Rot-Weiss Essen – Rot-Weiss EssenSC Preußen Münster – Rot-Weiss Essen

So., 27.08.2023 19:30 Uhr

Rot-Weiss Essen : SC Preußen Münster

1 : 0

0 : 0

Abpfiff

30

90+3. Thomas Eisfeld

76

98

91

97

66. Gerrit Wegkamp für Malik Batmaz

81. Darius-Dacian Ghindovean für Yassine Bouchama

81. Thorben-Johannes Deters für Shaibou Oubeyapwa

86. Andrew Wooten für Joel Grodowski

66. Leonardo Vonic für Isiah Ahmad Young

66. Thomas Eisfeld für Torben Müsel

76. Björn Rother für Vinko Sapina

76. Ron Berlinski für Moussa Doumbouya

90. Eric Voufack für Andreas Wiegel

Tore

90+3. Thomas Eisfeld

Karten

30.

76.

90+1.

90+7.

90+8.

Auswechselungen

66. Gerrit Wegkamp
Malik Batmaz

66. Leonardo Vonic
Isiah Ahmad Young

66. Thomas Eisfeld
Torben Müsel

76. Björn Rother
Vinko Sapina

76. Ron Berlinski
Moussa Doumbouya

81. Darius-Dacian Ghindovean
Yassine Bouchama

81. Thorben-Johannes Deters
Shaibou Oubeyapwa

86. Andrew Wooten
Joel Grodowski

90. Eric Voufack
Andreas Wiegel

Video-VorberichtFan-HinweiseSpielbericht

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Mehr Informationen

FAN-HINWEISE ZUM MÜNSTER-HEIMSPIEL

Die Rahn-Tribüne wird wie die Sparkassen-Tribüne und die WAZ-Westkurve ausverkauft sein.
Die Rahn-Tribüne wird wie die Sparkassen-Tribüne und die WAZ-Westkurve ausverkauft sein. (Foto: Heidelberg)

Zum Abschluss des 4. Drittliga-Spieltags wartet ein echter Westschlager! Am Sonntag, den 27. August (19.30 Uhr), empfängt Rot-Weiss Essen den SC Preußen Münster im Stadion an der Hafenstraße. Alle relevanten Infos finden Spielbesucher in den Fan-Hinweisen.

Stadionöffnung:

Das Stadion an der Hafenstraße öffnet ab 18.00 Uhr. Der Anstoß erfolgt um 19.30 Uhr.

Tageskassen öffnen ab 18.00 Uhr für die Stadtwerke-Essen-Tribüne:

Für das Heimspiel gegen Münster sicherten sich bereits 18.200 Zuschauer ein Ticket. Aktuell sind Eintrittskarten nur noch im Sitzplatz-Bereich in Block „G1“ auf der Stadtwerke-Essen-Tribüne verfügbar. Karten für die Rahn-Tribüne, die Sparkassen-Tribüne und die WAZ-Westkurve sind bereits vergriffen. Tagestickets sind demnach nur noch an den Kassenhäuschen hinter der Stadtwerke-Essen-Tribüne erhältlich.

Rollstuhlfahrer-Tickets sind für diese Partie vergriffen.

Hinter dem Gästeblock öffnet ab 18.00 Uhr eine Tageskasse für Gästefans.

Aufgrund der hohen bereits vergriffenen Anzahl an Karten und der zu entrichtenden Tageskassengebühr empfiehlt Rot-Weiss Essen eindeutig den Vorverkauf über den Online-Ticketshop, den Ticketschalter am Fanshop an der Hafenstraße oder die bekannten Vorverkaufsstellen zu nutzen, um garantiert an ein Ticket zu kommen.

Der Vorverkauf für die Partie läuft online und in allen Vorverkaufs-Stellen je nach Öffnungszeit noch bis Sonntag, 16.00 Uhr.

Schiedsrichterkarten werden zum Heimspiel gegen Preußen Münster in limitierter Anzahl und somit nur solange der Vorrat reicht am Kassenhäuschen hinter Block „G1“ an der Stadtwerke-Essen-Tribüne verfügbar sein.

