14. September 2026
U17 muss sich beim FC Schalke 04 im Derby 0:3 geschlagen geben
RWE-Trainer Jens Grembowietz: „Nicht zwingend genug“

U17: FC Schalke 04 – Rot-Weiss Essen 3:0 (1:0)
Die B-Junioren aus dem FÖRDERWERK von Rot-Weiss Essen mussten eine Woche nach der äußerst knappen 2:3-Niederlage gegen Tabellenführer Borussia Dortmund mit dem 0:3 (0:1) beim FC Schalke 04 erneut eine Derby-Niederlage in der Vorrundengruppe G der U17-DFB-Nachwuchsliga hinnehmen.
Dabei hätten die Rot-Weissen durchaus in Führung gehen können, als Anas Karitiou im Strafraum zu Fall gebracht wurde. Der fällige Elfmeterpfiff blieb jedoch aus. Fast im direkten Gegenzug „klingelte“ es durch Konrad Alfes (4.) auf der anderen Seite. „Wir haben beim ersten Gegentor zu luftig und zu hoch verteidigt. Danach haben wir 20 Minuten gebraucht, um zurück ins Spiel zu finden“, analysierte RWE-Trainer Jens Grembowietz. „Nach einer halben Stunde hatten wir die Partie besser im Griff, konnten den Gegner in die eigene Hälfte drücken. Wir hatten einige Abschlussmöglichkeiten, waren aber nicht zwingend genug.“
Für den zweiten Spielabschnitt hatte sich die U17 von Rot-Weiss Essen viel vorgenommen, kam auch besser aus der Kabine. Ein Schalker Doppelschlag durch die beiden eingewechselten Riyad Ouedraogo (74.) und Micheal Chidi Omorogbe (77.) sorgte jedoch für die Entscheidung. Ouedraogo ist übrigens der Sohn des früheren RWE-Profis Alassane Ouedraogo und Bruder von Nationalspieler Assan Ouedraogo (RB Leipzig), der demnächst im DFB-Pokal an die Hafenstraße kommen wird.
„Spätestens mit dem 0:2 sind bei uns die Köpfe runtergegangen, wurde uns der Stecker gezogen“, räumte Jens Grembowietz ehrlich ein. „Unter dem Strich ist das Ergebnis aus meiner Sicht aber zumindest um ein Tor zu hoch ausgefallen.“
Trotz der Niederlage gab es auch erfreuliche Nachrichten im RWE-Lager. Innenverteidiger Nico Neugebauer absolvierte nach einem Kreuzbandanriss sein erstes Saisonspiel, stand für 20 Minuten auf dem Platz. Neuzugang Frederik Müller, der vom TSV Meerbusch geholt wurde, sammelte nach überstandenem Pfeifferschen Drüsenfieber Spielpraxis, wurde in der zweiten Halbzeit eingewechselt, absolvierte ebenfalls sein erstes Saisonspiel.
Auch nach zwei Niederlagen in Folge gegen die beiden Spitzenteams ist der dritte Tabellenplatz, der nach dem Abschluss der Vorrunde die Qualifikation für die Liga A bedeuten würde, für RWE bei nur zwei Punkten Rückstand nach wie vor in greifbarer Nähe. Am kommenden Samstag (19. September) haben die Rot-Weissen ab 11 Uhr Heimrecht gegen den direkten Konkurrenten MSV Duisburg und könnten mit einem Dreier die „Zebras“ in der Tabelle überholen.
