Vorwort

Liebe RWE-Fans, Mitglieder und Gäste!

RWE-Vorstand Alexander Rang blickt im „kurze fuffzehn“-Vorwort auf das Heimspiel gegen den FC Erzgebirge Aue.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. AUE – Rot-Weiss Essen
RWE-Vorstand Alexander Rang freut sich auf das Heimspiel gegen den FC Erzgebirge Aue. (Foto: Markus Endberg)

Liebe Rot-Weisse, liebe Mitglieder und Gäste,

herzlich willkommen zu unserem heutigen Heimspiel im Stadion an der Hafenstraße!

Rot-Weiss Essen versteht sich nicht nur als Fußballverein, sondern als fester Bestandteil der Sportstadt Essen. Der Austausch mit Stadt, Politik und gesellschaftlichen Akteuren ist für uns deshalb von großer Bedeutung. Vor unserem Heimspiel gegen den SV Waldhof Mannheim (1:0) durften wir die Mitglieder des Ausschusses für Sport- und Bäderbetriebe der Stadt Essen bei uns im Stadion begrüßen. Gemeinsam mit dem Vorstand und unserem Aufsichtsratsvorsitzenden Andre Stracke fand – nur wenige Meter neben den Mannschaftskabinen – ein intensiver und konstruktiver Austausch statt.

Dabei haben wir unsere strategischen Ziele und Visionen vorgestellt und zentrale Zukunftsthemen diskutiert. Besonders deutlich wurde erneut, welche große Bedeutung eine leistungsfähige Infrastruktur für die Weiterentwicklung unseres Vereins hat. Der Ausbau des Stadions an der Hafenstraße sowie die geplante Errichtung eines Warmgebäudes für unser FÖRDERWERK sind wichtige Bausteine für die Zukunft von Rot-Weiss Essen. Der offene Dialog mit Stadt und Politik ist dabei ein entscheidender Faktor – und wir haben diesen Austausch als sehr wertvoll und bereichernd erlebt.

Ein ebenso wichtiger Bestandteil unserer Vereinsentwicklung bleibt der Dialog mit Euch, unseren Fans und Mitgliedern. Nachdem wir bereits erste Ergebnisse unserer großen Fan-Umfrage vorgestellt haben, folgen in den kommenden Wochen weitere Auswertungen. Mit den Teilen zwei und drei möchten wir Euch noch tiefere Einblicke geben und gleichzeitig konkrete Ansatzpunkte aufzeigen, wie wir gemeinsam unseren Verein weiterentwickeln können.

Ein zentraler Baustein im täglichen Austausch zwischen Fans und Verein ist unsere Fanbetreuung. Deshalb freuen wir uns sehr über personelle Verstärkung: Ralf Schuh übernimmt ab sofort das Amt des Fanbeauftragten bei Rot-Weiss Essen. Als langjähriges Mitglied, Dauerkarteninhaber und ehemaliger Fanvertreter im Aufsichtsrat kennt er unseren Verein aus unterschiedlichsten Perspektiven. Gemeinsam mit seinem Vertreter Patrick Gibicar wird er künftig als Ansprechpartner für unsere Fans zur Verfügung stehen und den offenen, respektvollen Dialog weiter stärken.

Auch wirtschaftlich setzt sich unsere positive Entwicklung fort. Der Halbjahres-Zwischenabschluss zum 31. Dezember 2025 zeigt erneut stabile Fortschritte. Mit einem Überschuss von rund 323.000 Euro setzen wir unseren eingeschlagenen Konsolidierungskurs konsequent fort und konnten gleichzeitig den nicht durch Vereinsvermögen gedeckten Fehlbetrag weiter reduzieren. Stabile Einnahmen aus Spielbetrieb, Sponsoring und Merchandising bilden dabei weiterhin eine wichtige Grundlage. Gleichzeitig bleiben wir auf der Kostenseite diszipliniert und investieren gezielt dort, wo es sportlich sinnvoll und wirtschaftlich verantwortbar ist.