Anreise mit dem KFZ:

Ab 18.00 Uhr ist die Durchfahrt an der Hafenstraße zwischen den Kreuzungen „Hafenstr. / Bottroper Str.“, „Hafenstr. / Krablerstr.“ sowie „Hafenstr. / Vogelheimerstr. / Sulterkamp“ für sämtliche motorisierte Fahrzeuge gesperrt. Eine Durchfahrt zu den Parkplätzen „P1“, „P2/P3“ oder „P4“ am Stadion an der Hafenstraße erhalten ab 18.00 Uhr ausschließlich Personen, die im Besitz eines gültigen Dauer-Parkscheins für die Saison 2023/2024 bzw. eines Tages-Parkscheins für die Begegnung gegen Münster sind. Die Anreise kann dann nur noch über die Kreuzung „Hafenstr. / Vogelheimerstr.“ aus nördlicher Richtung kommend erfolgen.

KFZ-Anreisende sollten ihren Anfahrtsweg entsprechend über die „B224“ und anschließend die „Vogelheimerstr.“ oder „Daniel-Eckhardt-Str.“ wählen. Etwaige Verzögerungen aufgrund des hohen erwarteten Verkehrs sollten eingeplant werden. Rot-Weiss Essen empfiehlt seinen Fans deshalb eine frühzeitige Anreise zum Stadion an der Hafenstraße.

Parkplatz-Tickets sind für diese Partie weder am Stadion noch im Vorverkauf erhältlich.

Anreise mit dem ÖPNV:

Rot-Weiss Essen empfiehlt die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln über den Essener Hauptbahnhof bzw. den stadionnahen Bahnhof „Essen-Bergeborbeck“. In sämtlichen Eintrittskarten für den Heim- und Gästebereich ist die freie Anreise im Gebiet des Verkehrsbunds Rhein-Ruhr (VRR) enthalten.

Vor und nach dem Spiel verkehrt für Heim-Fans ein Bus-Shuttleservice der RUHRBAHN zwischen dem Essener Hauptbahnhof und dem Stadion an der Hafenstraße. Die Busse kommen an Steig 5 an der Kreuzung „Bottroper Straße“ / „Hafenstraße“ (Linienverkehr-Haltestelle: „Hafenstraße“) an und fahren an selbem Ort nach dem Spiel auch wieder ab.

Anreise mit dem Fahrrad:

Kostenfreie Parkmöglichkeiten für Fahrräder finden RWE-Fans auf „P2“/P3 hinter der WAZ-Westkurve.

Rettungswege freihalten:

Rot-Weiss Essen bittet zur Sicherheit aller Stadionbesucher darum, die Flucht- und Rettungswege auf der „WAZ-Westkurve“ (an roter Bodenmarkierung erkennbar) sowie auf der „Rahn-Tribüne“ zu jeder Zeit freizuhalten.

Im Sitzplatzbereich sind die entsprechend zugewiesenen Sitzplätze vor und während der Partie zwingend einzunehmen.

Mitnahme von Taschen / Rucksäcken:

Fans ist es möglich, Taschen und Rucksäcke bis zu einer Größe von DIN A4 mit an die Hafenstraße zu bringen. Somit ist auch die Mitnahme von Bauchtaschen gestattet.

Alle Taschen und Rucksäcke über einer Größe von A4 sollten zuhause gelassen werden. Am Stadion bestehen keinerlei Aufbewahrungsmöglichkeiten.

Hinweise zu „Print@home-Tickets“:

„Print@home“-Tickets müssen am Spieltag in Papierform vorliegen. Eine Ticketvorlage auf dem Handy ist nicht zulässig. Sollten sich Probleme ergeben, befinden sich in den Kassenhäuschen vor den jeweiligen Tribünen „Clearingstellen“, an denen bei aufkommenden Problemen geholfen wird.

Rot-Weiss Essen weist darauf hin, dass ein Missbrauch der Tickets strengstens untersagt ist und ausnahmslos zur Anzeige gebracht wird.

Fanshop öffnet um 17.30 Uhr:

Der Fanshop an der Hafenstraße ist von 17.30 Uhr bis 19.30 Uhr sowie etwa 45 Minuten nach Abpfiff geöffnet.

Zudem öffnet ein Verkaufsstand mit einem großen Produktsortiment hinter der WAZ-Westkurve. Dieser öffnet zwischen 17.30 und 19.30 Uhr sowie 45 Minuten nach Abpfiff.

TV-Übertragung:

Das Spiel zwischen Rot-Weiss Essen und Preußen Münster wird ab 19.15 Uhr auf MAGENTA SPORT übertragen.

