25. Februar 2022

Münster-Vorfall: Polizei ermittelt Tatverdächtigen

Münster-Vorfall: Polizei ermittelt Tatverdächtigen – Rot-Weiss Essen

Während des Regionalliga-Spiels zwischen Rot-Weiss Essen und Preußen Münster kam es zu einem Böllerwurf auf das Spielfeld des Stadions an der Hafenstraße. Durch die Detonation wurden zwei Spieler der Gastmannschaft verletzt, die Partie wurde kurz vor Anbruch der Schlussviertelstunde abgebrochen. Einen Tag nach der Tat richtete die Polizei eine Ermittlungskommission ein, welche nach intensiver Auswertungsarbeit einen Tatverdächtigen identifizieren konnte.

Marcus Uhlig, Vorstandsvorsitzender Rot-Weiss Essen: „Wir sind am Ende dieser Woche, in der eine Menge auf uns eingeprasselt ist, sehr froh und erleichtert über die erfolgreiche Ermittlung des Täters. Bedanken möchte ich mich bei der Polizei für die enge und konstruktive Zusammenarbeit. Aber auch und vor allem bei den vielen RWE-Fans, die Zivilcourage bewiesen und viele sachdienliche Hinweise geliefert haben. Dementsprechend werden wir die von uns ausgelobte Belohnung auch aufteilen. Über den Täter wissen wir nicht viel, er scheint keiner Fan-Gruppierung anzugehören und war auch sonst bislang bei RWE nicht auffällig in Erscheinung getreten.

Das wird in Zukunft auch so bleiben, neben dem durch die Staatsanwaltschaft bereits ausgesprochenen bundesweiten Stadionverbot wird er das Stadion an der Hafenstraßen nie mehr von innen betreten!

Wir können die Höhe des materiellen Schadens, der durch den Böllerwurf entstanden ist, noch nicht genau erfassen. Sobald dieser bezifferbar ist, werden wir zur Wahrung von Ersatzansprüchen sämtliche juristischen Register ziehen.

Das Fanszene-übergreifende öffentliche Verurteilen dieser Tat sowie das einhellige Bekenntnis gegen das Zünden von Böllern im Stadion werten wir als positives Statement und klares solidarisches Signal aus unserer Fanszene.“