

So., 19.02.2023 14:00 Uhr
Rot-Weiss Essen : Borussia Dortmund U23
2 : 0
0 : 0
Abpfiff
16
32
38
50. Thomas Eisfeld
85. Björn Rother
59. Falko Michel für Pharrell Nnamdi Collins
65. Abdoulaye Kamara für Tom Alexander Rothe
65. Rodney Elongo-Yombo für Moses Iwenbuke Otuali Omohe
81. Cyrill Elija Akono für Justin Njinmah
81. Göktan Gürpüz für Soumaüla Coulibaly
81. Björn Rother für Felix Götze
81. Kevin Holzweiler für Thomas Eisfeld
81. Meiko Sponsel für Andreas Wiegel
81. Simon Engelmann für Ron Berlinski
90. Michel Niemeyer für Torben Müsel
Tore
50. Thomas Eisfeld
85. Björn Rother
Karten
16.
32.
38.
Auswechselungen
59. Falko Michel
Pharrell Nnamdi Collins
65. Abdoulaye Kamara
Tom Alexander Rothe
65. Rodney Elongo-Yombo
Moses Iwenbuke Otuali Omohe
81. Cyrill Elija Akono
Justin Njinmah
81. Göktan Gürpüz
Soumaüla Coulibaly
81. Björn Rother
Felix Götze
81. Kevin Holzweiler
Thomas Eisfeld
81. Meiko Sponsel
Andreas Wiegel
81. Simon Engelmann
Ron Berlinski
90. Michel Niemeyer
Torben Müsel
Rot-Weiss Essen trifft am 23. Spieltag der 3. Liga-Saison 2022/23 auf die Reservemannschaft von Borussia Dortmund. Anstoß im Stadion an der Hafenstraße ist am Sonntag, 19. Februar, 14.00 Uhr, die Tageskassen öffnen 90 Minuten zuvor. Alle Infos zu Ihrem Besuch finden Rot-Weisse in den Fan-Hinweisen:
Stadionöffnung:
Das Stadion an der Hafenstraße öffnet ab 12.30 Uhr.
Anreise mit dem KFZ:
Ab 12.30 Uhr ist die Durchfahrt der Hafenstraße zwischen den Kreuzungen „Hafenstr. / Bottroper Str.“, „Hafenstr. / Krablerstr.“ sowie „Hafenstr. / Vogelheimerstr. / Sulterkamp“ für sämtliche motorisierte Fahrzeuge gesperrt. Eine Durchfahrt zu den Parkplätzen „P1“, „P2/P3“ oder „P4“ am Stadion an der Hafenstraße erhalten ab 12.30 Uhr ausschließlich Personen, die im Besitz eines gültigen Dauer-Parkscheins für die Saison 2022/2023 bzw. eines Tages-Parkscheins für die Begegnung gegen Borussia Dortmund sind. Die Anreise kann dann nur noch über die Kreuzung „Hafenstr. / Vogelheimerstr.“ aus nördlicher Richtung kommend erfolgen.
KFZ-Anreisende sollten ihren Anfahrtsweg entsprechend über die „B224“ und anschließend die „Vogelheimerstr.“ oder „Daniel-Eckhardt-Str.“ wählen. Etwaige Verzögerungen aufgrund des hohen erwarteten Verkehrs sollten eingeplant werden. Rot-Weiss Essen empfiehlt seinen Fans deshalb eine frühzeitige Anreise zum Stadion an der Hafenstraße.
Parkplatz-Tickets sind für diese Partie weder am Stadion noch im Vorverkauf erhältlich.
Anreise mit dem ÖPNV:
Rot-Weiss Essen empfiehlt die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln über den Essener Hauptbahnhof bzw. den stadionnahen Bahnhof „Essen-Bergeborbeck“. In sämtlichen Eintrittskarten für den Heim- und Gästebereich ist die freie Anreise im Gebiet des Verkehrsbunds Rhein-Ruhr (VRR) enthalten.
Vor und nach dem Spiel verkehrt für Heim-Fans ein Bus-Shuttleservice der RUHRBAHN zwischen dem Essener Hauptbahnhof und dem Stadion an der Hafenstraße. Die Busse kommen an Steig 5 an der Kreuzung „Bottroper Straße“ / „Hafenstraße“ (Linienverkehr-Haltestelle: „Hafenstraße“) an und fahren an selbem Ort nach dem Spiel auch wieder ab.
