17. November 2025
RWE-U17 verpasst bei 2:2 gegen S04 Sprung auf Platz drei
Trainer Grembowietz: „Wir waren über 90 Minuten das bessere Team“.

Nach dem 3:1-Derbysieg gegen den VfL Bochum sorgten die B-Junioren aus dem FÖRDERWERK von Rot-Weiss Essen im zweiten Heimspiel in Folge fast für die nächste faustdicke Überraschung. Das Team von RWE-Trainer Jens Grembowietz kam im Rahmen des 12. Spieltagen in der Vorrundengruppe H der U17-DFB-Nachwuchs zu einem starken 2:2 (2:1)-Unentschieden gegen den Reviernachbarn FC Schalke 04.
Durch das Remis verpassten die Rot-Weissen nur ganz knapp den möglichen Sprung auf den dritten Tabellenplatz, der am Ende der Vorrunde die Qualifikation für die Hauptrunde der Liga A bedeuten würde. Noch ist zwei Runden vor Schluss bei weiterhin zwei Punkten Rückstand noch alles möglich.
Mit dem frühen Führungstreffer durch Leonard Oniyinaja (12.), der den Ball aus spitzem Winkel in die lange Ecke versenkte, erwischte die U17 von Rot-Weiss Essen einen Start nach Maß. Als Tim Radke (24.) mit seinem Distanzschuss auf 2:0 erhöhte, roch es nach einem weiteren Dreier. Doch nach dem Schalker Anschlusstreffer durch Ehsan Rezai (41.), der die Partie wieder spannend machte, ging es mit einer 2:1-Führung in die Kabine.
Im zweiten Spielabschnitt war RWE weiterhin das spielbestimmende Team, erarbeitete sich einige Torchancen, um den Vorsprung auszubauen. Nach der Gelb-Roten Karte gegen den Schalker Laurin Zhushi wegen wiederholten Foulspiels (58.) bewiesen die Gäste in Unterzahl jedoch Moral und kamen durch einen Foulelfmeter von Angreifer Mika Brocks (73.) doch noch zum Ausgleich. Dass die Königsblauen nach einer weiteren Gelb-Roten Karte gegen Max Lennartz (88.), der wegen Handspiels frühzeitig unter die Dusche geschickt wurde, das Revierderby mit acht Feldspielern beendeten, fiel am Ende nicht mehr großartig ins Gewicht.
„Mit vier Punkten aus den letzten beiden Spielen können wir sehr zufrieden sein“, sagt RWE-Trainer Jens Grembowietz. „Dennoch musste ich die Jungs nach dem Spiel ein wenig aufbauen, weil sich das Unentschieden ein wenig wie eine Niederlage angefühlt hat. Wir waren über 90 Minuten die bessere Mannschaft, haben Schalke 04 komplett unter Druck gesetzt und sie nicht zur Entfaltung kommen lassen.“
Zwei Partien bleiben jetzt noch bis zum Ende der Vorrunde. Am kommenden Samstag, 22. November, ab 13 Uhr geht es zum FC Viktoria Köln, der als Tabellenvierter einen Punkt mehr auf dem Konto hat als die Rot-Weissen. Mit einem Sieg würde RWE also vorbeiziehen. Am Samstag, 29. November, ab 13 Uhr kommt dann noch der SC Preußen Münster an die Hafenstraße.
