4. April 2025

Der RWE-Gegner: Das ist der FC Hansa Rostock

Es gibt am Sonntag ein Wiedersehen mit Ex-RWE-Spieler Cedric Harenbrock.

Der RWE-Gegner: Das ist der FC Hansa Rostock – Rot-Weiss Essen
Der Rostock-Kader pirscht sich kontinuierlich an die Spitzenplätze der Liga heran. (Foto: Hansa Rostock)

Wenn der FC Hansa Rostock im Rahmen des 31. Spieltages in der 3. Liga an diesem Sonntag ab 19.30 Uhr bei Rot-Weiss Essen im Stadion an der Hafenstraße zu Gast ist, dann treffen die beiden Traditionsklubs unter anderen Vorzeichen als noch in der Hinrunde aufeinander. Durch das schmerzhafte 0:4 der Rot-Weissen im Ostseestadion zog die schwach gestartete „Kogge“ damals in der Tabelle vorbei. Inzwischen mischen die Rostocker dank eines kontinuierlichen Aufwärtstrends in der erweiterten Spitzengruppe mit und haben durchaus noch die Chance auf den direkten Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga. 

Nachdem beim FC Hansa gegen RWE noch die beiden Co-Trainer Marcus Rabenhorst und Simon Pesch in der Verantwortung gestanden hatten, übernahm anschließend der von der zweiten Mannschaft des SC Paderborn 07 verpflichtete Daniel Brinkmann als Nachfolger von Bernd Hollerbach. Bei der Premiere des 39-jährigen Ex-Profis gab es zwar ein 0:1 beim SC Verl. Danach setzten die Rostocker aber zu einer beeindruckenden Aufholjagd an. 

Aus den nächsten sechs Begegnungen ging der FC Hansa Rostock fünfmal als Sieger hervor und kletterte bis auf den sechsten Tabellenplatz. Nach einer schwächeren Ausbeute mit vier Punkten aus vier Begegnungen meldete sich das Brinkmann-Team mit drei Siegen zurück. Nach der Niederlage im letzten Auswärtsspiel bei Alemannia Aachen (1:2) holten die Rostocker ein 0:0 im Verfolgerduell mit dem 1. FC Saarbrücken. Insgesamt sammelte der Traditionsverein unter dem neuen Coach 29 Punkte aus 16 Begegnungen. Der Rückstand auf den Relegationsrang beträgt nur noch sechs Zähler. Dabei haben die Rostocker auch noch die Nachholpartie bei Schlusslicht SpVgg Unterhaching in der Hinterhand. 

Dabei steht den Rostockern auch nach dem Winter-Transferfenster nahezu der gleiche Kader zur Verfügung wie noch über weite Teile der Hinrunde. Weil sich Mittelfeldspieler Jonas Dirkner im letzten Spiel des Jahres 2024 gegen Hannover 96 II (1:0) nach einem Zweikampf eine Kiefer- und Knieverletzung zugezogen hatte, reagierte der frühere Bundesligist auf den mehrmonatigen Ausfall mit der Leihe von Sima Suso von Fortuna Düsseldorf. Sonst aber blieben Neuverpflichtungen aus. 

Der gebürtig aus Bergisch Gladbach stammende Suso hat in seiner Karriere bisher eine DFB-Pokal-Partie sowie vier Zweitliga-Spiele absolviert. Vorrangig spielte der 1,90 Meter große Suso in der aktuellen Spielzeit in der zweiten Mannschaft und absolvierte für die Fortuna-Reserve neun Spiele (zwei Tore, fünf Vorlagen) in der Regionalliga West. Außerdem wurde er mehrfach für die DFB-Junioren-Nationalmannschaften nominiert und absolvierte bislang sieben U19-Länderspiele, unter anderem im Rahmen der U19-EM-Qualifikation. 

Aus den eigenen Reihen ist Fiete Bock zum Kader dazugestoßen. Bei seinem Debüt am 19. Januar 2025 beim Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart II (3:0) war Fiete Bock mit damals 17 Jahren, drei Monaten und 27 Tagen der jüngste Spieler, der jemals für den F.C. Hansa in einem Pflichtspiel aufgelaufen ist. 

Ein Wiedersehen gibt es an der Hafenstraße mit Cedric Harenbrock. Der 26-jährige Offensivspieler, der von 2017 bis 2024 sieben Jahre lang bei RWE unter Vertrag stand, mit dem Team den Aufstieg in die 3. Liga schaffte und dort zum Leistungsträger wurde, kehrt erstmals an seine frühere Wirkungsstätte zurück. Wegen hartnäckiger Adduktorenbeschwerden hatte Harenbrock weite Teile der Hinserie verpasst, kommt aber inzwischen regelmäßig zu Einsatzzeiten. In Aachen erzielte er als Einwechselspieler sein erstes Ligator im Hansa-Trikot. 

Der RWE-Gegner: Das ist der FC Hansa Rostock – Rot-Weiss Essen