9. Dezember 2021

NLZ: „Ein familiäres Gefühl bei den Torhütern!“

Koczor und Davari besuchen Torwarttag im NLZ.

Die Torhüter beim NLZ-Torwarttag.
Die NLZ-Keeper kamen für den Torwarttag zusammen. (Foto: RWE)

Ein Abend für alle rot-weissen talentierten Kicker, deren Aufgabe es ist, Tore zu verhindern: Am vergangenen Montag richtete das Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) einen weiteren Torwarttag aus. In zwei Gruppen kamen die Schnapper mit Chef-Torwartrainer Manuel Lenz, Jugend-Torwartkoordinator Sören Rittmeier, den Torwarttrainern Markus Schneider, Enes Kurt und Alexander Rudolf sowie den Hafenstraßen-Keepern Daniel Davari und Raphael Koczor an der Seumannstraße zusammen.  

Während Inhalte vergangener Torwarttage wesentlich das Spiel auf dem Feld behandelten, wurde gemeinsam mit NLZ-Psychologe Dr. Jahan Heidari unter anderem ein Workshop zu den Themen „Körpersprache“ und „Umgang mit eigenen Fehlern“ abgehalten. „Torhüter sind besonderen psychologischen Herausforderungen ausgesetzt, da beispielsweise Fehler auf der Position häufig spielentscheidend sind“, weiß Heidari, Ohnehin bemüht sich Rot-Weiss Essen bei der Nachwuchsausbildung in etwa durch sportpsychologische Unterstützung sowie athletische Betreuung erfolgreich um Ganzheitlichkeit.

„Erfahrung weitergeben“

Für den gemeinsamen Abend statteten Koczor und Davari den Nachwuchshoffnungen einen Besuch ab. Mit den Keepern der ersten Mannschaft kam reichlich Fußballerfahrung in die Runde. Während der 32-jährige Koczor in 322 Pflichtspielen Treffer verhinderte, hütete Davari schon in der Bundesliga gegen Weltstars wie Arjen Robben, Robert Lewandowski oder Pierre-Emerick Aubameyang vor zigtausenden Zuschauern das Netz. „Versetze ich mich in das Alter der Jugendspieler, hätte mir ein solcher ‚Torwarttag‘ damals schon weitergeholfen. Ich möchte meine Erfahrung weitergeben“, erklärt der 33-jährige Davari, den die Gemeinschaft im Verein begeistert: „Den Zusammenhalt zwischen den Jungs und ihren Torwarttrainern finde ich klasse!“

Besonders wegen des Zusammenhalts freut Torwarttrainer Lenz der Besuch seiner Schützlinge aus dem Seniorenbereich. Der 37-Jährige erzählt: „Ein familiäres Gefühl im Verein und ganz speziell bei den Torhütern ist mir wichtig. Ich möchte, dass die Jungs mit ‚Diva‘ und ‚Rapha‘ ins Gespräch kommen und dass sie, wenn sie die beiden an der Hafenstraße auf dem Rasen sehen, sagen können: ‚Mit denen haben wir schon trainiert.‘“

Torwarttag findet seit zwei Jahren statt

Vor zwei Jahren durch die Torwarttrainer von Rot-Weiss Essen einberufen, ist es nicht nur das Ziel des Torwarttags Zusammenhalt untereinander zu stärken, sondern auch sportlich für das eigene Team besser zu werden. Hierfür teilen Schnappern aus allen Mannschaften, unabhängig vom Alter, ihre Erkenntnisse.