SV Waldhof Mannheim – Rot-Weiss EssenRot-Weiss Essen – Rot-Weiss Essen

Mi., 16.09.2026 19:00 Uhr

SV Waldhof Mannheim : Rot-Weiss Essen

1 : 2

0 : 0

Abpfiff

7

70. Janne Sietan

72. Semir Telalovic

63. Owono Darnell Keumo

89

57

60

65. Lucas Brumme für Marvin Ayhan Obuz

65. Marek Janssen für Jaka Cuber Potocnik

70. Nick Bätzner für Dickson Abiama

78. Luca Bazzoli für Semir Telalovic

78. Michael Kostka für Noah Phil Pesch

60. Diego Michel für Julian Ulbricht

60. Goncalo De Almeida Gregorio für Maximilian Thalhammer

60. Lovis Frederik Bierschenk für Noah Joel Sarenren Bazee

78. Francisco Fumaca de Mascarenhas da Costa Pessoa für Vincent Thill

78. Nolan-Xavier Muteba N'Tumba für Joey Müller

Tore

63. Owono Darnell Keumo

70. Janne Sietan

72. Semir Telalovic

Karten

7.

57.

60.

89.

Auswechselungen

60. Diego Michel
Julian Ulbricht

60. Goncalo De Almeida Gregorio
Maximilian Thalhammer

60. Lovis Frederik Bierschenk
Noah Joel Sarenren Bazee

65. Lucas Brumme
Marvin Ayhan Obuz

65. Marek Janssen
Jaka Cuber Potocnik

70. Nick Bätzner
Dickson Abiama

78. Luca Bazzoli
Semir Telalovic

78. Michael Kostka
Noah Phil Pesch

78. Francisco Fumaca de Mascarenhas da Costa Pessoa
Vincent Thill

78. Nolan-Xavier Muteba N'Tumba
Joey Müller

Video-VorberichtFan-HinweiseSpielbericht

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Mehr Informationen

Stadionöffnung:

Die Carl-Benz-Arena öffnet 90 Minuten vor Anpfiff, um 17:30 Uhr.

Ticketsituation:

Am Spieltag wird es keine Tageskasse geben. Allerdings hängt am Gästeeingang ein QR-Code aus, hier ist ein Online-Kauf bis zum Spielbeginn möglich.

Anreise mit dem PKW:

Für RWE-Fans ist der Parkplatz Friesenplatz 2 in unmittelbarer Stadionnähe vorgesehen.

Empfohlen wird die Anreise über die BAB 67 in Richtung Mannheim über das Viernheimer Dreieck. Am Mannheimer Kreuz dann von der BAB 6 auf die BAB 656 in Richtung Mannheim abfahren. Die BAB 656 geht am Ortseingang in die B37 (Wilhelm-Varnholt-Allee) über. Am Technoseum dann rechts in die Museumsstraße abbiegen und den LED-Anzeigen zum Friedensplatz 2 folgen.

Anreise mit dem Reisebus:

Für Reisebusse/Neunsitzer ist der Parkplatz Linsenbühl an der A6 vorgesehen. Es wird empfohlen sich dort zwischen 16 Uhr und 16:30 Uhr zu sammeln, um dann unter Polizeibegleitung zum Stadion geleitet zu werden. Der Parkplatz ist kostenlos, gesichert und nur mit polizeilicher Begleitung zu erreichen.

Anreise mit dem ÖPNV:

Ab dem Mannheimer Hauptbahnhof stehen auf dem Bahnhofsvorplatz die Straßenbahnen der Linie 6 sowie Sonderbahnen bereit, die direkt zum Carl-Benz-Stadion fahren. Eintrittskarten gelten als Fahrschein in allen Bussen, Straßenbahnen und freigegebenen Zügen im gesamten Gebiet des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar (VRN).

Im Stadion:

Für Auswärtsfans ist exklusiv die Westtribüne als Gästeblock vorgesehen. Die Westtribüne ist von den Parkplätzen Friesenplatz 2 und Linsenbühl zu Fuß über den Gartenschauweg zu erreichen.

Mitfahrzentrale der Fan- und Förderabteilung:

Die Fan- und Förderabteilung (FFA) von Rot-Weiss Essen bietet mit der MitFFAhrzentrale einen neuen Service für Heim- und Auswärtsspiele an. Ab sofort können sich RWE-Fans, die eine Mitfahrgelegenheit benötigen oder anbieten, auf der Homepage der FFA eintragen und so schnell und unkompliziert in den Austausch treten. Die MitFFAhrzentrale erreichen RWE-Fans unter mfz.ffa-rwe.de.

TV-Übertragung:

Die Partie wird bei Magenta Sport live übertragen.

