Rot-Weiss Essen – Rot-Weiss EssenVfL Osnabrück – Rot-Weiss Essen

Di., 14.03.2023 19:00 Uhr

Rot-Weiss Essen : VfL Osnabrück

1 : 1

0 : 1

Abpfiff

32. Timo Beermann

46. Lawrence Ennali für Torben Müsel

65. Lawrence Ennali

58

59

94

84

84

92

70. Marc Heider für Ba-Muaka Simakala

80. Henry Rorig für Lukas Kunze

80. Jannes Wulff für Noel Niemann

90. Paterson Chato für Robert Tesche

76. Sandro Plechaty für Oguzhan Kefkir

82. Felix Götze für Thomas Eisfeld

82. Kevin Holzweiler für Isiah Ahmad Young

Tore

32. Timo Beermann

65. Lawrence Ennali

Karten

58.

59.

84.

84.

90+2.

90+4.

Auswechselungen

46. Lawrence Ennali
Torben Müsel

70. Marc Heider
Ba-Muaka Simakala

76. Sandro Plechaty
Oguzhan Kefkir

80. Henry Rorig
Lukas Kunze

80. Jannes Wulff
Noel Niemann

82. Felix Götze
Thomas Eisfeld

82. Kevin Holzweiler
Isiah Ahmad Young

90. Paterson Chato
Robert Tesche

Fan-HinweiseSpielberichtVideo-Vorbericht

FAN-HINWEISE ZUM HEIMSPIEL GEGEN OSNABRÜCK

Rot-Weiss Essen trifft am 27. Spieltag der Drittliga-Liga-Saison 2022/23 unter Flutlicht auf den VfL Osnabrück. Anstoß im Stadion an der Hafenstraße ist am Dienstag, 14. März um 19.00 Uhr. Die Tageskassen öffnen 90 Minuten zuvor. Alle Infos zu Ihrem Besuch finden Rot-Weisse in den Fan-Hinweisen:

Stadionöffnung:

Das Stadion an der Hafenstraße öffnet ab 17.30 Uhr.

Anreise mit dem KFZ:

Ab 17.30 Uhr ist die Durchfahrt der Hafenstraße zwischen den Kreuzungen „Hafenstr. / Bottroper Str.“, „Hafenstr. / Krablerstr.“ sowie „Hafenstr. / Vogelheimerstr. / Sulterkamp“ für sämtliche motorisierte Fahrzeuge gesperrt. Eine Durchfahrt zu den Parkplätzen „P1“, „P2/P3“ oder „P4“ am Stadion an der Hafenstraße erhalten ab 17.30 Uhr ausschließlich Personen, die im Besitz eines gültigen Dauer-Parkscheins für die Saison 2022/2023 bzw. eines Tages-Parkscheins für die Begegnung gegen den VfL Osnabrück sind. Die Anreise kann dann nur noch über die Kreuzung „Hafenstr. / Vogelheimerstr.“ aus nördlicher Richtung kommend erfolgen.

KFZ-Anreisende sollten ihren Anfahrtsweg entsprechend über die „B224“ und anschließend die „Vogelheimerstr.“ oder „Daniel-Eckhardt-Str.“ wählen. Etwaige Verzögerungen aufgrund des hohen erwarteten Verkehrs sollten eingeplant werden. Rot-Weiss Essen empfiehlt seinen Fans deshalb eine frühzeitige Anreise zum Stadion an der Hafenstraße.

Parkplatz-Tickets sind für diese Partie weder am Stadion noch im Vorverkauf erhältlich.

Anreise mit dem ÖPNV:

Rot-Weiss Essen empfiehlt die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln über den Essener Hauptbahnhof bzw. den stadionnahen Bahnhof „Essen-Bergeborbeck“. In sämtlichen Eintrittskarten für den Heim- und Gästebereich ist die freie Anreise im Gebiet des Verkehrsbunds Rhein-Ruhr (VRR) enthalten.

Vor und nach dem Spiel verkehrt für Heim-Fans ein Bus-Shuttleservice der RUHRBAHN zwischen dem Essener Hauptbahnhof und dem Stadion an der Hafenstraße. Die Busse kommen an Steig 5 an der Kreuzung „Bottroper Straße“ / „Hafenstraße“ (Linienverkehr-Haltestelle: „Hafenstraße“) an und fahren an selbem Ort nach dem Spiel auch wieder ab.

