
So., 01.11.2026 16:30 Uhr
SG Sonnenhof Großaspach : Rot-Weiss Essen
0 : 1
0 : 1
Abpfiff
35. Dickson Abiama
5
15
46. Loris Maier für Volkan Celiktas
46. Nikos Zografakis für Fabian Eisele
46. Marek Janssen für Nick Bätzner
56
75. Ekin Celebi für Noah Phil Pesch
75. Michael Kostka für Jannik Hofmann
83. Aiman Dardari für Lucas Brumme
88. Luca Bazzoli für Dickson Abiama
78. Marlon Freddy Faß für Lukas Stoppel
88. Deli Hajdini für Leon Maier
Tore
35. Dickson Abiama
Karten
5.
15.
56.
Auswechselungen
46. Loris Maier
Volkan Celiktas
46. Nikos Zografakis
Fabian Eisele
46. Marek Janssen
Nick Bätzner
75. Ekin Celebi
Noah Phil Pesch
75. Michael Kostka
Jannik Hofmann
78. Marlon Freddy Faß
Lukas Stoppel
83. Aiman Dardari
Lucas Brumme
88. Luca Bazzoli
Dickson Abiama
88. Deli Hajdini
Leon Maier
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Mehr InformationenRWE landet Arbeitssieg dank Abiamas Torpremiere
Team von Trainer Uwe Koschinat rückt durch 1:0 in Großaspach näher an die Spitze heran.
Rot-Weiss Essen rückte in der 3. Liga noch näher an die direkten Aufstiegsplätze heran. Das Team von Trainer Uwe Koschinat kam am 12. Spieltag zu einem hart erkämpften 1:0 (1:0)-Auswärtserfolg bei der SG Sonnenhof Großaspach. Damit festigten die Rot-Weissen nicht nur Relegationsrang drei, sondern sind auch nur noch zwei Zähler vom neuen Spitzenreiter FC Viktoria Köln und dem punktgleichen Tabellenzweiten MSV Duisburg entfernt.
Vor 2.043 Zuschauern, darunter mehr als 600 mitgereiste RWE-Fans, entschied Dickson Abiama (35.) das erste Pflichtspielduell zwischen beiden Klubs während einer dominanten ersten Halbzeit mit seinem ersten Saisontor. In der zweiten Halbzeit kamen die Gastgeber zwar besser ins Spiel, die RWE-Defensive hielt jedoch zum sechsten Mal in dieser Saison die Null. Insgesamt war es auch schon der vierte 1:0-Erfolg. Nach zwölf Partien hat RWE 24 Zähler auf dem Konto, kommt also auf einen Zwei-Punkte-Schnitt.
„Es war am Ende der kräftezehrenden Englischen Woche ein Arbeitssieg in allen Belangen“, sagte Uwe Koschinat im Interview bei MagentaSport. „Wir mussten teilweise über die Schmerzgrenze gehen, um unseren Vorsprung zu verteidigen. In der einen oder anderen Szene hatten wir auch ein wenig Glück auf unserer Seite, aber das gehört auch dazu. Auf unsere bisherige Bilanz können wir schon ein wenig stolz sein.“
Für Uwe Koschinat war es übrigens bereits das 286. Drittliga-Spiel als Trainer. Damit zog er in der „ewigen“ Rangliste mit dem drittplatzierten Stefan Krämer gleich. Vor ihm stehen nur noch Joe Enochs (292) und Pavel Dotchev (388).
SG Sonnenhof Großaspach: Reule – Rahn, Leon Maier, Uhl, Molinari – Celiktas, Kunde – Stoppel, Pollex, Rossmann – Eisele
Rot-Weiss Essen: Golz – Hofmann, Hüning, Rios Alonso, Bouebari – Sietan, Reisig – Abiama, Bätzner, Pesch – Brumme
Bätzner erstmals in der Startformation
RWE-Trainer Uwe Koschinat nahm gegenüber der starken Leistung im DFB-Pokal gegen Champions-League-Teilnehmer RB Leipzig (1:2) personell nur eine Veränderung in seiner Anfangsformation vor. Nick Bätzner rückte für Michael Kostka ins Team und übernahm bei seinem Startelf-Debüt die Zehnerposition. Dadurch gab es einige Verschiebungen innerhalb der Mannschaft. Jannik Hofmann lief wie gewohnt als Rechtsverteidiger auf, Dickson Abiama auf dem rechten und Noah Pesch auf dem linken Flügel.
Vor Torhüter und Kapitän Jakob Golz verteidigte damit in der Abwehr wieder eine Viererkette mit – von rechts nach links – Jannik Hofmann, Ben Hüning, José Enrique Rios Alonso und Franci Bouebari. Im zentralen Mittelfeld zogen Janne Sietan und Ruben Reisig die Fäden. Die offensive Dreierreihe bildeten Dickson Abiama, Nick Bätzner und Noah Pesch. Sie unterstützten Lucas Brumme, der erneut im Sturmzentrum auflief.
Nach überstandenen Verletzungen kehrten Mittelstürmer Marek Janssen (Rückenprobleme) und Außenbahnspieler Aiman Dardari (Muskelverletzung im Oberschenkel) in den Kader zurück und nahmen zunächst auf der Bank Platz. Verletzungsbedingt mussten weiterhin die Offensivspieler Semir Telalovic (Schulterverletzung), Marvin Obuz (Bänderriss im Sprunggelenk) und Jaka Cuber Potocnik (Sprunggelenkverletzung) sowie Innenverteidiger Max Geschwill (Reizung im Kniegelenk) und Mittelfeldspieler Tony Menzel (Aufbautraining nach Syndesmosebandriss) passen. Erneut zum Aufgebot gehörten mit Angreifer Fadih Vasic und Abwehrspieler James Gnagnon zwei Talente aus der rot-weissen U19. Verteidiger Gnagnon hatte noch am Vortag für die A-Junioren im Derby gegen FC Schalke 04 (1:1) 60 Minuten lang gespielt.