Radio-Übertragung:

Mit Radio Hafenstrasse gibt es die Option zum Zuhören – hier geht es zur Radio-Übertragung (in der Regel ab zehn Minuten vor Anstoß): www.rwe-live.de

Und auch der WDR überträgt die Partie komplett live. Hier geht’s zum Audiostream:
https://www1.wdr.de/sport/livestreams-sport-100.html

Nach Rückstand: RWE-Auswärtssieg dank Doppelschlag

Team von Cheftrainer Uwe Koschinat gewinnt beim SV Waldhof Mannheim 2:1.

Rot-Weiss Essen setzte die Erfolgsserie in der 3. Liga auch am 6. Spieltag fort. Das Team von Trainer Uwe Koschinat kam mit dem 2:1 (0:0) beim SV Waldhof Mannheim zum ersten Auswärtserfolg der neuen Saison, blieb zum fünften Mal nacheinander ohne Niederlage und verteidigte den zweiten Tabellenplatz.

Vor 11.066 Zuschauern im Carl-Benz-Stadion, darunter etwa 1.000 mitgereiste RWE-Fans, gerieten die Rot-Weissen in der zweiten Halbzeit durch einen Treffer von Darnell Keumo (63.) zunächst in Rückstand. Mit einem Doppelschlag sorgten jedoch Janne Sietan (70.), der an seiner früheren Wirkungsstätte sein erstes Drittliga-Tor erzielte, und Semir Telalovic (72.) mit seinem vierten Saisontreffer innerhalb von nur zwei Minuten für die Wende.

„Ein Sieg in Mannheim ist schon ein Ausrufezeichen“, erklärte Uwe Koschinat im Interview bei MagentaSport. „Wir hatten in der Anfangsphase einige Probleme mit den defensiv eingestellten Mannheimern, sind dann aber immer besser ins Spiel gekommen. Nach dem Rückstand haben wir gezeigt, dass wir jederzeit in der Lage sind, eine Partie von der Bank aus noch verändern zu können. In der Schlussminute hat Jakob Golz den Sieg mit einer herausragenden Parade festgehalten.“

SV Waldhof Mannheim: Nijhuis – Okeke, Polte, Kammerknecht, Keumo – Thalhammer, Rieckmann – Bierschenk, J. Müller, Thill – Sarenren Bazee, Ulbricht

Rot-Weiss Essen: Golz – Hofmann, Hüning, Rios Alonso, Bouébari – Sietan, Pesch – Obuz, Telalovic, Abiama – Cuber Potocnik

Drei Umstellungen in der Startelf

RWE-Trainer Uwe Koschinat nahm gegenüber dem 6:2-Heimsieg gegen Aufsteiger FC Würzburger Kickers drei Veränderungen an seiner Startelf vor. Jannik Hofmann rückte wieder für Michael Kostka auf die rechte Abwehrseite, Dickson Abiama erhielt auf dem linken Flügel den Vorzug gegenüber Aiman Dardari und im Sturmzentrum lief Jaka Cuber Potocnik für Marek Janssen auf. Verletzungsbedingt mussten Innenverteidiger Max Geschwill (Reizung im Kniegelenk) und Mittelfeldspieler Tony Menzel (Bänderverletzung im Sprunggelenk) weiterhin passen.

Vor Torhüter und Kapitän Jakob Golz verteidigte damit in der Abwehr wieder eine Viererkette mit – von rechts nach links – Jannik Hofmann, Ben Hüning, José Enrique Rios Alonso und Franci Bouébari. Im zentralen Mittelfeld zogen Janne Sietan und Noah Pesch die Fäden. Die offensive Dreierreihe bildeten Marvin Obuz, Semir Telalovic und Dickson Abiama. Sie unterstützten Mittelstürmer Jaka Cuber Potocnik.

Telalovic und Abiama knapp vorbei

Nach einer fünfminütigen Abtastphase entwickelte sich ein sehr intensives und zunächst recht ausgeglichenes Duell. Schon früh sah der Ex-Mannheimer Janne Sietan an seiner alten Wirkungsstätte nach einem Zweikampf die Gelbe Karte ein. Die erste hochkarätige Torchance hatte der SV Waldhof, als Vincent Thill vor RWE-Torhüter Jakob Golz auftauchte, den Ball aus aussichtsreicher Position aber nicht an Essens Nummer eins vorbeibekam. Kurz danach gaben die Rot-Weissen mit einem wuchtigen Volleyschuss von Dickson Abiama von der Strafraumgrenze eine direkte Antwort. Der Ball flog nicht weit am langen Pfosten vorbei. Eine Direktabnahme von Jaka Cuber Potocnik nach einer Flanke von Jannik Hofmann ging über das Tor.