Fan-Hinweise zum Heimspiel gegen Osnabrück – Rot-Weiss Essen

Rettungswege freihalten:

Rot-Weiss Essen bittet zur Sicherheit aller Stadionbesucher darum, die Flucht- und Rettungswege auf der „WAZ-Westkurve“ (an roter Bodenmarkierung erkennbar) sowie auf der „Rahn-Tribüne“ zu jeder Zeit freizuhalten.

Im Sitzplatzbereich sind die entsprechend zugewiesenen Sitzplätze vor und während der Partie zwingend einzunehmen.

Mitnahme von Taschen / Rucksäcken:

Fans ist es möglich, Taschen und Rucksäcke bis zu einer Größe von DIN A4 mit an die Hafenstraße zu bringen. Somit ist auch die Mitnahme von Bauchtaschen gestattet.

Alle Taschen und Rucksäcke über einer Größe von A4 sollten zuhause gelassen werden. Am Stadion bestehen keinerlei Aufbewahrungsmöglichkeiten.

Tageskassen öffnen um 17.30 Uhr:

Zum Heimspiel gegen Osnabrück öffnen ab 17.30 Uhr die Tageskassen für die Rahn-Tribüne, die Sparkassen-Tribüne und die Stadtwerke-Essen-Tribüne. Tagestickets sind in den Kassenhäuschen hinter der jeweiligen Tribüne bzw. für die Sparkassen-Tribüne am Ticketschalter am Fanshop erhältlich. Tickets für die WAZ-Westkurve sind zum Spiel gegen Osnabrück bereits restlos vergriffen.

Aufgrund der hohen bereits vergriffenen Anzahl an Karten und der zu entrichtenden Tageskassengebühr empfiehlt Rot-Weiss Essen eindeutig den Vorverkauf über den Online-Ticketshop, den Ticketschalter am Fanshop an der Hafenstraße oder die bekannten Vorverkaufsstellen zu nutzen, um garantiert an ein Ticket zu kommen.

Der Vorverkauf für die Partie läuft online und in allen Vorverkaufs-Stellen je nach Öffnungszeit bis Dienstag, 16.00 Uhr.

Schiedsrichterkarten werden zum Heimspiel gegen Osnabrück in limitierter Anzahl und somit nur solange der Vorrat reicht am Kassenhäuschen hinter Block „G1“ an der Stadtwerke-Essen-Tribüne verfügbar sein.

Hinweise zu „Print@home-Tickets“:

„Print@home“-Tickets müssen am Spieltag in Papierform vorliegen. Eine Ticketvorlage auf dem Handy ist nicht zulässig. Sollten sich Probleme ergeben, befinden sich in den Kassenhäuschen vor den jeweiligen Tribünen „Clearingstellen“, an denen bei aufkommenden Problemen geholfen wird.

Rot-Weiss Essen weist darauf hin, dass ein Missbrauch der Tickets strengstens untersagt ist und ausnahmslos zur Anzeige gebracht wird.

Fanshop öffnet um 14.00 Uhr:

Der Fanshop an der Hafenstraße ist von 14.00 Uhr bis 19.00 Uhr sowie etwa 45 Minuten nach Abpfiff geöffnet.

Zudem öffnet ein Verkaufsstand mit einem großen Produktsortiment hinter der WAZ-Westkurve. Dieser öffnet zwischen 17.30 und 19.00 Uhr sowie 45 Minuten nach Abpfiff.

TV-Übertragung:

Das Spiel zwischen Rot-Weiss Essen und dem VfL Osnabrück wird ab 18.45 Uhr auf MAGENTA SPORT übertragen.

Remis erkämpft! Joker Ennali sticht.

