12. Oktober 2026
U19 siegt zuhause gegen Osnabrück mit 5:0
U17 gewinnt erstes Spiel nach der Länderspielpause beim VfL Osnabrück 4:0.

U19: Rot-Weiss Essen – VfL Osnabrück 5:0 (2:0)
Neben der U17 haben auch die A-Junioren aus dem FÖRDERWERK im ersten Ligaspiel nach der langen Länderspielpause einen deutlichen Sieg eingefahren. In der U19-DFB-Nachwuchsliga setzte sich das Team von Trainer Michael Delura am 7. Spieltag an der Seumannstraße gegen den VfL Osnabrück 5:0 (2:0) durch.
Desmond Ndlovu (24.) und Leon Scheidhauer (41.) legten bereits vor der Pause den Grundstein für den Erfolg. Zwei weitere Treffer von Desmond Ndlovu (65./84.) und ein Tor des eingewechselten Rami Malaeb (72.) schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe. Mit acht Punkten aus sechs Begegnungen belegen die Rot-Weissen in der Vorrundengruppe H nun den vierten Platz. Der dritte Rang, der möglicherweise die Teilnahme an der Liga A bedeutet, ist nach der Hinserie nur einen Zähler entfernt.
„Wir haben das Spiel von Anfang bis Ende kontrolliert“, sah RWE-Trainer Michael Delura „einen guten Start nach der Ligapause. Offensiv haben wir uns viele Chancen erarbeitet, unser Plan ist aufgegangen“, so der 41-Jährige mit Blick auf unter anderem noch drei Aluminium-Treffer und zahlreichen Eckbälle. „Mich freut es, dass sich die Jungs belohnen konnten. Vor allem bei Desmond ist hoffentlich nun der Knoten geplatzt, nachdem er schon in den Spielen zuvor einige Möglichkeiten hatte.“
Auch „defensiv war es ein richtig guter Auftritt von uns“, lobte Delura sein Team für die erste Partie in dieser Saison ohne Gegentreffer. „Wir waren immer aufmerksam und haben kaum Chancen des Gegners zugelassen. Das einzige kleine Manko war vielleicht, dass wir nicht noch mehr Treffer erzielt haben.“
Schon am kommenden Wochenende ist die U19 erneut an der Seumannstraße gefordert. Mit Fortuna Düsseldorf stellt sich am Sonntag (ab 11 Uhr) ein Mitkonkurrent um den dritten Tabellenplatz bei den Rot-Weissen vor. Aktuell haben die Düsseldorfer zwei Punkte weniger als RWE auf dem Konto.
U17: VfL Osnabrück – Rot-Weiss Essen 0:4 (0:2)
Die B-Junioren aus dem FÖRDERWERK haben sich in der U17-DFB-Nachwuchsliga erfolgreich aus der Länderspielpause zurückgemeldet. Zum Start der Rückserie in der Vorrundengruppe G gewann das Team von Trainer Jens Grembowietz beim VfL Osnabrück souverän 4:0 (2:0). In der Hinrunde hatten sich beide Teams noch 4:4 getrennt. Nun gelang RWE der bislang höchste Saisonerfolg.
Kuzey Dogan (15.) und Ensar Yamac (33.) brachten die rot-weissen B-Junioren schon im ersten Durchgang auf Kurs. Nach der Pause legten Rayan Ben Ali (50.) und Zayd El Hammari Bouasriya (56.) die weiteren Treffer nach. Damit stehen für das Grembowietz-Team 13 Zähler aus acht Begegnungen zu Buche. RWE ist damit punktgleich mit dem Tabellendritten MSV Duisburg (2:2 beim Schlusslicht SC Preußen Münster) und hat damit weiterhin alle Chancen, um sich für die Hauptrunde der Liga A nach der Winterpause zu qualifizieren. Dafür ist eine Platzierung unter den besten drei Teams der Gruppe Voraussetzung.
„Ich bin teils, teils zufrieden“, zog Trainer Jens Grembowietz trotz des deutlichen Ergebnisses ein gemischtes Fazit. „Ich bin schon der Meinung, dass wir Luft nach oben haben und besser spielen können. Der Platz war allerdings auch sehr tief, die Jungs haben sich gut auf die Gegebenheiten eingestellt. Aus unseren Torchancen müssen wir aber auch mehr Zählbares machen.“
Nach einem „kurzen Schreckmoment“ bei einer guten Chance der Osnabrücker entwickelte sich die Partie eher zu einem Spiel auf ein Tor. „Alleine bis zur Pause hätten wir deutlicher führen müssen“, meinte Grembowietz. „Das 2:0 war da eigentlich nicht ausreichend. Zumal man bei einem solchen Zwischenstand nochmal ins Grübeln kommen kann, wenn der Gegner das Anschlusstor erzielt.“
Dass konnten die Rot-Weissen aber nicht nur vermeiden, sondern die Führung nach der Pause auch noch weiter ausbauen. „Wir wollten auch noch die zweite Halbzeit gewinnen, was wir auch geschafft haben“, so der U17-Trainer. „Für die letzte halbe Stunde hätte ich mir allerdings gewünscht, dass wir genau so weitermachen. Wir waren dann aber nicht mehr so zielstrebig und in unseren Aktionen etwas zu kompliziert. Der Sieg war letztlich klar verdient. Allerdings sind wir weit weg davon, in Euphorie zu verfallen.“
Am nächsten Spieltag wartet eine knifflige Aufgabe auf die U17. Die Rot-Weissen empfangen am Samstag (ab 13 Uhr) den Wuppertaler SV zum Derby an der Seumannstraße. Der WSV konnte zuletzt gegen den bis dahin noch unbesiegten Tabellenführer Borussia Dortmund (2:1) überraschend seine ersten Zähler einsammeln und stürzte den BVB damit von der Spitze.