Der heutige Spieltag steht zudem im Zeichen einer besonderen Initiative für unsere gesamte Region. Gemeinsam mit vielen Vereinen unterstützen wir den Aktionsspieltag zur Bewerbung der Region Rhein-Ruhr für die Olympischen und Paralympischen Spiele. Als Traditionsverein aus der Sportstadt Essen unterstützen wir diesen Gedanken ausdrücklich. Olympische und Paralympische Spiele in unserer Region wären ein starkes Signal für den Sport, für die Infrastruktur und für die internationale Wahrnehmung der Stadt Essen und der gesamten Rhein-Ruhr-Region.

Auch sportlich hat unsere Mannschaft zuletzt ein wichtiges Zeichen gesetzt. Beim Auswärtsspiel bei der zweiten Mannschaft der TSG Hoffenheim II konnten wir uns nach einer intensiven Woche mit einem 4:2-Sieg belohnen und damit den zweiten Erfolg in Folge feiern. Nach einem frühen Rückstand hat das Team Moral bewiesen, das Spiel gedreht und besonders in der zweiten Halbzeit die Tugenden auf den Platz gebracht, die uns in dieser Saison immer wieder ausgezeichnet haben.

Dieser Sieg war auch Ausdruck der Mentalität unserer Mannschaft – einer Mannschaft, die Rückschläge annimmt, zusammensteht und immer wieder Lösungen findet. Gleichzeitig wissen wir: Jeder Spieltag bringt eine neue Herausforderung. Mit dem heutigen Gegner, dem FC Erzgebirge Aue, wartet erneut eine anspruchsvolle Aufgabe auf uns. Umso wichtiger wird es sein, von der ersten Minute an konzentriert, mutig und mit der nötigen Intensität aufzutreten.

Und dabei kommt es – wie so oft – auch auf Euch an. Die Energie der Hafenstraße, Eure Unterstützung von den Rängen und das gemeinsame Gefühl im Stadion sind ein entscheidender Faktor für unsere Mannschaft auf dem Platz. Gemeinsam gehen wir unseren Weg weiter.

In diesem Sinne:

Nur der RWE!

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Spieltach

Uwe Koschinat: "Sicher nicht nach 20 oder 30 Minuten entschieden"

RWE-Cheftrainer vor Heimspiel gegen FC Erzgebirge Aue im „kurze fuffzehn“-Interview.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. AUE – Rot-Weiss Essen
Erwartet ein schwieriges Heimspiel gegen Aue: RWE-Trainer Uwe Koschinat.(Foto: Markus Endberg)

Rot-Weiss Essen hat im Heimspiel an diesem Samstag, 14 Uhr, gegen den abstiegsbedrohten FC Erzgebirge Aue die große Chance, erstmals in dieser Saison eine Serie von drei Siegen nacheinander hinzulegen. Nach den Erfolgen gegen den SV Waldhof Mannheim (1:0) und bei der TSG Hoffenheim II (4:2) will das Team von RWE-Trainer Uwe Koschinat auch im Duell mit den „Veilchen“, die seit wenigen Wochen von Koschinats Essener Vorgänger Christoph Dabrowski betreut werden, als Sieger das Spielfeld verlassen und damit Anschluss an die Tabellenspitze halten. Vor dem Duell mit den Erzgebirglern nahm sich Uwe Koschinat wie immer ausführlich Zeit für die Fragen der „kurzen fuffzehn“.

Hallo Uwe! Mit dem 4:2 bei der TSG Hoffenheim II schloss RWE eine turbulente Englische Woche mit dem erhofften Erfolgserlebnis ab. Wie fällt Dein Fazit aus?
Wir hatten in der Tat eine unfassbar schwierige Woche mit der Niederlage in Rostock und den Vorkommnissen beim Mannheim-Spiel hinter uns. In der ersten Halbzeit in Hoffenheim sind wir nicht gut ins Spiel gekommen und konnten froh sein, dass wir noch mit einem 1:1 in die Kabinen gegangen sind. Bis dahin hatte die TSG deutlich mehr Ballbesitz, wenn auch nicht allzu viele hochkarätige Tormöglichkeiten. Nach der Pause haben wir jedoch eine andere Essener Mannschaft gesehen und die Tugenden auf den Platz gebracht, die uns auszeichnen. Wir haben eine sehr gute Bilanz gegen die U-Teams. Daran habe ich die Jungs in der Pause noch einmal erinnert.

