19. Mai 2025
RWE-U19 zieht trotz Niederlage in DFB-Pokal ein
Vor dem Pokalhit in Mönchengladbach unterliegt die rot-weisse U17 beim VfB Waltrop mit 2:3.

U19: FC St. Pauli – Rot-Weiss Essen 2:1 (1:0)
Keine Punkte, aber dennoch Grund zur Freude hatten die A-Junioren von Rot-Weiss Essen nach dem letzten Meisterschaftsspiel in der Hauptrunde der Liga B der neuen U19-DFB-Nachwuchsliga. Das älteste Nachwuchsteam aus dem FÖRDERWERK verpasste zwar im Rahmen des 14. und abschließenden Spieltages der Gruppe G beim 1:2 (0:1) im hohen Norden beim FC St. Pauli etwas Zählbares. Wegen der um sechs Treffer besseren Tordifferenz gegenüber den Hamburgern belegen die Rot-Weissen aber dennoch Tabellenplatz zwei, der gleichbedeutend mit der Qualifikation für den DFB-Pokal der Junioren in der nächsten Saison ist.
Die U19 von RWE legte einen denkbar ungünstigen Start hin. Der Nachwuchs des Kiez-Klubs ging bereits früh durch Evans Nana Quasi (3.). Im zweiten Spielabschnitt sorgte Yasin Pirnal (60.) für den Ausgleich. Kurz vor dem Ende musste der RWE-Nachwuchs durch einen Foulelfmeter, den Tom Leon Politz (79.) verwandelte, die vierte Niederlage in der zweiten Gruppenphase hinnehmen.
„Wir haben ein bisschen gebraucht, bis wir gut im Spiel waren“, meinte RWE-Trainer Simon Hohenberg, der nach insgesamt zehn Jahren als Nachwuchstrainer bei den Rot-Weissen zum letzten Mal in einem Pflichtspiel als U19-Trainer an der Seitenlinie stand. „Der zweite Durchgang war dann sehr dominant von uns, der Ausgleich absolut verdient. Ein umstrittener Elfmeter hat uns dann um einen Punktgewinn gebracht.“
Obwohl es zum Abschluss keine Punkte gab, trübt das die Eindrücke des 38-Jährige zur nun abgelaufenen Saison „überhaupt nicht. Klar, der Spielverlauf war für uns unglücklich. Wir haben uns aber für den DFB-Pokal qualifiziert, darauf können wir stolz sein. Unsere Jungs haben in den letzten Monaten eine super Entwicklung genommen“, so Hohenberg.
Der Trainerstab der U19 verlängerte den Aufenthalt in Hamburg und schaute sich im Anschluss unter anderem das Bundesliga-Spiel zwischen dem FC St. Pauli und dem VfL Bochum (0:2) am Millerntor an. Nach der Rückkehr nach Essen stehen mit den A-Junioren noch einige Trainingseinheiten auf dem Programm, ehe es dann auch mit dem Team noch einen Saisonabschluss geben wird.
U17: VfB Waltrop – Rot-Weiss Essen 3:2 (1:0)
Die U17 von Rot-Weiss Essen hat etwas Zählbares im letzten Auswärtspunktspiel der regulären Saison 2024/2025 verpasst. Das FÖRDERWERK-Team von Trainer Michael Delura unterlag am 13. Spieltag in der Hauptrunde der Liga B in der neuen U17-DFB-Nachwuchsliga beim VfB Waltrop 2:3 (0:1).
Die Rot-Weissen gerieten beim Schlusslicht kurz vor der Pause durch ein Tor von Esat Tuncay (38.) in Rückstand. Der zweite Gegentreffer von Mustafa Koymali (52., Foulelfmeter) fiel kurz nach Wiederbeginn. Zwar brachte der eingewechselte Vleron Isljami (66.) RWE wieder heran. In der Schlussphase war aber Louis Miquel Mertins (86.) im Nachschuss erfolgreich, nachdem Torhüter Colin Vogel einen Foulelfmeter zunächst partiert hatte. Mehr als der erneute Anschlusstreffer durch Joel Oyameda (90.+3) sprang für die mit drei U 16-Spielern (Baraa Bakkar, Ibrahim Narey Cisse und Leon Scheidhauer) im Kader angetretenen Rot-Weissen aber nicht mehr heraus.
„Unsere Personalsorgen sind weiterhin groß. Dennoch muss es unser Anspruch sein, eine bessere Mannschaftsleistung abzuliefern“, stellte Trainer Michael Delura klar. „Wir haben in der Defensive zu sorglos agiert und waren im Spiel nach vorne nachlässig.“ Dabei war der Gegentreffer zum 0:1 für den Ex-Profi symptomatisch. „Wir hatten in der Defensive den Ball, allerdings keine Anspielstation. Unser Verteidiger musste daher ins Eins-gegen-Eins gehen und verliert dabei den Ball. Das war insgesamt zu wenig Aktivität von uns“, so Delura.
Die Gelegenheit, es besser zu machen, bekommen die B-Junioren bereits am Mittwoch (ab 18.30 Uhr) im Niederrheinpokal-Halbfinale bei Borussia Mönchengladbach. „Da erwartet uns ein sehr starker Gegner“, spielt Delura auf die Teilnahme der „Fohlen“ am Halbfinale um die Deutsche B-Junioren-Meisterschaft an. „Wir haben also nichts zu verlieren und können nur gewinnen“, meint der RWE-Trainer. „Dafür müssen wir aber eine andere Intensität an den Tag legen und mutig sein, um in die Zweikämpfe zu kommen.“
