6. März 2020

„Voller Fokus auf Bonn“

Am kommenden Sonntag geht es für RWE zum Bonner SC. (Foto:Endberg)
Am kommenden Sonntag geht es für RWE zum Bonner SC. (Foto:Endberg)

RWE-Cheftrainer Christian Titz vor dem Auswärtsspiel gegen den Bonner SC.

Hallo Christian. Zuletzt gab es einige Ausfälle. Wie ist die personelle Situation vor dem Spiel gegen den Bonner SC?

Die Krankenliste hat sich ein kleines bisschen verkleinert. Dennis Grote, David Sauerland und Hedon Selishta sind weiterhin verletzt. Ayodele Adetula hat sich einen grippalen Infekt eingefangen und wird frühestens morgen ins Training einsteigen können. Wir werden und wollen da kein Risiko eingehen. Kevin Grund und Daniel Heber konnten beide schon wieder mittrainieren. Wenn das so bleibt sind beide am Sonntag Einsatzfähig.

Schauen wir kurz zurück auf das Spiel am Mittwoch. Wie sehr ärgert dich das Unentschieden und der Auftritt?

Wir hatten am Mittwoch einen schlechten Tag. Wir hatten zu viele Spieler, die es nicht geschafft haben ihre Leistung zu bringen. Das ist für uns nicht schön, aber wenn man den Spielverlauf gesehen hat und so ehrlich muss man dann auch sein, dann haben wir einen Punkt gewonnen, weil wir so spät den Ausgleich erzielt haben und es schon vorher anders hätte laufen können. Wir haben unsere Schlüsse daraus gezogen. Das haben wir den Spielern auch gezeigt und aufgearbeitet. Aber das Spiel ist jetzt abgehakt und unser Blick geht ganz klar voraus auf das Auswärtsspiel in Bonn.

Kommen wir zum nächsten Gegner. Der Bonner SC ist eine Mannschaft die probiert das Spiel zu machen. Glaubst du, dass der BSC das auch am Sonntag probieren wird oder werden die Bonner tief stehen?

Das bespielen von tief stehenden Mannschaften ist das Schwierigste. Das ist in allen Ligen so, weil es immer leichter ist, zu verteidigen. Beim Bonner SC ist es schwierig vorherzusagen, weil sie uns hier im Heimspiel teilweise etwas höher angelaufen sind und versucht haben uns zu bespielen. Wir würden uns freuen, wenn der Gegner mitspielt, aber ich glaube, dass die gegnerische Mannschaft etwas tiefer geht. Auch die Platzverhältnisse spielen eine große Rolle, weil es ein Unterschied ist, ob du den Ball mit dem ersten Kontakt spielen kannst oder zwei bzw. drei Kontakte benötigst. Mannschaften, die tiefer stehen, bekommen dadurch größere Möglichkeiten, unser Angriffsspiel zu verhindern.