Was waren die entscheidenden Gründe für die Wende?
Der Schlüssel war sicherlich die Einwechslung von Lucas Brumme in der offensiven Rolle auf der linken Außenbahn, abgesichert durch Linksverteidiger Franci Bouébari. Lucas war so etwas wie der Gamechanger. Er hat sehr viel Schwung ins Spiel gebracht und zwei Tore hervorragend eingeleitet. Insgesamt hat sich aber das gesamte Team deutlich gesteigert und auch von dem zwischenzeitlichen Ausgleich nicht mehr vom Kurs abbringen lassen.

Bisher war Lucas Brumme in der Regel als Linksverteidiger im Einsatz. Kannst Du Dir das Duo Brumme und Bouébari künftig auch häufiger auf dem Platz vorstellen?
Selbstverständlich. Schon vor der Winterpause haben wir Lucas beispielsweise beim 0:0 in Verl ebenfalls in dieser Rolle gebracht, die ja eigentlich auch seine ursprüngliche Position ist. Auch da hätte er fast das Siegtor vorbereitet. Da sich auch Franci Bouébari sehr gut entwickelt hat, macht diese Konstellation aus der Viererkette heraus definitiv Sinn.

Kaito Mizuta, der zuvor meistens auf dem linken Flügel aktiv war, scheint sich in seiner neuen Rolle als Zehner besonders wohl zu fühlen. Ober täuscht der Eindruck?
Auch auf der linken Außenbahn hat Kaito sehr gut performt, ist nicht von ungefähr immer noch unser Topscorer. Zu Beginn dieses Jahres hatte er das eine oder andere Problem, auch verursacht durch eine Erkrankung und eine Gelbsperre. Grundsätzlich ist er ein Spieler, der sich immer sehr unter Druck setzt, für den man ein gesundes Maß zwischen Ehrgeiz und Ruhe finden muss. Von daher kann es schon sein, dass ihm die zentralere Rolle aktuell guttut. Die Vorarbeit zum 1:1 durch Marek Janssen kam aber beispielsweise aus dem gleichen Raum, den er zuvor auch als linker Flügelspieler häufig genutzt hatte.

Wegen der Ausfälle von Jakob Golz und Felix Wienand stand Tino Casali in Hoffenheim erstmals von Beginn an zwischen den Pfosten. Wie hast Du seine Leistung gesehen?
Wie schon nach seiner Einwechslung gegen Mannschaft hat Tino seinen Mann gestanden und viel Ruhe ausgestrahlt. Er ist ein sehr selbstbewusster Torwart und hat eindrucksvoll bewiesen, dass es richtig war, ihn nach der Verletzung von Jakob Golz zusätzlich zu verpflichten.

Im Laufe dieser Woche arbeiteten Jakob Golz und Felix Wienand an ihrem Comeback, konnten wieder in das Training einsteigen. Wer wird gegen Aue im Kasten stehen?
Es wird auf jeden Fall ein guter Torhüter sein, der zu 100 Prozent belastbar und wettbewerbsfähig ist. Das ist für jeden Kandidaten die Voraussetzung. Grundsätzlich bleibt die Hierarchie innerhalb des Torwartteams unverändert. Jakob ist die Nummer eins, gefolgt von Felix Wienand. Tino Casali und Malte Brüning sind die Herausforderer. Jakob wird nur spielen, wenn er wieder im Vollbesitz seiner Kräfte ist. Das Gleiche gilt für Felix. Es ist beruhigend, dass auch dahinter noch zwei sehr gute Torhüter zur Verfügung stehen.

