18. Juli 2023
Wesendorf-Tag zwei: „Ist das Verhältnis gut, laufen Dinge auf dem Platz besser!“
So lief der Dienstag für die RWE-Profis in Wesendorf.

Zweiter Tag, zwei Einheiten, Haken dran! Nachdem das Training des Rot-Weiss Essen-Teams um 10.00 Uhr rund eineinhalb Stunden dauerte, teilte sich die Mannschaft am Nachmittag in zwei Gruppen. Während die einen mit Athletiktrainer Tobias Schmidt an der eigenen Physis arbeiteten, studierten die anderen Standardsituationen ein. Nach dreißig Minuten wurde dann getauscht.
Das Team auf dem Spielfeld schuftet hart, Aaron Manu muss das Mannschaftstraining allerdings derzeit pausieren. Der 23-jährige Neuzugang, der eine Entzündung im Fuß auskuriert, schiebt dafür reichlich Extraschichten im angrenzenden Fitnessstudio. Und das Individualtraining mit Physio Max von Gehlen gibt es auch noch!
Beim Essen – ob Frühstück oder bei Mittag- oder Abendbuffet – treffen Manu und seine Teamkollegen wieder aufeinander. Da bleibt genügend Zeit, sich gegenseitig noch besser kennenzulernen: „Wir sprechen viel über private Themen. Ist das Verhältnis zueinander gut, laufen die Dinge auf dem Platz auch besser“, weiß Manu.
Einer der Gründe, warum nicht nur am Dienstagabend, sondern auch Mittwoch- und Donnerstagvormittag Teambuilding auf dem Programm steht.
Zusammenwachsen – das tun die Rot-Weissen im Trainingslager auch dann, wenn der Ball nicht mehr rollt: Bis zur Bettruhe um 0 Uhr, wobei der eine oder andere sicher auch etwas früher das Land der Träume betritt, unternehmen die Drittliga-Profis etwas miteinander. Die einen spielen Karten, die anderen plauschen auf ihren Zimmern. „Wir verbringen gemeinsam Zeit und haben nach den anstrengenden und intensiven Tagen Spaß zusammen“, berichtet Manu.
Gut verstehen, damit es auf dem Spielfeld rund läuft: Das können die RWE-Profis erstmals Mittwochabend beweisen, dann rollt das Leder erstmals in einem Testspiel. In Langlingen tritt Rot-Weiss Essen gegen Nord-Regionalligist Teutonia Ottensen an (18.30 Uhr).
