7. April 2025

RWE-U19 klettert nach Remis in Hennef auf Platz zwei

U17 bei torlosem Remis gegen Arminia Bielefeld mit vielen Chancen und viel Ballbesitz.

RWE-U19 klettert nach Remis in Hennef auf Platz zwei – Rot-Weiss Essen
Die U17 trennt sich von Arminia Bielefeld 0:0. (Foto: Endberg)

U19: FC Hennef 05 – Rot-Weiss Essen 0:0

Die A-Junioren von Rot-Weiss Essen haben ihre Serie ohne Pflichtspiel-Niederlage auf bereits sechs Partien ausgebaut. Das älteste Nachwuchsteam aus dem FÖRDERWERK kam in der Hauptrunde der Liga B der neuen U19-DFB-Nachwuchsliga zu einem torlosen Unentschieden beim FC Hennef 05.

Damit konnte sich das Team von Trainer Simon Hohenberg zwar nicht komplett für die 2:3-Heimniederlage aus dem Hinspiel revanchieren. Schon seit vier Spielen haben die Rot-Weissen aber keinen Gegentreffer mehr kassiert und aus den zurückliegenden fünf Begegnungen elf von 15 möglichen Punkten eingefahren. Das reichte, um in der Tabelle auf den zweiten Platz hinter dem SC Paderborn 07 zu klettern.

„Am Ende war es ein leistungsgerechtes Unentschieden“, sagte U19-Trainer Simon Hohenberg. „Die Bedingungen in Hennef ließen kein flüssiges Kombinationsspiel zu. Deshalb müssen wir uns mit dem einen Punkt zufriedengeben.“

Pech für RWE: Nach einem Foulspiel an Rael-Tshimbela Nakuzola im Strafraum blieb die Pfeife von Schiedsrichter Jonas Grütter (Havixbeck) in der ersten Halbzeit stumm. „Das war aus meiner Sicht ein glasklarer Foulelfmeter“, haderte der 38-Jährige mit der Entscheidung des Unparteiischen. Aber auch gute Einschussmöglichkeiten von Yan Friessner und des eingewechselten Simon Gawryluk blieben ungenutzt. „Fußballerisch war es kein Leckerbissen“, gab Simon Hohenberg unumwunden zu. „Der FC Hennef 05 hat gegen uns sehr robust gespielt, will mit allen Mitteln in der Liga bleiben“, ergänzt Hohenberg. Dafür müssten die Hennefer unter den ersten vier Teams landen, da sie nicht über ein lizenziertes Nachwuchsleistungszentrum verfügen.

Rot-Weiss Essens U19-Trainer konnte dem Spiel aber auch einiges Positives abgewinnen. „Wir haben wieder zu Null gespielt“, so Hohenberg. „Außerdem hatten wir in der zweiten Halbzeit eine schwierige Phase zu überstehen, als wir für kurze Zeit komplett den roten Faden verloren hatten. Die Mannschaft hat sich aber zurückgekämpft und war dem Sieg eindeutig näher als Hennef.“

Weiter geht es für die U19 von Rot-Weiss Essen bereits am kommenden Samstag, 12. April, ab 11 Uhr mit dem Revierderby gegen den punktgleichen Nachbarn Rot-Weiß Oberhausen, der nur wegen der um drei Treffer schlechteren Tordifferenz hinter RWE rangiert. „Das Duell gegen RWO ist mein letztes Heimspiel im Meisterschaftsmodus“, betont RWE-Trainer Hohenberg, der den Verein zum Saisonende verlassen wird. „Natürlich streben wir einen Dreier an, wollen uns für die 3:4-Niederlage aus dem Hinspiel revanchieren.“

U17: Rot-Weiss Essen – DSC Arminia Bielefeld 0:0

Die B-Junioren von Rot-Weiss Essen sind mit einem torlosen Remis in die zweite Halbserie der Hauptrunde in der Liga B in der neuen U17-DFB-Nachwuchsliga gestartet. Das FÖRDERWERK-Team von Trainer Michael Delura trennte sich an der Seumannstraße vom Nachwuchs des frischgebackenen DFB-Pokal-Finalisten Arminia Bielefeld 0:0, hielt die Ostwestfalen damit auf Abstand (sechs Punkte) und verbesserte sich mit jetzt zwölf Zählern aus sieben Partien (drei Siege, drei Remis, eine Niederlage) auf den dritten Tabellenplatz.

Der frühere Bundesliga-Profi Delura, der einst auch selbst für die Arminia am Ball war, zeigte sich mit dem Auftritt seines Teams durchaus einverstanden. „Insgesamt haben wir ein gutes Spiel gemacht, hatten viel Ballbesitz und so gut wie keine klare Torchance des Gegners zugelassen“, so der künftige U19-Trainer.

Kritisch anzumerken war allerdings die Chancenauswertung während der ersten Halbzeit, als die Rot-Weissen gleich fünfmal den verdienten Führungstreffer auf dem Fuß hatten. So traf Baran Eren vor dem leeren Tor aus allerdings spitzem Winkel nur das Außennetz, Luca Baer scheiterte mit einem Distanzschuss von Bielefelds Schlussmann Mino Jäger und RWE-Kapitän Dominik Hardi zielte knapp vorbei. Außerdem konnten Kjell-Luan Nagel und Joel Oyameda ihre Kopfbälle nach Standardsituationen nicht im Arminia-Tor unterbringen. „In dieser Phase hätten wir uns mit der Führung belohnen müssen“, so Michael Delura.

Nach der Pause waren die Rot-Weissen dann nicht mehr so dominant und zwingend. „Da hat die Dynamik in unseren Aktionen gefehlt“, bemängelte der Trainer. Allenfalls der eingewechselte Vleron Isljami hatte noch den Siegtreffer auf dem Fuß. Defensiv blieben die Essener jedoch stabil, spielten zu Null und blieben damit auch schon zum fünften Mal in Serie ohne Niederlage (elf Punkte).

Am kommenden Spieltag ist RWE in der U17-DFB-Nachwuchsliga zwar spielfrei, aber dennoch im Einsatz. Am Samstag, 12. April, steht ab 14 Uhr das Viertelfinale im Niederrheinpokal bei der SSVg Velbert, dem Tabellenzweiten der Bergischen Leistungsklasse, auf dem Programm. Für den Fall eines Sieges würden die Rot-Weissen im Halbfinale (Mittwoch, 21. Mai) auf den Gewinner des Duells zwischen Borussia Mönchengladbach und Fortuna Düsseldorf treffen