Der FC Erzgebirge Aue befindet sich in einer sehr schwierigen Situation, hat auf einem Abstiegsplatz schon acht Punkte Rückstand zu einem rettenden Rang. Was für einen Gegner erwartest Du?
Das ist schwierig einzuschätzen. Auf der einen Seite hilft dem FC Erzgebirge in der aktuellen Lage eigentlich nur ein Sieg entscheidend weiter. Von daher ist gut möglich, dass der Gegner zumindest in der zweiten Halbzeit all in gehen könnte. Andererseits könnte auch ein Achtungserfolg an der Hafenstraße, also etwa in Form eines Unentschiedens, wieder etwas Hoffnung und Ruhe in den Verein bringen. Hinzu kommt noch die besondere Konstellation, dass mein Kollege Christoph Dabrowski an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrt.

Gab es nach Deinem Amtsantritt einen Austausch mit „Dabro“?
Nein, das war nicht nötig. Schließlich habe ich damals das komplette Trainerteam übernommen und auf diesem Wege sämtliche relevanten Informationen erhalten. Es ist kein Geheimnis, dass beispielsweise Co-Trainer Slawo Freier nach wie vor eine enge Freundschaft mit Christoph Dabrowski verbindet. Aber auch er ist selbstverständlich Profi genug, um alles dafür zu geben, dass wir gegen Aue erfolgreich sind.

Wie sehr bist Du überrascht, dass der FC Erzgebirge in der Tabelle so weit unten steht?
Das Team verfügt nach wie vor über viele Spieler mit einem guten bis sehr guten Drittliga-Niveau. Dazu gehören etwa Torhüter Martin Männel, Innenverteidiger Ryan Malone, Offensivspieler Marvin Stefaniak oder Torjäger Marcel Bär, die eine stabile zentrale Achse bilden können. Vielleicht fehlt ein wenig die Kaderbreite, so dass sich langfristige Ausfälle wie etwa von Marcel Bär während der Hinserie nur schwer kompensieren lassen. Das Team hat aber zuletzt beispielsweise in den Partien gegen die Spitzenmannschaften TSV 1860 München und FC Energie Cottbus mindestens auf Augenhöhe gespielt. Es ist typisch, dass du solche Spiele dann noch verlierst, wenn du im Abstiegskampf steckst.

Was nimmst Du Dir mit Deiner Mannschaft vor?
Wir haben uns das Zwischenziel gesteckt, nach 30 Spieltagen mindestens 54 Zähler auf dem Konto zu haben. Um das zu schaffen, müssen wir auch gegen Aue dreifach punkten. Das ist natürlich auch unser Ziel. Wir müssen uns aber auch einen harten Kampf einstellen, der ganz sicher nicht schon nach 20 oder 30 Minuten entschieden sein wird.

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Dickson Abiama: "Habe das Fußballspielen neu gelernt"

27-jähriger Offensivspieler vor Heimspiel gegen den FC Erzgebirge Aue im „kurze fuffzehn“-Interview.

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Seit Winter für RWE im Einsatz: Dickson Abiama. (Foto: Markus Endberg)

Er kam, sah und traf: Das Debüt von Dickson Abiama im Trikot von Rot-Weiss Essen hätte kaum besser verlaufen können. Wenige Tage nach seiner Verpflichtung sicherte der 27-jährige Nigerianer mit einem Doppelpack als Einwechselspieler RWE das 3:3 bei Alemannia Aachen. Fünf weitere Einsätze später steht der Leihspieler des Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern bei insgesamt drei Treffern und einer Vorlage. Im Interview mit der „kurzen fuffzehn“ spricht Abiama vor dem Heimspiel gegen den FC Erzgebirge Aue über seine ersten Wochen an der Hafenstraße und seinen Weg in den Profifußball.