Rettungswege freihalten:
Rot-Weiss Essen bittet zur Sicherheit aller Stadionbesucher darum, die Flucht- und Rettungswege auf der „WAZ-Westkurve“ (an roter Bodenmarkierung erkennbar) sowie auf der „Rahn-Tribüne“ zu jeder Zeit freizuhalten.
Im Sitzplatzbereich sind die entsprechend zugewiesenen Sitzplätze vor und während der Partie zwingend einzunehmen.
Mitnahme von Taschen / Rucksäcken:
Fans ist es möglich, Taschen und Rucksäcke bis zu einer Größe von DIN A4 mit an die Hafenstraße zu bringen. Somit ist auch die Mitnahme von Bauchtaschen gestattet.
Alle Taschen und Rucksäcke über einer Größe von A4 sollten zuhause gelassen werden. Am Stadion bestehen keinerlei Aufbewahrungsmöglichkeiten.
Tageskassen öffnen um 12.30 Uhr:
Zum Heimspiel gegen Borussia Dortmund öffnen ab 12.30 Uhr die Tageskassen für die Rahn-Tribüne (nur Block „R1“), die Sparkassen-Tribüne und die Stadtwerke-Essen-Tribüne (Heim- und Gastbereich). Tagestickets sind in den Kassenhäuschen hinter der jeweiligen Tribüne bzw. für die Sparkassen-Tribüne am Ticketschalter am Fanshop erhältlich. Tickets für WAZ-Westkurve sind zum Spiel gegen Borussia Dortmunds U23 bereits restlos vergriffen.
Aufgrund der hohen bereits vergriffenen Anzahl an Karten und der zu entrichtenden Tageskassengebühr empfiehlt Rot-Weiss Essen eindeutig den Vorverkauf über den Online-Ticketshop, den Ticketschalter am Fanshop an der Hafenstraße oder die bekannten Vorverkaufsstellen zu nutzen, um garantiert an ein Ticket zu kommen.
Der Vorverkauf für die Partie läuft online und in allen Vorverkaufs-Stellen je nach Öffnungszeit bis Sonntag, 10.00 Uhr.
Schiedsrichterkarten werden zum Heimspiel gegen Borussia Dortmund in limitierter Anzahl und somit nur solange der Vorrat reicht am Kassenhäuschen hinter Block „G1“ an der Stadtwerke-Essen-Tribüne verfügbar sein.
Hinweise zu „Print@home-Tickets“:
„Print@home“-Tickets müssen am Spieltag in Papierform vorliegen. Eine Ticketvorlage auf dem Handy ist nicht zulässig. Sollten sich Probleme ergeben, befinden sich in den Kassenhäuschen vor den jeweiligen Tribünen „Clearingstellen“, an denen bei aufkommenden Problemen geholfen wird.
Rot-Weiss Essen weist darauf hin, dass ein Missbrauch der Tickets strengstens untersagt ist und ausnahmslos zur Anzeige gebracht wird.
Fanshop ab 12.30 Uhr geöffnet:
Der Fanshop an der Hafenstraße öffnet am Spieltag zwischen 12.30 und 14.00 Uhr sowie etwa 45 Minuten nach Abpfiff.
Zudem öffnet ein Verkaufsstand mit einem großen Produktsortiment hinter der WAZ-Westkurve. Dieser öffnet ebenfalls zwischen 12.30 und 14.00 Uhr sowie 45 Minuten nach Abpfiff.
Spendenaktion für Erdbeben-Opfer:
Am kommenden Sonntag begeben sich Spieler, die nicht im Kader stehen, unter die Fans und sammeln im und um das Stadion an der Hafenstraße finanzielle Spenden für die Opfer des verheerenden Erdbebens im türkisch-syrischen Grenzgebiet. Unterstützt werden die Rot-Weissen von einem Teil der Traditionsmannschaft um Igor Denysiuk: die RWE-Legenden gehen durch die Hospitality-Räumlichkeiten „Zeche Hafenstraße“ und „Assindia“ sowie den Logen-Bereich. Mehr Informationen zur „RWE hilft“-Aktion von Rot-Weiss Essen und der vereinseigenen Sozialinitiative „Essener Chancen“ finden Fans mit einem Klick hier.
TV-Übertragung:
Das Spiel zwischen Rot-Weiss Essen und Borussia Dortmund wird ab 13.45 Uhr auf MAGENTA SPORT übertragen.
Für internationale RWE-Fans außerhalb des DACH-Raumes läuft die Partie zudem in einem kostenfreien Online-Livestream vom Deutschen Fußball-Bund (DFB). Mit einem Klick hier gelangen Interessierte dorthin. Der Zugriff ist für Geräte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz allerdings gesperrt.