Mitte der ersten Halbzeit sorgten die Mannheimer für eine kurze Drangperiode, erarbeiteten sich einige Eckbälle in Folge. Die Essener Hintermannschaft verteidigte jedoch aufmerksam und ließ keine gefährlichen Abschlüsse zu. Auf der Gegenseite hatte Jaka Cuber Potocnik nach einem langen Pass eine gute Möglichkeit, scheiterte jedoch an Waldhof-Schlussmann Thijmen Nijhuis. Nur wenig später schoss Semir Telalovic aus aussichtsreicher Position über das Tor.

Nach einer guten halben Stunde übernahm RWE mehr und mehr die Initiative, drängte die Hausherren in die eigene Hälfte zurück und hatte bis zur Pause die beiden bis dahin besten Gelegenheiten, um in Führung zu gehen. Jeweils nach sehr guter Vorarbeit von Marvin Obuz setzten Semir Telalovic und Dickson Abiama den Ball hauchdünn am Tor vorbei. Eine Führung der Rot-Weissen wäre zur Halbzeit verdient gewesen.

Essener Keumo trifft für Waldhof

Zu Beginn der zweiten Halbzeit ging es zunächst ohne Veränderungen weiter. Die erste gute Chance hatten erneut die Gäste. Semir Telalovic bediente Marvin Obuz, der sich in günstiger Position aber nicht für einen Abschluss, sondern für einen Rückpass auf Semir Telalovic entschied. Der SV Waldhof konnte in letzter Sekunde klären.

Nach einer Stunde nahm Mannheims Trainer Rui Mota einen Dreifachwechsel vor. Prompt waren mit Lovis Bierschenk und Goncalo Gregorio nur drei Minuten später zwei Einwechselspieler entscheidend am glücklichen Führungstreffer des SV Waldhof beteiligt. Lovis Bierschenk flankte von links, Goncalo Gregorio legte für Darnell Keumo auf, der aus etwa acht Metern zum 1:0 (63.) traf. Der 18-jährige Außenverteidiger ist gebürtiger Essener und wurde für diese Saison vom Zweitlisten VfL Bochum an den SV Waldhof ausgeliehen.

„Joker“ Brumme und Bätzner legen vor

Aber auch die folgenden Wechsel auf Essener Seite (Lucas Brumme für Marvin Obuz, Marek Janssen für Jaka Cuber Potocnik und wenige Minuten später Nick Bätzner für Dickson Abiama) zahlten sich schnell aus. Zunächst köpfte Janne Sietan nach einem Eckball von Lucas Brumme aus kurzer Entfernung zum 1:1 (70.) ein. Nur zwei Minuten später leitete Nick Bätzner mit einem sehenswerten Solo das 2:1 (72.) durch Semir Telalovic herausragend ein. Aus 14 Metern erzielte der RWE-Angreifer bereits seinen vierten Saisontreffer.

Um in der Schlussphase nichts mehr anbrennen zu lassen, wechselte Uwe Koschinat mit Luca Bazzoli (für Noah Pesch) und Michael Kostka (für Semir Telalovic) zwei defensivstarke Spieler ein, wobei Kostka allerdings die offensive Position auf dem rechten Flügel übernahm. Erst in der Nachspielzeit geriert der dreifache Punktgewinn noch einmal kurz in Gefahr. Jakob Golz vereitelte jedoch eine Großchance des eingewechselten Masca und hielt damit den RWE-Sieg endgültig fest.

Am Sonntag kommt Hansa Rostock

Nach dem Gastspiel in Mannheim endet die erste Englische Woche dieser Saison in der 3. Liga mit einem weiteren Traditionsduell. Am kommenden Sonntag (20. September) ab 13.30 Uhr ist mit dem FC Hansa Rostock einer der Aufstiegsfavoriten im Stadion an der Hafenstraße zu Gast.

Anschließend verabschiedet sich das Koschinat-Team in die erste Länderspielpause der neuen Saison, die erst am 9./10./11. Oktober mit dem West-Schlager beim SC Preußen Münster endet. Zuvor ist für Samstag, 26. September, ab 15 Uhr das Zweitrundenspiel um den Niederrheinpokal beim Bezirksligisten Sportfreunde Broekhuysen angesetzt. Außerdem nutzen die Rot-Weissen zwei Testspiele beim Westfalen-Oberligisten SV Schermbeck (Mittwoch, 23. September, 18.30 Uhr) und bei Arminia Bielefeld (Samstag, 3. Oktober, 14 Uhr/unter Ausschluss der Öffentlichkeit), um auch während der ungewohnt langen Punktspielpause im Rhythmus zu bleiben.