11. April 2025

Der RWE-Gegner: Das ist der FC Erzgebirge Aue

Aues Torwart-Legende Martin Männel geht in seine 18. Saison.

Der RWE-Gegner: Das ist der FC Erzgebirge Aue – Rot-Weiss Essen

Das Heimspiel von Rot-Weiss Essen gegen den FC Erzgebirge Aue an diesem Samstag, 12. April, ab 14 Uhr im Stadion an der Hafenstraße bedeutet den Abschluss einer weiteren Englischen Woche. Wenn die „Veilchen“ im Rahmen des 33. Spieltages an der Hafenstraße antreten, dann wird bei den Gästen einmal mehr eine absolute Konstante zwischen den Pfosten stehen: Martin Männel.

Der mittlerweile 37-Jährige war bereits im Sommer 2008 vom FC Energie Cottbus nach Aue gewechselt. Seitdem erlebte Männel nicht nur in den Spielzeiten 2009/2010 und 2015/2016 jeweils den Sprung in die 2. Bundesliga. Der frühere Junioren-Nationalspieler blieb Aue auch trotz der Abstiege 2014/2015 und 2021/2022 über mehr als 16 Jahre durchgehend treu.

Im Erzgebirge ist Männel deshalb längst zu einer Vereinsikone geworden. Mit seinem insgesamt 419. Pflichtspiel für den Verein übertraf der Schlussmann schon im Februar 2021 die bisherige Bestmarke von Holger Erler und ist seitdem Rekordspieler des Vereins. Inzwischen stand Männel bereits 560-mal für Aue zwischen den Pfosten. Und es werden noch weitere Einsätze hinzukommen, verlängerte der Routinier seinen Vertrag doch erst kürzlich um ein weiteres Jahr. Der „ewige“ Torhüter geht somit in seine 18. Saison beim FC Erzgebirge: „Noch kann ich mir ein Leben ohne Fußball nicht vorstellen.“

Sport-Geschäftsführer Matthias Heidrich sagte zur Vertragsverlängerung: „In den angenehmen und unkomplizierten Gesprächen mit Martin Männel ging es nicht um Verdienste, sondern ausschließlich um Leistung. Die zeigt er beständig auf hohem Niveau. Deshalb freuen wir uns, eine Identifikationsfigur mit Vorbildfunktion auch in der neuen Saison 2025/26 im Profikader zu wissen. An ihm orientieren sich nicht nur die jungen Torhüter-Kollegen, sondern die gesamte Mannschaft. Er gibt uns Halt im wahrsten Sinne des Wortes.“

Für gleich drei weitere Jahre hat sich auch Marvin Stefaniak an den FC Erzgebirge Aue gebunden. Der 30-Jährige gehört bereits seit 2022 zu den Leistungsträgern im Lößnitztal. „Ich bin hier inzwischen zu Hause, genieße die Nähe zur Heimat und zur Familie“, so Stefaniak, der auch schon für Dynamo Dresden, VfL Wolfsburg, 1. FC Nürnberg, FC Würzburger Kickers und die SpVgg Greuther Fürth am Ball war.

Die Verantwortlichen um Sport-Geschäftsführer Matthias Heidrich setzten sich aber nicht nur mit dem bestehenden Kader auseinander. Mit Erik Weinhauer steht auch schon der erste Zugang für die kommende Spielzeit fest, obwohl der Klassenverbleib sechs Spieltage vor dem Saisonende noch nicht endgültig gesichert ist. Der 24-jährige Angreifer ist im Trikot des FC Carl Zeiss Jena Führender in der Torschützenliste der Regionalliga Nordost.

„Erik Weinhauer passt mit seinem Profil sehr gut zu uns: flexibel einsetzbar in der Offensive, entwicklungsfähig, hungrig und gut ausgebildet mit Torgefahr. Wir freuen uns sehr, dass wir ihm eine reizvolle Perspektive aufzeigen konnten und er sich für unseren Weg entschieden hat“, erklärte Sport-Geschäftsführer Matthias Heidrich.