1:0! Eisfeld trifft zum emotionalen Derbysieg

Riesenjubel an Hafenstraße! Der erste Dreier der neuen Saison in der 3. Liga ist für Rot-Weiss Essen unter Dach und Fach. Das Team von RWE-Cheftrainer Christoph Dabrowski feierte am 4. Spieltag nach einem packenden und intensiven Westduell einen emotionalen und insgesamt auch verdienten 1:0 (0:0)-Heimsieg gegen den Aufsteiger SC Preußen Münster. Damit hat RWE nach vier Partien jetzt fünf Punkte auf dem Konto. Vor 18.677 Zuschauern im Stadion an der Hafenstraße erzielte der eingewechselte Thomas Eisfeld (90.+3) erst in der Nachspielzeit den erlösenden Siegtreffer für die Rot-Weissen, die sich über 96 Minuten einen spannenden Fight mit den Preußen lieferten. Insgesamt hatte RWE jedoch mehr Spielanteile und auch die besseren Chancen. Entsprechend positiv fiel das Resümee von Chef-Trainer Christoph Dabrowski aus: „Wir haben in einem intensiven Spiel mit vielen Torchancen geschafft, was wir uns vorgenommen haben: Nicht zu zweifeln und mutig und zielstrebig zu spielen.“

Drei Veränderungen in der Startformation

Im Vergleich zum Punktgewinn beim FC Viktoria Köln (0:0) nahm Christoph Dabrowski drei Veränderungen in seiner Anfangsformation vor. Andreas Wiegel kehrte auf seine Stammposition auf der rechten Abwehrseite zurück, Cedric Harenbrock begann auf der Achterposition im offensiven Mittelfeld und Marvin Obuz auf dem linken Flügel. Dafür blieben Mustafa Kourouma, Björn Rother und Ron Berlinski zunächst auf der Bank.

In der Abwehr formierte „Dabro“ wieder eine Viererkette mit Andreas Wiegel, José-Enrique Rios Alonso, Felix Götze und Lucas Brumme. Vor dem Sechser Vinko Sapina übernahmen Torben Müsel und Cedric Harenbrock den offensiven Part im Zentrum, während die Flügelflitzer Isaiah Young (rechts) und Marvin Obuz (links) Mittelstürmer Moussa Doumbouya unterstützten.

Weiterhin zuschauen mussten dagegen Kapitän Felix Bastians (Zerrung im Adduktorenbereich) sowie Ekin Celebi (Aufbautraining nach Leistenproblemen), Nils Kaiser (Innenbandanriss), Aaron Manu (Aufbautraining nach Achillessehnenreizung) und Sandro Plechaty (Knieprobleme).

Doumbouya hat 1:0-Führung auf dem Kopf

Die Rot-Weissen waren in der Anfangsphase die deutlich aktivere Mannschaft, zumal die Gäste mit einer Dreier- bzw. Fünferkette in der Abwehr zunächst eher auf Torsicherung bedacht waren. Mit Alexander Hahn gehörte in der Innenverteidigung auch ein ehemaliger Essener zur Startelf von Preußen-Trainer Sascha Hildmann. Der frühere RWE-Kapitän Dennis Grote wird den Münsteranern wegen einer Kreuzbandverletzung noch mehrere Monate fehlen.

Die erste gute Möglichkeit zur Führung der Gastgeber hatte Moussa Doumbouya, der nach einer Hereingabe von Andreas Wiegel nicht perfekt zum Abschluss kam und die Kugel deshalb am Tor vorbeischoss. Auf der Gegenseite musste Jakob Golz erstmals eingreifen, als Yassine Bouchama in aussichtsreicher Position vor ihm auftauchte. Die mit Abstand beste Tormöglichkeit der ersten halben Stunde hatte erneut Moussa Doumbouya, der nach einer Maßflanke von Lucas Brumme am zweiten Pfosten völlig frei zum Kopfball kam, den Ball aber mit einem Aufsetzer über den Kasten setzte.

