3. Februar 2020

U17: RWE bleibt gegenüber „Zebras“ im Vorteil

Trotz knapper Niederlage bleibt die rot-weisse U17 Spitzenreiter. (Foto: BreilmannsWiese)
Trotz knapper Niederlage bleibt die rot-weisse U17 Spitzenreiter. (Foto: BreilmannsWiese)

Trotz der 2:3-Heimniederlage im Top-Spiel der U17 gegen Verfolger MSV Duisburg.

Die U17 von Rot-Weiss Essen hat es zum Rückrundenauftakt in der B-Junioren-Niederrheinliga verpasst, den direkten Verfolger auf Abstand zu halten. Im Top-Spiel der 14. Runde unterlag die Mannschaft von RWE-Trainer Simon Hohenberg dem MSV Duisburg 2:3 (1:3) und musste damit erst die zweite Niederlage in dieser Saison hinnehmen.

In der Tabelle bleiben die Rot-Weissen dennoch mit drei Punkten Vorsprung vor dem Reviernachbarn an der Spitze, weisen außerdem die um satte 27 Treffer bessere Tordifferenz auf. Auch den direkten Vergleich, der am Ende der Saison bei Punktgleichheit ausschlaggebend für die Platzierung und damit auch für den angestrebten Wiederaufstieg in die West-Staffel der B-Junioren-Bundesliga sein kann, haben die Rot-Weissen für sich entschieden. Im Hinspiel hatte sich RWE in Duisburg 5:1 durchgesetzt.

Beim erneuten Aufeinandertreffen mit dem MSV waren die Essen an der heimischen Seumannstraße schon früh durch einen Treffer von Oguzcan Büyükarslan (11.) in Führung gegangen. Danach kamen jedoch die Duisburger besser ins Spiel und drehten noch in der ersten Hälfte die Partie zur eigenen 3:1-Führung.

"Wir haben es im ersten Durchgang nicht geschafft, dem Spiel unseren fußballerischen Stempel aufzudrücken", gab Simon Hohenberg ehrlich zu: "Stattdessen haben uns die Duisburger mit ihrer Physis auf ihr Niveau gezogen. Wir haben es dem Gegner außerdem zu leicht gemacht, Tore zu erzielen. Alle drei Gegentreffer resultierten aus teilweise haarsträubenden, individuellen Fehlern unserer Mannschaft."

Besser machten es die Gastgeber dagegen nach der Pause und kam erneut durch Büyükarslan (47.) noch einmal heran. Für den 16-Jährigen waren es in der laufenden Spielzeit bereits die Treffer zwölf und 13. Nur MSV-Angreifer Julian Hettwer, der sich auch einmal in die Torschützenliste eintrug, traf mit 14 Toren noch häufiger. In der Schlussphase schafften es die Rot-Weissen dann aber nicht mehr, weitere Großchancen in Tore umzumünzen. Auch einen möglichen Elfmeter bekamen die Essener nicht zugesprochen.

"Es war so ein Spiel, in dem vieles gegen uns gelaufen ist", analysierte der RWE-Trainer. "Wir lassen uns vom Ergebnis aber nicht unterkriegen. Jetzt heißt es für uns: Mund abwischen und ab Montag bereiten wir uns für die nächste Aufgabe beim 1. FC Mönchengladbach vor. Die Saison ist sehr lang, da kann noch einiges passieren."

Das Gastspiel in Mönchengladbach geht am Sonntag, 11 Uhr, über die Bühne. Dann hat RWE die Möglichkeit, wieder auf die Siegerstraße zurückzukehren. Verzichten muss Trainer Hohenberg dabei allerdings auf Enes Güzel, der sich gegen Duisburg in der Nachspielzeit die Rote Karte eingehandelt hatte.