Hallo Dickson! Du warst erst am letzten Tag der Winter-Transferperiode zu RWE gewechselt, wurdest aber auf Anhieb zum „Spieler des Monats“ im Februar gewählt. Was bedeutet Dir das?
Dickson Abiama: Ich bin froh, dass ich jetzt in Essen bin. Schon so schnell Spieler des Monats geworden sein, ist eine tolle Wertschätzung – aber auch nur eine schöne Nebensache. Im Mittelpunkt steht, dass wir als Team so viele Spiele wie möglich gewinnen. Wenn ich der Mannschaft mit meinen Leistungen helfen kann, freut mich das natürlich.

Wie zufrieden bist Du selbst mit Deinen ersten Wochen?
Das war schon ganz okay, würde ich sagen. Ich weiß aber auch, dass ich noch mehr leisten kann, um dem Team zu helfen. Aber das wird schon noch Schritt für Schritt besser funktionieren.

Dein Karriereweg ist außergewöhnlich. Du bist in Nigeria bei Deinen Großeltern aufgewachsen, im Alter von 17 Jahren haben Dich Deine Eltern, die nach Deutschland ausgewandert waren, nachgeholt. Wie hast Du die Zeit damals erlebt?
Die Zeit in Nigeria hat mich geprägt. Es gab schöne, aber auch weniger gute Momente. In Deutschland bin ich nach der Schule fast immer abends auf den Bolzplatz gegangen. Ich weiß noch, wie überrascht ich an meinem ersten Tag war, dass es bis spät abends noch hell war. In Nigeria war zu dieser Jahreszeit schon zwischen 18 und 19 Uhr die Sonne untergegangen.

Hat der Fußball schon immer eine große Rolle in Deinem Leben gespielt?
Auf jeden Fall. Schon seit ich ganz klein war, habe ich Fußball mit meinen Brüdern und Freunden gespielt. Wir standen eigentlich jeden Tag auf dem Platz.

Ab wann hast Du gemerkt, dass es für Dich in Deutschland bis in den Profibereich gehen könnte?
Den Traum hatte ich schon immer. Als ich nach Deutschland kam, kannte ich die Bundesliga und Klubs wie Bayern München oder Borussia Dortmund, die Ligen darunter allerdings gar nicht. Da ich in den Spielklassen weit unten in der Kreisklasse angefangen habe, war der Weg schwierig. Ich habe mich Stück für Stück hochgearbeitet. Mit dem SC Eltersdorf hatten wir dann mal ein Testspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth, bei dem ich auf mich aufmerksam machen konnte. Danach wurde ich von der SpVgg zu einem Probetraining eingeladen, bei dem ich mich schließlich für einen Vertrag empfohlen habe.

Was war damals die größte Herausforderung?
Meine Kondition war damals schon gut. Vor allem technisch und taktisch habe ich das Fußballspielen aber quasi neu gelernt. Ich hatte in Fürth ein sehr gutes Trainerteam, das viel mit mir gearbeitet hat, damit ich mich an das Niveau anpassen konnte.

Gleich in deinem ersten Profi-Jahr warst Du mit einem Treffer am letzten Spieltag am Aufstieg der SpVgg Greuther Fürth in die Bundesliga maßgeblich beteiligt. War das der bislang schönste Moment Deiner Karriere?
Es war auf jeden Fall ein schönes und emotionales Erlebnis. Es sollen aber noch möglichst viele weitere solcher Momente kommen. Dafür gebe ich jeden Tag alles.

In der Bundesliga hast Du 24 Partien bestritten. Wie hast Du das Niveau erlebt?
Unsere sportliche Situation war schwierig. Als Aufsteiger hatten wir nicht mehr ganz so viele Torchancen wie noch in der 2. Bundesliga. Auch Erfolgserlebnisse gab es nicht mehr so häufig. Dennoch war es eine gute Erfahrung. In der Bundesliga ist zum Beispiel das Spieltempo noch einmal höher.

