15. Juli 2021

RWE plant Zuschauer-Rückkehr

Rot-Weiss Essen plant die Zuschauerrückkehr. (Foto: Rotzoll)
Rot-Weiss Essen plant die Zuschauerrückkehr. (Foto: Rotzoll)

Hoffnung auf eine zu einem Drittel gefüllte Hafenstraße sowie auf Gästefans.

Als Zwischenergebnis der derzeit intensiven bilateralen Planungsgespräche mit den relevanten Behörden kann RWE mit Blick auf die Mitte August startende Regionalliga-Saison vermelden, dass auf Basis der aktuell  gültigen Coronaschutzverordnung zunächst einmal gut ein Drittel der Stadion-Kapazität an der Hafenstraße (circa 6.600) befüllt werden soll. Das würde einer Aufteilung in etwa 6.000 „normale“ Sitz- und Stehplätze sowie zusätzlich 600 VIP-Tickets entsprechen.

Marcus Uhlig, Vorstandsvorsitzender von RWE: „Diese Aufteilung in 600 VIP- und 6.000 Public-Tickets ist für den Saisonstart unser erstes Planziel. Wer also auf Nummer sicher gehen möchte, der sollte sich eine Dauerkarte sichern. Zudem sind wir sehr optimistisch, dass wir im Stehplatzbereich unseren treuen Fans auf der WAZ-Westkurve in einer Größenordnung von circa 2.000 Plätzen die Rückkehr in ihren gewohnten Bereich anbieten können.“

Bereits jetzt ist schon klar, dass RWE aufgrund der nach wie vor geltenden Regeln zur Rückverfolgbarkeit bis auf weiteres keinen Ticketverkauf an den Tageskassen am Stadion anbieten kann.

Zudem bleibt es bei folgenden Regeln: Es gilt die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-/ Nasenschutzes bei Bewegung auf dem Stadiongelände oder in Warteschlangen, nicht allerdings auf dem eigenen (Sitz- oder Steh-) Platz. Außerdem müssen alle Stadion-Besucher entweder getestet (maximal 48 Stunden alt), geimpft (seit 14 Tagen vollständig) oder genesen (positiver PCR-Test, mindestens 28 Tage alt, maximal 6 Monate alt oder nach Infektion erstgeimpft) sein.

Neben der Rückkehr der eigenen Fans arbeitet RWE zudem daran, analog zu den Planungen in den ersten drei Ligen ebenfalls wieder Gästefans zuzulassen. 5% der Stadionkapazität sollen im Bedarfsfall für Gästefans bereitstehen. Um diese bis zu 1.000 Zuschauer würde sich die Auslastung des Stadions an der Hafenstraße dann auf – Stand jetzt 7.600 – erhöhen. Sollte bei einem Heimspiel kein Bedarf an Gästetickets bestehen, behält RWE sich vor, diese Plätze zusätzlich den eigenen Fans ausschließlich im Vorverkauf anzubieten.

„Unsere Planungsformel lautet zum Start: 6.000 Dauerkarten + 600 VIP-Tickets + 1.000 Gästefans. Wir arbeiten daran, diese Kapazität bis zum ersten Spieltag zu ermöglichen. Das aktuell im Raum stehende theoretische Öffnungspotenzial von bis zu 50% eines Stadions ist natürlich erstrebenswert, steht aber immer auch in Abhängigkeit zu verschiedenen baulichen und pandemischen Bewertungsparametern vor Ort. Zudem müssen wir darauf achten, dass wir mit einem verantwortungsbewussten und maßvollen Vorgehen das Stadion nicht zu vorschnell zu stark befüllen – es also nicht übertreiben. Hier besteht die Gefahr, dass wir dann schnell wieder auf strengere Regeln und geringere Kapazitäten zurückgestuft werden. Die Sicherheit und Gesundheit aller Beteiligten möchten wir unter keinen Umständen aufs Spiel setzen. Ich appelliere zudem an all jene Menschen, die bislang noch nicht geimpft sind, sich aber trotzdem eine Stadionrückkehr wünschen, für sich selbst und auch für alle anderen Zuschauer durch die eigene Immunisierung einen Beitrag zu leisten, mittels einer jederzeit möglichen Impfung den Stadionbesuch noch sicherer zu machen“, erklärt Marcus Uhlig weiter.

RWE weist darauf hin, dass die geplanten 6.000 Plätze zunächst ausschließlich Dauerkarten-Inhabern vorbehalten sind. Noch bis zum 27. Juli haben die Dauerkarten-Besitzer der vergangenen Saison 2020/21 die Möglichkeit, ihr Hafenstraßen-Abo zu verlängern. Im Anschluss daran wird es ein Verkaufsfenster für alle Dauerkarten-Besitzer der Saison 2019/20 und zusätzlich für RWE-Mitglieder geben. Nur wenn danach noch Tickets verfügbar sind oder bis dahin eine höhere Kapazität möglich ist, wird es einen freien Dauerkarten-Verkauf geben. Wann dieser starten könnte, steht noch nicht fest. Rot-Weiss Essen wird auf seinen Kanälen darüber rechtzeitig informieren.