Traumtor, Köpfchen und Comeback!
Der Bann ist gebrochen. Nach fünf Unentschieden in Serie an der Hafenstraße fuhr Rot-Weiss Essen am 23. Spieltag in der 3. Liga den ersehnten Heimsieg ein. Das Team von Trainer Christoph Dabrowski gewann das Revierderby gegen die U23 von Borussia Dortmund hochverdient 2:0 (0:0) und baute mit dem ersten Dreier seit sieben Spieltagen den Vorsprung vor der Gefahrenzone der Liga wieder auf sieben Punkte aus. Vor 16.267 Zuschauern im Stadion an der Hafenstraße ließen Thomas Eisfeld (51.) mit einem Traumtor und der eingewechselte Björn Rother (85.) per Kopfball die Gastgeber jubeln und machten damit den ersten RWE-Heimsieg seit dem 19. September 2022 (1:0 gegen den 1. FC Saarbrücken) perfekt. Kurz vor dem Abpfiff gab es noch einen besonders emotionalen Moment, als Michel Niemeyer erstmals seit seiner Verpflichtung im Sommer 2021 in einem Ligaspiel für RWE zum Einsatz kam. Der von Verletzungen geplagte Linksverteidiger wurde in der Schlussphase für Winter-Neuzugang Torben Müsel eingewechselt. Von den Fans wurde Niemeyer mit Standing Ovations begrüßt.
Eisfeld und Kefkir neu in der Startformation
Im Vergleich zur Auswärtspartie beim FC Viktoria Köln (0:1) nahm Christoph Dabrowski zwei Veränderungen in seiner Anfangsformation vor. Für den gesperrten Isaiah Young (Gelb-Rote Karte) und Clemens Fandrich, der zunächst auf der Bank Platz nahm, liefen Oguzhan Kefkir nach überstandener Verletzung und Thomas Eisfeld von Beginn an auf.
Neu in den Kader rückten neben Kefkir auch Angreifer Simon Engelmann, der seine eitrige Mandelentzündung rechtzeitig auskuriert hatte, und Linksverteidiger Michel Niemeyer, der die Folgen seiner Leisten-Operation überwunden hat und seit einigen Wochen regelmäßig am Training teilnehmen kann. Kurz vor Schluss lief er dann auch zum ersten Mal für RWE auf.
Die Dortmunder boten mit Felix Passlack einen Bundesliga-Profi auf dem rechten Flügel auf. Auch Torhüter Marcel Lotka sowie die Defensivspieler Soumaila Coulibaly, Antonios Papadopoulos und Tom Rothe, die ebenfalls zur Startelf des BVB gehörten, stehen im (erweiterten) Lizenzkader der Dortmunder.
Wiegels Geschoss prallt an Innenpfosten
Die Gäste erwischten den etwas besseren Start in die Partie und machten deutlich, dass sie sich trotz ihrer schlechten Form (sieben Niederlagen in den letzten acht Partien) nicht verstecken wollten. Vor allem Antonios Papadopoulos kam während der ersten halben Stunde mehrfach zum Abschluss, prüfte RWE-Torhüter Jakob Golz regelmäßig aus der Distanz, ohne jedoch wirklich für Torgefahr sorgen zu können.
Die eindeutig besseren Chancen hatten jedoch die Rot-Weissen. So tauchte Thomas Eisfeld nach einem Abspielfehler von BVB-Kapitän Niklas Dams völlig frei vor dem Dortmunder Kasten auf, scheiterte jedoch am gut reagierenden Marcel Lotka, der per Fußabwehr klärte. Nach 30 Minuten hatten die RWE-Fans dann erneut den Torschrei schon auf den Lippen, als Andreas Wiegel nach Zuspiel von Thomas Eisfeld von der Strafraumgrenze abzog. Sein strammer Schuss prallte jedoch vom Innenpfosten ins Feld zurück. Schade.
Kurz vor der Pause kombinierten sich die Essener bis in den Strafraum, wo jedoch Torben Müsel nach einem klugen Pass von Felix Götze etwas zu lange zögerte und deshalb vom robust zu Werke gehenden Nmandi Collins vom Ball getrennt wurde. Im Nachsetzen versuchte es Ron Berlinski, konnte sich aber ebenfalls nicht durchsetzen.