Du bist nun bis zum Saisonende vom 1. FC Kaiserslautern ausgeliehen. Was erhoffst Du Dir von Deiner Zeit an der Hafenstraße?
Ich will mit dem Team so viele Siege wie möglich holen. Wozu das am Ende reichen wird, werden wir dann sehen. Der Erfolg des Team steht über allem. Dennoch erhoffe ich mir natürlich weiterhin viele Einsatzzeiten.

Wo siehst Du Deine Stärken?
Mich zeichnen mein hohes Tempo und meine Dribblings aus. Auch mein Abschluss ist nicht so schlecht. Ich kann auf allen offensiven Positionen spielen, agiere am liebsten aber über die linke Außenbahn.

Was wird für Euch im Heimspiel gegen den FC Erzgebirge Aue wichtig sein?
Dass wir unsere Spielweise durchdrücken. Es muss vom ersten Moment an zu sehen sein, dass wir das Spiel mit aller Macht gewinnen wollen. Dafür muss jeder Einzelne alles raushauen, was in einem steckt.

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FC Erzgebirge Aue: Wiedersehen mit Christoph Dabrowski

FC Erzgebirge Aue wird seit Anfang Februar von einem alten Bekannten betreut.

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Der FC Erzgebirge Aue steht aktuell mit 24 Punkten auf Platz 17. (Foto: FC Erzgebirge Aue)

Nach Ernst Middendorp, Olaf Janßen, Christian Neidhart und Argirios Giannikis kommt es für Rot-Weiss Essen in der 3. Liga nun zu einem weiteren Wiedersehen mit einem ehemaligen Trainer. Im Rahmen des 29. Spieltages sind nun an diesem Samstag (14. März) ab 14 Uhr der FC Erzgebirge Aue und Christoph Dabrowski im Stadion an der Hafenstraße zu Gast.

Der inzwischen 47-jährige Ex-Profi hatte die Rot-Weissen in der ersten Saison nach dem ersehnten Aufstieg in die 3. Liga zum Klassenverbleib geführt. In der Saison darauf stand ein guter siebter Rang zu Buche. Dabei hatte RWE auch lange Zeit Kontakt zu den Spitzenplätzen und durfte sich bis kurz vor dem Saisonende Hoffnungen auf den Aufstieg machen. In beiden Spielzeiten gelang außerdem als Gewinner des Niederrheinpokals (jeweils im Finale gegen Rot-Weiß Oberhausen) die Qualifikation für den DFB-Pokal. Erst in der dritten Spielzeit trennten sich nach einer enttäuschenden ersten Halbserie auf einem Abstiegsplatz liegend im Dezember 2024 die Wege. Kurz darauf übernahm Uwe Koschinat.

Der FC Erzgebirge Aue ist für Christoph Dabrowski seit dem Engagement an der Hafenstraße die erste Trainerstation. Anfang Februar wurde der langjährige Profi des VfL Bochum (119 Einsätze in der Bundesliga sowie 73 Begegnungen in der 2. Bundesliga) bei den „Veilchen“ als Nachfolger von Jens Härtel vorgestellt. Zu diesem Zeitpunkt betrug der Rückstand des FC Erzgebirge auf einen Nichtabstiegsplatz nur einen Punkt, obwohl das Team schon zu diesem Zeitpunkt drei Niederlagen in Folge kassiert hatte. „Ich kann weder etwas versprechen noch Wunderdinge vollbringen“, so Dabrowski bei seiner Vorstellung. „Aber wir werden gemeinsam die Ärmel hochkrempeln und das tun, was in unserer Situation zuallererst gefordert ist: Kämpfen!“

In den ersten beiden Partien unter Dabrowskis Regie sprangen gegen den 1. FC Saarbrücken (0:0) und beim FC Viktoria Köln (1:1) immerhin zwei Unentschieden heraus. Es folgten jedoch vier Niederlagen nacheinander, so dass der Abstand zum „rettenden Ufer“ zehn Spieltage vor dem Saisonende schon auf acht Zähler angewachsen ist.

