20. Oktober 2022
RWE spricht nach Vorfällen gegen Dresden zwei Stadionverbote aus

Das Heimspiel von Rot-Weiss Essen gegen Dynamo Dresden verlief weitestgehend friedlich, beide Fanlager verhielten sich diszipliniert und konzentrierten sich auf die Unterstützung ihrer Mannschaften. Dennoch wurden zwei Einzelpersonen auffällig, gegen die RWE nun ein Stadionverbot ausgesprochen hat.
Im ersten Fall warf die betroffene Person auf der Haupttribüne einen vollen Getränke-Becher in Richtung des Innenraums, der Becher traf jedoch einen anderen Zuschauer. Daraufhin kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen den Beteiligten und weiteren Zuschauern, zudem drohte der Werfer mehrfach Gewalt an und konnte nur durch den anwesenden Sicherheitsdienst davon abgehalten werden.
Der zweite Vorfall ereignete sich nach Schlusspfiff. Ein Essener Zuschauer näherte sich dem Bus der Gästemannschaft und beleidigte Offizielle und Spieler von Dynamo Dresden, die zu dem Zeitpunkt den Bus betraten. Zudem suchte die betreffende Person gezielt die körperliche Auseinandersetzung mit den Gästen und probierte dafür unter Anwendung von Gewalt, die anwesende Ordnerkette zu überwinden. Erst das Einschreiten der Polizei konnte die Situation beruhigen.
Beide Personen wurden nach den Vorfällen vom Stadiongelände verwiesen und erhielten in dieser Woche ein bundesweites Stadionverbot.
Rot-Weiss Essen spricht sich klar und eindeutig gegen Gewalt und jede Form der Diskriminierung aus und wird jegliche Vorfälle im und um das Stadion an der Hafenstraße konsequent verfolgen.