Insgesamt hatten die Rot-Weissen auch in der Schlussphase der ersten Hälfte mehr Spielanteile, die aggressiv auftretenden Münsterländer konnten aber auch immer wieder Nadelstiche setzen. So musste Felix Götze einmal in letzter Sekunde mit einer wuchtigen Grätsche verhindern, dass die Preußen in guter Position zum Abschluss kamen. Immer wieder rannte RWE mit sämtlichen Offensivspielern an, um eine Lücke in der Preußen-Abwehr zu finden. Ein Freistoß von Torben Müsel aus 25 Metern ging knapp am Tor vorbei, Andreas Wiegel scheiterte nach einem Solo am gut reagierenden SCP-Schlussmann Maximilian Schulze Niehues. Ein Abspiel wäre in dieser Szene vermutlich die bessere Entscheidung gewesen. Kurz vor der Pause setzte Preußen-Verteidiger Daniel Kyerewaa noch einmal zu einem Alleingang ab und zog wuchtig aus 20 Metern ab. Der Ball flog nicht allzu weit am Kasten von Jakob Golz vorbei. So blieb es bis zur Pause beim 0:0.

Pfostenpech für Obuz – dann ist Eisfeld da

Zu Beginn der zweiten Halbzeit ging es zunächst für beide Teams ohne Wechsel weiter. Den ersten Abschluss verzeichnete Marvin Obuz, dessen Schuss von der Strafraumgrenze Maximilian Schulze Niehues aber vor keine ernsthaften Probleme stellte, Torben Müsel verfehlte wenig später das Preußen-Tor.

Nach einer Unterbrechung, weil im Preußen-Block reichlich Pyrotechnik und auch Böller gezündet wurden, konnte Maximilian Schulze Niehues einen „Flatterball“ von Cedric Harenbrock nur abklatschen lassen. Danach boten sich aber auch den Gästen gute Möglichkeiten. So wehrte Jakob Golz einen abgefälschten Schuss von Sebastian Mrowca sicher ab. Josel Grodowski setzte einen Versuch zu hoch an.

Nach einer guten Stunde gab es die ersten Einwechslungen. Während bei Münster mit Gerrit Wegkamp (für Malik Batmaz) ein neuer Stürmer kam, brachte Christoph Dabrowski mit Leonardo Vonic (für „Isi“ Young) und der spätere Matchwinner Thomas Eisfeld (für Torben Müsel) gleich zwei frische Offensivspieler. Nur Sekunden später war Maximilian Schulze Niehues bei einem Schuss von Marvin Obuz auf dem Posten und entschärfte danach auch einen Schlenzer von Thomas Eisfeld sowie einen Kopfball von José-Enrique Rios Alonso.

Zu Beginn der Schlussviertelstunde kamen Björn Rother (für Vinko Sapina) und Ron Berlinski (für Moussa Doumbouya). Es war weiterhin ein sehr intensives Duell, in dem RWE die nächste große Chance hatte. Ron Berlinski setzte sich sehr gut durch und überließ die Kugel Marvin Obuz, der aber den Pfosten traf. Bei einem Schuss von Daniel Kyerewaa musste aber auch Jakob Golz noch einmal sein ganzes Können aufbieten, um den Ball aus dem langen Eck zu fischen.

Erst in der dritten Minute der Nachspielzeit war es dann soweit: Nach starker Vorarbeit von Cedric Harenbrock ließ Thomas Eisfeld Münsters Torhüter Maximilian Schulze Niehues keine Abwehrmöglichkeit – 1:0 (90.+3). Der Jubel war riesengroß und wurde noch lauter, als RWE den knappen Vorsprung auch endgültig über die Zeit gebracht hatte und der erste Dreier unter Dach und Fach war.

Pokalauftakt sorgt für nächste „Englische Woche“

Das Traditionsduell gegen den SC Preußen Münster war für Rot-Weiss Essen bereits der Beginn der nächsten „Englische Woche“. Am kommenden Mittwoch, 30. August, ab 18.30 Uhr startet RWE als Titelverteidiger beim Bezirksligisten SuS 09 Dinslaken in die neue Niederrheinpokal-Saison. Gespielt wird auf der dortigen Platzanlage (Gneisenaustraße 56).

Nur drei Tage später (Samstag, 2. September, 14.00 Uhr) steht dann die Liga-Auswärtspartie bei der U23 des SC Freiburg auf dem Programm. In der letzten Saison konnten die Rot-Weissen als einziges Drittliga-Team beide Vergleiche mit dem aktuellen Vizemeister für sich entscheiden (3:0 in Freiburg, 2:0 an der Hafenstraße). Das kann in der neuen Spielzeit aus RWE-Sicht gerne so weitergehen.