In Aue arbeitet Dabrowski mit für ihn alten Bekannten wieder zusammen. Denn nicht nur auf der Trainerposition hat sich beim FC Erzgebirge kürzlich etwas getan. Bereits vor der Winterpause – und damit auch vor der Dabrowski-Verpflichtung – wurde Jörg Emmerich von Lars Fuchs als Co-Trainer abgelöst. Fuchs hatte Dabrowski bereits von 2018 bis 2020 bei der zweiten Mannschaft von Hannover 96 assistiert.

Zum gleichen Zeitpunkt gab der Verein außerdem die Trennung von Sport-Geschäftsführer Matthias Heidrich bekannt. Neu besetzt wurde die Position mit Michael Tarnat. Der ehemalige Nationalspieler war als Aktiver in Hannover Mitspieler von Christoph Dabrowski und hatte auch nach seinem Karriere-Ende als Leiter des Nachwuchsleistungszentrums mit ihm zu tun. „Natürlich war es bei unserer Entscheidungsfindung hilfreich, dass ich ihn aus eigenem Erleben kenne“, so Tarnat mit Blick auf die Entscheidung, Christoph Dabrowski als Trainer zu installieren.

Beim spielenden Personal kann Dabrowski nahezu auf den gleichen Kader zurückgreifen wie sein Vorgänger Jens Härtel. Um mehr Spielpraxis zu bekommen, wurde Rechtsverteidiger Paul Seidel (19) während der Winterpause in die Regionalliga West an den 1. FC Bocholt verliehen. In Nordrhein-Westfalen war auch der einzige Neuzugang zuletzt am Ball. Vom Zweitligisten Arminia Bielefeld wurde Vincent Ocansey ausgeliehen.

Der 25-Jährige kam in der Hinrunde siebenmal in der 2. Bundesliga zum Einsatz. Sonst spielte Ocansey für die zweite Mannschaft der Ostwestfalen in der Oberliga Westfalen. Von seinen Stationen beim Wuppertaler SV, bei Türkspor Dortmund und beim FC Gütersloh bringt er die Erfahrung von 42 Einsätzen in der Regionalliga West mit. Ein gefühlter Neuzugang ist Marcel Bär. Der mit 83 Treffern inzwischen Zweitplatzierte der Ewigen Torschützenliste der 3. Liga hatte im gesamten Kalenderjahr 2025 verletzungsbedingt lediglich zwölf Einsätze bestreiten können. Seit der Winterpause war der 33-Jährige in neun Partien immerhin viermal erfolgreich.

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Spieltag/Tabelle/Spielplan

Der Spielplan und die Tabelle der 3.Liga für die Saison 2025/2026.

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Der aktuelle Spieltag der 3. Liga

Die Tabelle der 3. Liga

Spielplan – Rot-Weiss Essen

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Spieltagsinfos

Spieltagsinfos

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Spieler

Kader & Staff für die Saison 2026/27

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Das Mannschaftsfoto von Rot-Weiss Essen für die Saison 2026/27. (Foto: Digitale Fotografien)

Hintere Reihe (v.l.n.r.): Manuel Lenz, Tobias Schmidt, James Gnagnon, Jaka Čuber Potočnik, Ruben Reisig, Marek Janssen, Franci Bouebari, Matthias Gesenhues, Carsten Wolters
3. Reihe (v.l.n.r.): Aaron Beißwenger, Dominik Ernst, Aiman Dardari, Janne Sietan, Semir Telalovic, Ben Hüning, Gianluca Swajkowski, Luca Bazzoli, Niklas Trottenberg, Jörg Mikoleit
2. Reihe (v.l.n.r.): Uwe Koschinat, Paul Freier, Dickson Abiama, Jannik Hofmann, Lucas Brumme, Tony Menzel, Max Geschwill, Marvin Obuz, Dominik Götz, Alexander Dolls
Vordere Reihe (v.l.n.r.): Michael Kostka, Ekin Çelebi, Romero Gerres, Felix Wienand, Jakob Golz, Malte Brüning, Jose Enrique Rios Alonso, Noah Pesch