„Joker“ Engelmann und Rother stechen
Die Rot-Weissen kamen zwar unverändert, aber mit noch mehr Schwung aus der Kabine. Von Beginn an wurden die Dortmunder in die eigene Hälfte zurückgedrängt. Mit einem spektakulären Treffer belohnte sich das Dabrowski-Team für den guten Start. Nach einem missglückten Abwehrversuch der Borussia nahm Thomas Eisfeld den Ball aus etwa 17 Metern volley und hämmerte die Kugel in den linken Winkel – das verdiente 1:0 (51.).
Mit der Führung gab sich RWE jedoch nicht zufrieden, sondern setzte nach. Einen Kopfball von Kapitän Felix Bastians wehrte Schlussmann Marcel Lotka ab, ein Distanzschuss von Oguzhan Kefkir strich über die Latte. Dazwischen herrschte im Dortmunder Strafraum ein wildes Durcheinander. Gleich mehrfach wurden RWE-Abschlüsse in letzter Sekunde geblockt.
Die erste und wohl auch beste Chance zum Ausgleich hatte BVB-Linksverteidiger Tom Rothe, der nach einer Flanke von Michael Eberwein zum Kopfball kam, Jakob Golz damit aber nicht in Verlegenheit bringen konnte. Sonst schafften es die Essener immer wieder, die Dortmunder am Torschuss zu hindern oder gar nicht erst bis in den Strafraum zu kommen.
Knapp zehn Minuten vor dem Abpfiff brachte RWE-Trainer Dabrowski mit Simon Engelmann (für Ron Berlinski), Kevin Holzweiler (für Thomas Eisfeld), Björn Rother (für Felix Götze) und Meiko Sponsel (für den leicht angeschlagenen Andreas Wiegel) gleich vier Spieler auf einmal. Das sollte sich schon wenig später bezahlt machen, denn der entscheidende Treffer zum 2:0-Endstand (85.) fiel nach einer Kombination zweier „Joker“. Simon Engelmann flankte mustergültig und Björn Rother ließ Marcel Lotka per Kopfball keine Abwehrchance. Danach konnte der Jubel an der Hafenstraße keine Grenzen.
Und auch Chef-Trainer Christoph Dabrowski war voller positiver Emotionen: „Ich bin glücklich und erleichtert! Es war Zeit, endlich den Bock auch an der Hafenstraße umzustoßen. Dass wir das zweite Tor draufmachen und dann auch noch zu Null spielen – da haben die Jungs sich erst recht redlich verdient, mit den Fans zu feiern.“ Der 44-jährige Fußball-Lehrer an der Seitenlinie Rot-Weiss Essens analysierte: „Der Sieg ist hochverdient. Wir hatten in der ersten Halbzeit die besseren Torchancen. In der zweiten Hälfte haben wir etwas im Spiel gegen den Ball angepasst, um den Gegner zu langen Ballen zu zwingen. Wir haben dann in den richtigen Momenten zugestochen.“
Wiedersehen mit Ex-Verler Capretti in Ingolstadt
Nach drei NRW-Duellen in Serie geht es für die Rot-Weissen am nächsten Samstag, 25. Februar, ab 14.00 Uhr mit der Auswärtspartie beim FC Ingolstadt 04 weiter. Dort gibt es ein Wiedersehen mit dem langjährigen Verler Spieler und Trainer Guerino Capretti, der seit wenigen Wochen bei den „Schanzern“ im Amt ist. Nach zuvor fünf Niederlagen hintereinander überraschte der FCI an diesem Spieltag mit einem 4:3 beim 1. FC Saarbrücken und meldete sich im Kreis der Aufstiegsaspiranten zurück.
Angreifer Tobias Bech Kristensen, der in Saarbrücken gleich drei Treffer beisteuerte, hatte auch beim Heimspiel an der Hafenstraße (2:2) seinen großen Auftritt. Nachdem Felix Bastians und Simon Engelmann RWE schon vor der Pause 2:0 in Führung gebracht hatten, glich Bech Kristensen mit einem Doppelpack in der Schlussphase aus.
Für Rot-Weiss Essen ist die Partie in Ingolstadt der Start in eine „Englische Woche“. Am Mittwoch, 1. März, steht ab 19.00 Uhr das Niederrheinpokal-Viertelfinale beim West-Regionalligisten Wuppertaler SV an. Am Sonntag, 5. März, hat das Dabrowski-Team ab 13.00 Uhr in der Liga Heimrecht gegen den Mitaufsteiger SpVgg Bayreuth.












