5. Januar 2024
Wenn RWE führt, gewinnt RWE!
Zahlenspiele und Statistiken: Ein Blick auf die bisherige Saison.

33 Punkte! Rot-Weiss Essen konnte dem Jahreswechsel ohne Sorgen entgegensehen. Das Team von Chef-Coach Christoph Dabrowski hat nach dem 20. Spieltag in der 3. Liga jetzt schon neun Zähler mehr als zum selben Zeitpunkt des Vorjahres auf der Haben-Seite (24) – und das trotz der Absage und noch ausstehenden Austragung des TSV 1860 München-Spiels. Um denselben Kontostand zu erreichen, brauchte RWE 2022/23 gar sieben Spieltage mehr! Das RWE-Medienteam hat Statistikhefte und Spielberichtsbögen rausgekramt: Hier kommen die spannendsten Fakten zu den ersten 20 Drittliga-Spieltagen aus RWE-Sicht!
Heimstärke verleiht Flügel
Hafenstraße: Wo die Stimmung von den Tribünen Power auf dem Platz gibt! Der drittbeste Zuschauerschnitt (16.593) verhalf zu stolzen sieben Heimsiegen. Einer davon ist zudem gleichzeitig der höchste bisherige RWE-Saisonsieg: der 3:1-Erfolg über Dynamo Dresden. Dennoch schlagen die Sachsen Rot-Weiss in der Kategorie der meisten Heimsiege. Dynamo entschied vor heimischem Publikum acht Partien für sich. Rot-Weiss Essens Leistung ergibt allerdings einen bockstarken 2. Tabellenplatz in der Heimtabelle – jedoch zu beachten: RWE bestritt 2023/24 bislang eins oder teils gar zwei Duelle vor eigenem Publikum mehr als so manch ein Konkurrent.
Hinrunden-Zuschauer-Auswärtsmeister
Schlechter sieht es für RWE in der Fremde aus. Lediglich viermal (3 Siege, 1 Remis) entführte die Dabrowski-Elf Punkte nach Essen, viermal ging es ohne Ausbeute in die Heimat zurück. Im Drittliga-Vergleich liegt Rot-Weiss Essen in dieser Statistik auf dem 10. Tabellenplatz. Um den Aufstieg würden allerdings die RWE-Anhänger spielen, denn durchschnittlich knapp 2.800 Zuschauer begleiten das Team um Kapitän Vinko Sapina alle zwei Wochen quer durch die Republik: Ligabestwert!
Ohne Haching und Verl wäre RWE defensivstärkstes Team
25 lautet die magische Zahl in der nächsten Kategorie: Das ist gleichzeitig die Zahl der Tore, die RWE schoss, als auch die Anzahl der Gegentreffer, die der Hafenstraßen-Klub hinnehmen musste. Kurios: 36 Prozent der Gegentore fielen in zwei Spielen. Somit sind die Partien gegen Unterhaching (0:4) und Verl (0:5) für mehr als ein Drittel der gesamten Tore ausschlaggebend, die im Kasten von Keeper Jakob Golz landeten. Die Heimniederlage gegen die Ostwestfalen ist zudem die höchste Pleite, die es im Ligavergleich bis dato in dieser Saison gab.

Rot-Weiss-Partien vergleichsweise torarm
RWE erzielte im Ligavergleich sowohl die dreizehntmeisten Tore und bekam ebenso die dreizehntmeisten Gegentreffer. Aus den Top 10 der 3. Liga schossen nur die U23 von Borussia Dortmund (24) und Unterhaching (25, ebenfalls ein Spiel weniger) noch weniger oder gleich viele Tore. Mehr Teams aus der ersten Tabellenhälfte sind es allerdings, die mehr Gegentore als RWE hinnehmen mussten: Verl (33), Ulm (28), Sandhausen (27) und Ingolstadt (26).
Apropos Gegentreffer: Jakob Golz hielt insgesamt sechsmal seinen Kasten sauber. Vier dieser sechs Partien spielte Rot-Weiss Essen davon in Serie zu Null, nur der 1. FC Saarbrücken (5) hielt seine Weste länger in dieser Saison am Stück „weiß“.

Zweitlängste Drittliga-Siegesserie ist Rot-Weiss
Wenn schon von Serien die Rede ist, schließt sich eine weitere an. Zwischenzeitlich fünf Spiele am Stück war RWE in dieser Saison siegreich. Zwischen den Spieltagen 11 und 15 verließ der Klub aus Bergeborbeck jeden Platz als Gewinner. Dresden (5) und Verl (5) gelangen genauso viele Siege in Folge, einzig Regensburg übertrumpft diese Zahlen mit zehn Erfolgen am Stück. Apropos das Feld als Sieger verlassen: Erzielte Rot-Weiss Essen in dieser Saison die Führung, wurde das Spiel auch gewonnen – zehnmal war dies bisher der Fall.

Punktesammeln geht nach dem Pausentee los
Rot-Weiss Essen steht auf dem 4. Tabellenplatz und spielt bisher eine gute Rolle in dieser Saison 2023/24. Würden lediglich die ersten 45 Minuten ausschlaggebend sein, stünde RWE aktuell allerdings mit 22 Punkten auf einem Abstiegsplatz. Bei alleiniger Betrachtung des zweiten Durchgangs hingegen, liegt das Dabrowski-Team auf dem 4. Platz bei 31 Punkten.
Golz und Rios Alonso sind Dauerbrenner
Wie erwähnt: Jakob Golz hielt in sechs Partien die Null. Der RWE-Schlussmann zählt intern in der Kategorie der „Dauerbrenner“ ebenfalls zu den besten Spielern. Golz und Jose Enrique Rios Alonso standen in der 3. Liga über die vollen 1.710 Minuten auf dem Spielfeld. Nur zehn weitere Spieler in Deutschlands dritthöchster Spielklasse verpassten ebenfalls keine Sekunde.
Leihgabe mit Scorer-Bestwert
Der beste Scorer in Reihen von Christoph Dabrowski ist nach 19 Spielen Marvin Obuz. Der 21-Jährige netzte viermal und legte sechs Tore auf. Damit ist der Offensivspieler auch gleichzeitig bester Torschütze. Diesen Platz muss sich Obuz allerdings mit Cedric Harenbrock teilen, der ebenfalls vier Treffer erzielte.

Capitano behauptet Ball am häufigsten
Zu den durchsetzungsstärksten Spielern im rot-weissen Kader zählt vor allem Kapitän Vinko Sapina. Mit 63,20 Prozent bei insgesamt 329 Zweikämpfen – auch das ist mannschaftsinterner Bestwert – hat der Mittelfeldmann die beste Quote aller RWE-Spieler.
