24. März 2025

RWE-U17 fährt zweiten Sieg in Folge ein

Die U19 punktet auch gegen den Nachwuchs des Bundesligisten FC St. Pauli.

RWE-U17 fährt zweiten Sieg in Folge ein – Rot-Weiss Essen
Durch den zweiten Sieg in Folge hat sich die rot-weisse U17 mit acht Punkten aus fünf Partien auf den vierten Tabellenplatz vorgearbeitet. (Foto: Endberg)

U19-Spielbericht: Rot-Weiss Essen – FC St. Pauli 0:0

Die A-Junioren von Rot-Weiss Essen haben ihre Serie ohne Pflichtspielniederlage weiter ausgebaut. Nach den beiden Meisterschaftserfolgen gegen den SC Paderborn 07 (4:3) und den VfL Osnabrück (3:0) sowie dem 7:2 unter der Woche im Niederrheinpokal-Achtelfinale beim Stadtrivalen ETB Schwarz-Weiß Essen trotzte das älteste Nachwuchsteam aus dem FÖRDERWERK nun in der Hauptrunde der Liga B der neuen U19-DFB-Nachwuchsliga dem FC St. Pauli ein 0:0 ab.

„Es war ein leistungsgerechtes Unentschieden“, befand RWE-Trainer Simon Hohenberg. „Es gab im gesamten Spiel nur wenige Torchancen. Die etwas größeren Gelegenheiten waren auf unserer Seite. Inhaltlich können wir insgesamt aber noch besser spielen. Beide Teams haben es nur selten geschafft, den Ball auch mal für einen längeren Zeitraum in den eigenen Reihen zu halten.“

Nachdem der Nachwuchs des Bundesligisten zu Beginn mehr von der Partie hatte, verschoben sich die Spielanteile nach der Anfangsphase zugunsten der Rot-Weissen. Klare Chancen blieben aber zunächst aus, weil beide Defensivreihen aufmerksam agierten. Für RWE verfehlte Glenn Youbi mit seinem Abschluss das Tor. Nur kurz darauf ging nach einer Ecke der Kopfball von Lucas Bittner knapp am langen Pfosten vorbei.

Auch im zweiten Durchgang war Bittner an einer Großchance der Rot-Weissen beteiligt. Nach einer Flanke scheiterte der Rechtsverteidiger aber am stark reagierenden Gäste-Torhüter Juri Behr. Auf der Gegenseite konnte der FC St. Pauli mit seinen Angriffsbemühungen auch die RWE-Defensive nicht überwinden. „Wir verteidigen mittlerweile viel erwachsener“, freute sich Hohenberg über die nächste Partie ohne Gegentor. „Dass wir unsere Serie ohne Pflichtspielniederlage nun auch gegen das NLZ eines Bundesligisten ausbauen konnten, wird uns ergebnistechnisch weiteren Rückenwind geben.“

Am nächsten Spieltag steht am Samstag, 29. März, ab 12 Uhr das Heimspiel gegen den MSV Duisburg auf dem Programm. Es ist bereits der vierte Vergleich mit den „Zebras“ in dieser Saison. Nach einem 1:1-Unentschieden und zwei 0:2-Niederlagen soll jetzt der erste Dreier gelingen.

U17-Spielbericht: Rot-Weiss Essen – VfB Waltrop 1:0 (0:0)

Die B-Junioren von Rot-Weiss Essen haben nach dem 4:1-Auswärtserfolg beim TSV Meerbusch nun auch vor eigenem Publikum den ersten Dreier in der Hauptrunde der Liga B der neuen U17-DFB-Nachwuchsliga eingefahren. Das Team von RWE-Trainer Michael Delura landete an der Seumannstraße einen 1:0 (0:0)-Heimerfolg gegen den VfB Waltrop. Den späten Siegtreffer für das FÖRDERWERK-Team erzielte Baran Eren (83.). Durch den zweiten Sieg in Folge hat sich die rot-weisse U17 mit acht Punkten aus fünf Partien auf den vierten Tabellenplatz vorgearbeitet, liegt mit nur noch drei Zählern Rückstand auf Tabellenführer VfL Osnabrück in Lauerstellung.

„Es war das erwartet schwierige Spiel, wir sind auf einen leidenschaftlich kämpfenden und tiefstehenden Gegner getroffen“, so Delura. „Der VfB hat uns das Leben schwer gemacht. Wir kamen in der ersten Halbzeit durch einige technische Mängel im Spielaufbau ganz schlecht in die Partie, haben zu viele falsche Entscheidungen getroffen und konnten uns nur eine echte Torchance herausspielen“, ergänzt der 39-jährige Ex-Profi.

Zur Pause reagierte der RWE-Trainer und brachte mit Hassan Haradini und Brandon Heinze zwei frische Kräfte. Im zweiten Spielabschnitt erhöhten die Rot-Weissen prompt den Druck, nachdem sie taktisch einige Veränderungen vorgenommen hatten. Insgesamt wurde das Spiel dadurch deutlich besser.

Kurz nach seiner Einwechslung hätte schon Ioannis Iliadis zum Matchwinner werden können, doch seinem Treffer wurde wegen einer Abseitsstellung die Anerkennung verweigert. Kurz vor dem Abpfiff wurden die RWE-Bemühungen aber doch noch belohnt, als sich der ebenfalls eingewechselte Alexander Panakov über außen durchgesetzt hatte und dessen maßgenaue Flanke Baran Eren nur noch einschieben musste. „Erst in der zweiten Halbzeit haben wir eine Siegermentalität gezeigt“, analysierte Michael Delura. „Wir haben über die gesamte Spielzeit allerdings sehr gut unser Tor verteidigt und dem Gegner keine Tormöglichkeit geboten. Dennoch müssen wir uns in den nächsten Spielen deutlich steigern.“

Am kommenden Sonntag, 30. März, ab 11 Uhr geht es zum punktgleichen Reviernachbarn MSV Duisburg.