Die Serie an der Hafenstraße hält! Nach dem begeisternden 1:1 (0:1) gegen den Aufstiegsaspiranten VfL Osnabrück ist Rot-Weiss Essen bereits seit elf Heimspielen unbesiegt. Nur knapp schrammte das Team von RWE-Trainer Christoph Dabrowski am 27. Spieltag der 3. Liga gegen einen Gegner, der zehn der letzten elf Partien für sich entscheiden konnte, sogar an einem nicht unverdienten Dreier vorbei. Vor 17.617 Zuschauern im Stadion an der Hafenstraße gelang Osnabrücks Innenverteidiger und Kapitän Timo Beermann (32.) per Kopfball der Führungstreffer für die Gäste von der Bremer Brücke. In der zweiten Halbzeit dieses packenden Flutlicht-Duells erzielte der eingewechselte Lawrence Ennali (65.) den hochverdienten Ausgleich. RWE hat jetzt 33 Punkte auf dem Konto und baute den Abstand zur Gefahrenzone zumindest vorerst auf neun Zähler aus. Die Fans honorierten den großen Kampf und Einsatz des Teams mit großem Applaus. Und auch Dabrowski war mit der Ausbeute gegen den formstarken Gegner zufrieden: „In der Halbzeit haben wir uns vorgenommen, das Spiel noch aktiver zu gestalten und den Gegner noch mehr unter Druck setzen. Danach haben wir eine sehr gute zweite Halbzeit auf den Platz gebracht, in der wir uns sehr viele Chancen erspielt haben. Entsprechend haben wir den Ausgleich hochverdient erzielt.“

Eisfeld und Berlinski kehren in Startelf zurück
Im Vergleich zum Auswärtsspiel beim FC Erzgebirge Aue (1:2) nahm Christoph Dabrowski zwei Veränderungen in seiner Anfangsformation vor. Für Clemens Fandrich und Cedric Harenbrock liefen von Beginn an Thomas Eisfeld (im defensiven Mittelfeld neben Björn Rother) und Ron Berlinski (im Sturmzentrum) auf.

Mittelfeldspieler Felix Götze, der wegen eines Bänderteilrisses im Knie rund drei Wochen aussetzen musste, gehörte erstmals wieder zum Spieltag-Aufgebot und nahm zunächst auf der Bank Platz. Er wurde in der Schlussphase eingewechselt.

Nicht im Essener Kader stand erneut Angreifer Simon Engelmann (Mandelentzündung). Außerdem mussten Linksverteidiger Michel Niemeyer (Muskelverletzung im Oberschenkel), Flügelstürmer Aurel Loubongo (Zerrung des Syndesmosebandes) und Rechtsverteidiger Meiko Sponsel (Handverletzung) passen.

Effektive Osnabrücker nutzten erste Chance
Weil viele Fans aus Osnabrück erst verspätet an der Hafenstraße eingetroffen waren, begann die Partie erst mit 15 Minuten Verzögerungen. Die Rot-Weissen waren dann jedoch sofort hellwach und starteten bereits in der Anfangsphase einige vielversprechende Offensivaktionen. Kapitän Felix Bastians prüfte mit einem Flachschuss VfL-Torhüter Philipp Kühn, Isaiah Young verzog einmal knapp. Wenig später wurde ein Abschluss von „Isi“ abgefälscht und flog deshalb am Kasten vorbei.

Noch näher an der 1:0-Führung war Torben Müsel. Nach einem weiten Einwurf von Oguzhan Kefkir bekam Schlussmann Philipp Kühn die Kugel nicht zu fassen. Torben Müsel nahm den Abpraller an der Strafraumgrenze volley, wurde aber in letzter Sekunde abgeblockt.

Die erste gute Möglichkeit für die Gäste hatte der frühere Gladbacher Ba-Muaka Simakala mit einem direkten Freistoß aus etwa 20 Metern. Sein Schuss wurde jedoch von der RWE-Mauer zur Ecke abgewehrt.

Allein in der ersten Halbzeit erarbeiteten sich die Hausherren fünf Eckbälle, die immer wieder für Gefahr sorgten. Einmal war Felix Bastians zu überrascht, als ihm der Ball plötzlich vor die Füße fiel. Deshalb konnte er den Schuss auf das VfL-Tor nicht richtig platzieren.

