11. August 2026
Stellungnahme zum Auswärtsspiel beim 1. FC Saarbrücken
Zum Vorfall im RWE-Gästeblock im Saarbrücker Ludwigsparkstadion am 9. August 2026 bezieht Rot-Weiss Essen hier Stellung.

Zum Vorfall im RWE-Gästeblock im Saarbrücker Ludwigsparkstadion während der Drittligapartie von Rot-Weiss Essen beim 1. FC Saarbrücken am 9. August 2026 bezieht der Verein hier Stellung:
Wir sind über den Vorfall am Sonntagnachmittag im Gästeblock des Saarbrücker Ludwigsparkstadions zeitnah informiert worden und bedanken uns zudem über die weiteren Hinweise, die wir dazu erhalten haben. Wir sind umgehend in Kontakt mit den Ermittlungsbehörden und dem AWO-Fanprojekt getreten. Unser vorrangiges Ziel ist es jetzt, schnellmöglich den Täter zu identifizieren.
Das Zeigen des Hitlergrußes ist eine Straftat, von der wir uns als Rot-Weiss Essen e.V. ausdrücklich distanzieren. Wir treten rassistischen, verfassungs- und fremdenfeindlichen sowie anderen diskriminierenden oder menschenverachtenden Verhaltensweisen entschieden entgegen. Eine Person, die sich in dieser Form verhält, schadet uns allen und ist bei uns nicht willkommen. Wir werden sämtliche Möglichkeiten, die sich uns hierbei bieten, ausschöpfen (Strafanzeige, Haus- und Stadionverbot sowie Vereinsausschluss).
Als Verein stehen wir für Vielfalt, Respekt und ein friedliches Miteinander – sowohl im Stadion als auch darüber hinaus. Entsprechend gehen wir nicht nur Hinweisen konsequent nach und setzen Maßnahmen um, sondern setzen uns seit vielen Jahren beispielsweise über unsere Sozialinitiative ESSENER CHANCEN e.V. oder das AWO-Fanprojekt aktiv für Antidiskriminierung ein. Diskriminierung ist ein gesamtgesellschaftliches Problem. Als Traditionsverein haben wir in Essen und im Ruhrgebiet eine große Verantwortung. Zudem bringen wir seit Anfang 2026 mit dem Arbeitskreis „Fanbelange und Sicherheit“ relevante Akteure von Polizei, Feuerwehr, Stadt, Verein und Fanszene regelmäßig gemeinsam an einen Tisch, um Herausforderungen frühzeitig zu erkennen und Lösungen zu entwickeln.