Bouebari trifft Oberkante der Latte
Die Gäste aus Essen bestimmten von Beginn an das Spielgeschehen und drängten die Schwaben in die eigene Hälfte zurück. Die erste große Möglichkeit hatten allerdings die Hausherren, als Lukas Stoppel nach einem Konter plötzlich vor dem RWE-Tor auftauchte. Er legte sich den Ball allerdings ein wenig zu weit vor, so dass Jakob Golz rechtzeitig aus seinem Tor kommen und klären konnte.
In der Folgezeit hatten dann aber die RWE-Fans mehrfach den Torschrei auf den Lippen. Nach einem Freistoß von Lucas Brumme und der folgenden Ablage von Franci Bouébari bekam Jannik Hofmann die Kugel zunächst nicht richtig unter Kontrolle und schoss dann aus spitzem Winkel deutlich über den Kasten. Nur wenig später flankte Jannik Hofmann von der rechten Seite gefährlich auf den zweiten Pfosten, wo jedoch Lucas Brumme die Kugel mit einer Grätsche nicht traf, so dass der Ball am Tor vorbeiging.
Nachdem ein abgefälschter Abschluss von Franci Bouebari an die Oberkante der Latte geprallt war, gingen die Rot-Weissen nur drei Minuten später hochverdient in Führung. Nick Bätzner legte einen hohen Ball im Strafraum per Kopf für Dickson Abiama auf, dessen folgender Kopfballaufsetzer vom Innenpfosten zum 0:1 (35.) ins Netz sprang. Für Abiama war es der erste Treffer in der laufenden Spielzeit. Bis zur Pause passierte dann nicht mehr viel, es blieb beim knappen Essener Vorsprung.
Hüning und Hofmann klären stark
Wie bereits im Vorfeld abgesprochen, blieb Nick Bätzner zur Pause in der Kabine und wurde von Marek Janssen abgelöst. Während der „Joker“ ins Sturmzentrum rückte, übernahm Lucas Brumme die Zehnerposition. Die Gastgeber wechselten direkt zweimal und ersetzten die beiden bereits verwarnten Volkan Celiktas und Fabian Eisele durch Loris Maier und Nikos Zografakis. Das erste Wort hatten jedoch die Rot-Weissen, als Marek Janssen gleich an der Strafraumgrenze an den Ball kam und mit seinem Schuss das Außennetz traf. Auf der Gegenseite köpfte Loris Maier in zentraler Position über das Tor.
Nach einer knappen Stunde waren die Hausherren dem Ausgleich nah. Nacheinander warfen sich Ben Hüning und Jannik Hofmann jeweils in letzter Sekunde in Abschlüsse von Tim Rossmann und Lukas Stoppel, klärten in höchster Not zur Ecke.
In den folgenden Minuten verschaffte sich RWE aber wieder mehr Entlastung. Nach einem Eckball von Lucas Brumme beförderte Dickson Abiama das Spielgerät in Richtung linkes oberes Toreck. Großaspachs Schlussmann Maximilian Reule war jedoch auf dem Posten. Nur wenig später zielte Jannik Hofmann nach einem Umschaltmoment ein wenig zu hoch.
Janssen rettet kurz vor der Torlinie
Tief durchatmen mussten die RWE-Fans dann nach einem Eckball von Tim Rossmann. Den folgenden Kopfball von Marius Uhl hätte Jakob Golz wohl nicht mehr parieren können. Mittelstürmer Marek Janssen klärte jedoch kurz vor der Torlinie.
Zu Beginn der Schlussphase nahm Uwe Koschinat die nächsten beiden Wechsel vor. Michael Kostka (für Jannik Hofmann) und Ekin Celebi (für Noah Pesch) kamen neu ins Spiel. Später gab auch Aiman Dardari (für Lucas Brumme) sein Comeback nach einer Verletzungspause, ehe schließlich auch noch Luca Bazzoli an seinem 26. Geburtstag für Dickson Abiama eingewechselt wurde. Auch er half mit, den knappen Vorsprung über die Zeit zu bringen und den siebten Saisonsieg perfekt zu machen.
Alemannia kommt zum Westschlager
Nach dem ersten Gastspiel der Vereinsgeschichte bei der SG Sonnenhof Großaspach wartet eine normale Trainingswoche auf die Rot-Weissen. Das nächste Heimspiel steigt nämlich am kommenden Samstag, 7. November, ab 14 Uhr im Stadion an der Hafenstraße. Dann ist im Rahmen des 13. Spieltages Alemannia Aachen zum traditionsreichen Westschlager zu Gast.
Anschließend wartet die zweite Länderspielpause der Saison. RWE bleibt jedoch im gewohnten Spielrhythmus, denn am Sonntag, 15. November, steht ab 15 Uhr das Viertelfinale im Niederrheinpokal beim Oberligisten Ratingen 04/19 auf dem Programm. In der Meisterschaft geht es für das Koschinat-Team am Samstag, 21. November, ab 14 Uhr mit dem NRW-Duell beim SC Verl weiter.
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