Auf der Gegenseite nutzten die Niedersachsen ihren dritten Eckstoß zur glücklichen Führung. Durch eine Unachtsamkeit in der RWE-Abwehr kam Kapitän Timo Beermann aus kurzer Entfernung zum Kopfball, setzte sich dabei gegen Felix Herzenbruch durch und traf unhaltbar für Jakob Golz zum 0:1 (32.). Diesen knappen Vorsprung verteidigte der effektive Aufstiegsaspirant von der Bremer Brücke bis zur Pause.

RWE-Möglichkeiten fast im Minutentakt
Zur Halbzeit reagierte RWE-Trainer Christoph Dabrowski auf den Rückstand und wechselte mit Lawrence Ennali (für Torben Müsel) den ersten frischen Offensivspieler ein. Ennali wirbelte auf der rechten Seite, Isaiah Young orientierte noch mehr in die Spitze.

Zehn Minuten nach der Pause hatte Ron Berlinski nach einer Hereingabe von Isaiah Young schon die große Chance zum Ausgleich, war aber einen Schritt zu nah am Tor, so dass er den Ball nicht kontrolliert auf den Kasten bringen konnte.

In der Folgezeit wurde das Duell immer attraktiver und spannender. RWE hatte bei einem starken Osnabrücker Konter Glück, dass Noel Niemann am glänzend reagierenden Jakob Golz scheiterte und das mögliche 0:2 verpasste. Auf der anderen Seite erarbeiteten sich die Rot-Weissen jedoch fast im Minutentakt weitere Tormöglichkeiten. Isaiah Young und Lawrence Ennali zielten knapp am langen Eck vorbei. Bei einem Kopfballtreffer von Felix Herzenbruch entschied das Schiedsrichter-Gespann auf Abseits.

Der 1:1-Ausgleich, den der eingewechselte Lawrence Ennali (65.) nach einem weiten Einwurf von Andreas Wiegel, einer Verlängerung von Felix Bastians und schließlich einer geschickten Ablage von Oguzhan Kefkir per Flachschuss erzielte, war denn auch hochverdient.

RWE gab sich damit nicht zufrieden, sondern setzte direkt nach. Immer wieder brannte es lichterloh vor dem Osnabrücker Tor. Allerdings hatte auch der VfL die Chance zum Siegtor, als der frühere Bochumer Robert Tesche plötzlich frei vor dem Tor auftauchte, im letzten Moment aber noch gebremst werden konnte.

In der Schlussphase kamen Sandro Plechaty (für Oguzhan Kefkir) sowie wenig später auch Felix Götze (für Thomas Eisfeld) und Kevin Holzweiler (für Isaiah Young) neu ins Spiel. Bis zum Abpfiff ging es hin und her. Letztlich blieb es aber beim Remis.

„Wir waren aufgrund der zweiten Halbzeit näher am Sieg“, befand Dabrowski nach der Partie. „Es ist schade, dass sich die Jungs für den enormen Aufwand nicht belohnt haben. Den Punkt nehmen wir aber auch gern mit.“

„Englische Woche“ geht in Saarbrücken weiter
Nach dem Duell mit dem VfL Osnabrück steht für RWE nur vier Tage später (Samstag, 18. März, 14.00 Uhr) das Gastspiel beim 1. FC Saarbrücken und damit die nächste Begegnung mit einem Aufstiegsaspiranten. Im Hinspiel hatten sich die Rot-Weissen dank des entscheidenden Treffers von Felix Götze gegen die Saarländer 1:0 durchgesetzt.

Auch danach geht es für das Dabrowski-Team Schlag auf Schlag weiter. Nach einem kurzen Durchatmen folgt nämlich direkt die nächste „Englische Woche“. Dabei hat RWE in der Liga gegen den SV Wehen Wiesbaden (Samstag, 25. März, 14.00 Uhr) und die U23 des SC Freiburg (Samstag, 1. April, 14.00 Uhr) jeweils Heimrecht. Dazwischen steigt das Halbfinale im Niederrheinpokal beim West-Regionalligisten 1. FC Bocholt (Dienstag, 28. März, 19.00 Uhr) und damit auch das Wiedersehen mit den früheren RWE-Kickern Marcel Platzek, Kevin Grund, Jeffrey Obst und Sascha Voelcke.