31. Oktober 2025

U19 empfängt den TSV Schott Mainz zum Heimspiel

U17 will im Derby bei Rot-Weiß Oberhausen nachlegen.

U19 empfängt den TSV Schott Mainz zum Heimspiel – Rot-Weiss Essen
Heimspiel für U19-Keeper Romero Gerres. (Foto: Endberg)

U19: Rot-Weiss Essen – TSV Schott Mainz

Die Vorrunde der U19-DFB-Nachwuchsliga kommt ihrem Abschluss immer näher. Bevor es in die letzte Länderspielpause des Jahres 2025 geht, steht in der Gruppe H für die A-Junioren von Rot-Weiss Essen noch der 11. Spieltag auf dem Programm. Das älteste Nachwuchsteam aus dem FÖRDERWERK hat am Sonntag (ab 13 Uhr) den TSV Schott Mainz an der Seumannstraße zu Gast.

Das Team von Trainer Michael Delura geht nach dem 3:4 beim zuvor punktgleichen SV Wehen Wiesbaden als Tabellenfünfter in die Partie. „Mit den ersten 60 Minuten war ich absolut einverstanden“, resümierte der Ex-Profi. „Uns war klar, dass es im Spiel auch schwierige Phasen geben wird. Die muss man dann überstehen, was uns leider nicht gelungen ist. Ein Unentschieden wäre unter dem Strich sicherlich verdient gewesen.“

Nur einen Punkt hinter den Rot-Weissen – mit einer absolvierten Partie weniger – lauert noch der FSV Frankfurt. Der kommende Gegner TSV Schott Mainz bildet mit drei Zählern aus neun Begegnungen das Schlusslicht. Ihre einzigen Punkte hatten die Mainzer im ersten Aufeinandertreffen mit den RWE gesammelt. Am Ende stand – auch bedingt durch eine Rote Karte – ein 1:3 aus Essener Sicht zu Buche.

„Im Hinspiel hatten wir 24 Torchancen und verlieren nachher das Spiel“, erinnert sich der Ex-Profi. „Diese Klarheit, die wir in der ersten Halbzeit und auch zu Beginn des zweiten Durchgangs gegen den SV Wehen Wiesbaden hatten, benötigen wir wieder – inklusive einer verbesserten Chancenverwertung. Dann werden wir ein gutes Spiel machen. Dafür erwarte ich, dass wir konsequent, klar und nach vorne spielen. Es verfolgt uns ein wenig, dass wir ein gutes Spiel machen, unsere Chancen aber nicht genug nutzen.“

Personell gibt es gute Neuigkeiten. Bereits in der Partie beim SV Wehen Wiesbaden gab Rechtsaußen Vleron Isljami nach einer Sehnenentzündung sein Comeback als Einwechselspieler. Luca Baer holt seinen Rückstand nach seinem Außenbandriss im Sprunggelenk weiter auf.

U17: Rot-Weiß Oberhausen – Rot-Weiss Essen

Nach dem grandiosen 8:0-Kantersieg gegen den SV Meppen sind die B-Junioren aus dem FÖRDERWERK von Rot-Weiss Essen in der Vorrundengruppe H der U17-DFB-Nachwuchsliga nun wieder auswärts gefordert. Die Mannschaft von Trainer Jens Grembowietz will am Sonntag, 11 Uhr, im Revierderby bei Rot-Weiß Oberhausen möglichst den guten Lauf fortsetzen.

Die „Kleeblätter“ liegen nur drei Zähler hinter RWE, haben außerdem zuletzt mit dem 2:1-Sieg gegen den Tabellenzweiten Borussia Dortmund auf sich aufmerksam gemacht. Rot-Weiss Essen hingegen ist durch den vierten Saisonsieg bis auf zwei Punkte an den drittplatzierten FC Viktoria Köln herangerückt. Am Ende der Vorrunde würde der dritte Rang die Qualifikation für die Hauptrunde der Liga A bedeuten.

„Gegen den SV Meppen hatten wir nach der Führung zwei Gänge heruntergeschaltet. Das hat mir nicht gefallen, denn das dürfen wir uns in Oberhausen nicht erlauben“, warnt Grembowietz sein Team. „Die Jungs sollen gierig bleiben und ihr Ding durchziehen.“ Im Hinspiel hatte sich die U17 von Rot-Weiss Essen gegen die „Kleeblätter“ 4:2 durchgesetzt.

„Die Jungs haben alle ein festes Ziel vor Augen. Wir lassen alles auf uns zukommen, werden weiter hart dafür arbeiten“, ist der 38-Jährige guter Dinge, dass sein Team in der Spur bleibt. „In Oberhausen erwartet uns ein ganz anderes Spiel. RWO ist heimstark. Ich erwarte ein ganz enges Spiel auf Augenhöhe.“

Die personelle Lage bei RWE hat sich vor dem Derby ein wenig entspannt: Abwehrspieler Can Sahin und Mittelfeldspieler Arne Nevio Faber sind nach ihren grippalen Infekten wieder eine Option. Linksaußen Baraa Bakkar hat seinen Trainingsrückstand aufgearbeitet und Mittelfeldspieler Tim Radtke, der zuletzt wegen einer Gehirnerschütterung pausieren musste, steht ebenfalls wieder zur Verfügung.