10) am Borussia-Park. Bereits am kommenden Mittwoch, 14 Uhr, stehen sich beide Teams erneut gegenüber – dann im Rahmen des Viertelfinales im Niederrheinpokal an der Essener Seumannstraße.

Bei RWE ist die deutliche Niederlage in der Meisterschaft gegen den 1. FC Köln (0:6) aus der zurückliegenden Woche aufgearbeitet. Die Mannschaft von RWE-Trainer Simon Hohenberg will sich bei den „Fohlen“ nun besser präsentieren. „Wir werden noch einmal alles raushauen, wollen die Saison bestmöglich zu Ende spielen“, gibt sich der 32-Jährige kämpferisch. Sollte RWE die Partie bei den favorisierten „Fohlen“ verlieren, dann stünde der Abstieg in die Niederrheinliga bereits vorzeitig fest.

Unsere U17 tritt mit einigen Personalproblemen am Niederrhein an. Abwehrspieler Kangkyeom Kim fällt mit muskulären Problemen aus. Für RWE-Kapitän Yunus Sari ist die Saison bereits gelaufen. Es besteht der Verdacht auf einen Syndesmosebandriss im Sprunggelenk. Mittelfeldspieler Niklas Trakowski hat sich eine Zerrung zugezogen und Tim Luca Haiduk, der zuletzt in der U 16 ausgeholfen hatte, fällt mit Verdacht auf einen Kreuzbandriss ebenfalls aus.

Die Planungen für die neue Spielzeit sind bereits – unabhängig von der künftigen Liga-Zugehörigkeit – voll im Gange. So sollen etwa drei bis vier externe Neuzugänge den Kader verstärken. „Wir werden wieder eine schlagkräftige Mannschaft zusammenstellen, um für den Fall des Abstiegs sofort oben angreifen zu können“, sagt Hohenberg.