19. Oktober 2026
U17 feiert 6:0-Kantersieg gegen den Wuppertaler SV
U19 verliert gegen Fortuna Düsseldorf mit 1:4.

U17: Rot-Weiss Essen – Wuppertaler SV 6:0 (2:0)
Die U17 legte nach dem jüngsten 4:0-Auswärtserfolg beim VfL Osnabrück erneut überzeugend nach. Im ersten Heimspiel der Rückserie in der Vorrundengruppe G der U17-DFB-Nachwuchsliga fuhr der RWE-Nachwuchs im Rahmen des 9. Spieltages einen 6:0 (2:0)-Sieg gegen den Wuppertaler SV ein. Damit verteidigte die Mannschaft von Trainer Jens Grembowietz den dritten Tabellenplatz, der nach der Winterpause zur Teilnahme an der Hauptrunde der Liga A berechtigen würde.
Kuzey Dogan (7.) und Rayan Ben Ali (26.) eröffneten während der ersten Halbzeit den Torreigen an der Seumannstraße. Im zweiten Spielabschnitt sorgte Kuzey Dogan (47.) mit einem verwandelten Foulelfmeter für klare Verhältnisse. Anschließend schraubten Ensar Yamac (63.) und der eingewechselte Favour Eghosa Nosakhare (85./86., Foulelfmeter) ebenfalls mit einem Doppelpack das Ergebnis in die Höhe.
„Das war über die komplette Spielzeit ein überzeugender Auftritt meiner Mannschaft“, zeigte sich Grembowietz hochzufrieden. „Wir waren gewarnt. Schließlich hatte der WSV dem Tabellenführer Borussia Dortmund am zurückliegenden Spieltag mit einem 2:1-Erfolg die erste Niederlage zugefügt. Wir haben jedoch nichts anbrennen lassen.“
Tatsächlich hätte der Sieg gegen den WSV sogar noch höher ausfallen können. Die Art und Weise, wie die U17 den Gegner beherrschte, war schon beeindruckend. „Besonders das starke Gegenpressing und der Druck mit Ball haben mir gut gefallen“, lobte der 39-jährige RWE-Trainer.
Sein Team will nun am kommenden Sonntag, 25. Oktober, ab 11 Uhr beim Reviernachbarn VfL Bochum nachlegen und damit einen direkten Konkurrenten auf Distanz halten. Die Bochumer unterlagen zuletzt beim Spitzenreiter Borussia Dortmund 1:4 und haben aktuell vier Punkte weniger als die U17 von RWE auf dem Konto. Im Hinspiel mussten sich die Rot-Weissen erst durch einen Gegentreffer in der Nachspielzeit 2:3 geschlagen geben.
U19: Rot-Weiss Essen – Fortuna Düsseldorf 1:4 (0:2)
Die U19 blieb zum Rückrundenstart in der Vorrundengruppe H der U19-DFB-Nachwuchsliga ohne Punkte. Die Mannschaft von Trainer Michael Delura hatte am 8. Spieltag gegen Fortuna Düsseldorf 1:4 (0:2) das Nachsehen.
Dass die Düsseldorfer mit nun einem Punkt Vorsprung an RWE vorbeiziehen und auf den dritten Tabellenplatz klettern konnten, lag vor allem an Majd Almeri (17./40./49.), der gleich drei Treffer für die Gäste aus der Landeshauptstadt beisteuerte. Elias Oberschewen (85.) konnte sich ebenfalls für die Fortuna in die Torschützenliste eintragen. Der einzige Treffer der Rot-Weissen ging auf das Konto von Fadih Vasic (90.+1).
„Ich kann der Mannschaft kaum einen Vorwurf machen“, sah Delura trotz der Niederlage viele positive Aspekte beim Auftritt seines Teams. „Wir haben einen hohen Aufwand betrieben und uns viele Chancen herausgespielt, die für ein anderes Ergebnis ausreichend gewesen wären“, so der Ex-Profi. „Wir haben die Gegentore aber zu einfach bekommen. Die Düsseldorfer waren im letzten Drittel das reifere Team bei der Verwertung der Chancen.“
Ein Großteil der Gegentreffer fiel, weil „wir zu viel wollten und zu gierig waren“, wie Michaerl Delura es formuliert. „Wir wurden hektisch und haben zu schnell den Weg nach vorne gesucht. Das haben wir im zweiten Durchgang deutlich besser gemacht. Die Jungs haben eine gute Moral bewiesen und sind zu jedem Zeitpunkt drangeblieben.“
Was fehlte, war die Belohnung in Form eines Treffers. Fadih Vasic lief zweimal auf das Düsseldorfer Tor zu, konnte den Ball aber zunächst ebenso nicht über die Linie bringen wie Leon Scheidhauer, der zu ungenau abschloss. Erst in der Nachspielzeit gelang Fadih Vasic das Tor zum Endstand. „Entscheidend war, dass Düsseldorf konsequenter mit den Chancen umgegangen ist.“
Die nächste Möglichkeit, Punkte einzufahren, hat die U19 am Samstag, 24. Oktober, ab 13 Uhr im Auswärtsspiel bei Rot-Weiß Oberhausen. Die „Kleeblätter“ rangieren am Tabellenende und warten noch auf ihren ersten Punktgewinn. Das torreiche Hinspiel gewann RWE dank eines Last-Minute-Tores 4:3.