Partner

Premium-Partner

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Die Bayerische AG

Die Versicherungsgruppe die Bayerische wurde 1858 gegründet und besteht aus den Gesellschaften BY die Bayerische Vorsorge Lebensversicherung a.G. (Konzernmutter), BL die Bayerische Lebensversicherung AG und der Kompositgesellschaft BA die Bayerische Allgemeine Versicherung AG sowie der BBV Holding AG. Die gesamten Beitragseinnahmen der Gruppe betragen knapp 1 Milliarde Euro. Die Gruppe steigert ihr Eigenkapital kontinuierlich. Es werden zudem Kapitalanlagen von über 4,1 Milliarden Euro verwaltet. Mehr als 12.000 persönliche Berater stehen, den rund 1,1 Millionen Kunden der Bayerischen bundesweit zur Verfügung. Die Ratingagentur Assekurata hat im aktuellen Bonitätsrating der Konzernmuttergesellschaft die Qualitätsnote A („sehr gut“) bestätigt und bescheinigt dem Unternehmen eine weit über dem Branchendurchschnitt liegende Finanzstärke. Die Töchter BA Bayerische Allgemeine AG und BL Bayerische Lebensversicherung AG werden im Bonitätsrating ebenfalls mit A bewertet. Im Nachhaltigkeitsrating der Agentur wurde die Versicherungsgruppe mit AA ausgezeichnet.

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BOB Automotive GmbH

Die BOB Automotive Group GmbH zählt zu den führenden Autohäusern im Ruhrgebiet, Rheinland und bergischen Land. Mit 26 Standorten, mehr als 660 Mitarbeitern und einem breiten Markenportfolio von Renault, Dacia, Toyota, Lexus, Alpine, Mazda, MG, BYD bis Land Rover bietet das Unternehmen moderne Mobilitätslösung für jede Lebenslage. Unter dem Motto „BOB bewegt“ steht die Gruppe für Zuverlässigkeit, Innovation und regionale Verbundenheit.

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HOLY Softdrinks GmbH

HOLY steht für eine neue Generation von Softdrinks. Mit pulverbasierten Getränken wie HOLY Energy, HOLY Iced Tea, HOLY Hydration und HOLY Milkshakes bietet das Unternehmen intensiven Geschmack ohne schlechtes Gewissen – zuckerfrei, natürlich und reich an Vitaminen. Seit der Gründung im Jahr 2020 begeistert HOLY bereits über zwei Millionen Menschen in ganz Deutschland.

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Jako AG

Aus der Garage zum führenden Teamsport-Ausrüster. Die Erfolgsgeschichte von JAKO beginnt 1989 und dauert bis heute an. Seit der Gründung ist es unser Ziel, der optimale Partner für alle Teams zu sein. In Deutschland, weltweit und von der Kreisklasse bis in die Champions League.

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Neobet

NEO.bet erhielt als einer der ersten Wettanbieter 2020 eine offizielle Deutschland-Lizenz. Das Unternehmen unterscheidet sich durch innovative Produkte, wie dem LIVE Quotenboost und wurde von erfahrenen Softwareentwicklern in Deutschland entwickelt. Im Sportsponsoring ist man seit 2020 aktiv, u.a. beim SV Werder Bremen. Moderatorin Laura Wontorra ist seit 2022 Markenbotschafterin. Seit Anfang 2024 unterstützt NEO.bet well:fair, die Neven Subotic-Stiftung, für sauberes Trinkwasser und Sanitäranlagen in Ostafrika.

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Extrawurst GmbH

Mehr als 100 Jahre Familien- und Firmengeschichte prägen die Menken-Produkte der Extrawurst GmbH. Das Unternehmen wurde 1909 von Fleischermeister Fritz Menken im Kreis Recklinghausen gegründet und wird heute in dritter Generation am Standort Gladbeck geführt. Fest im Ruhrgebiet verwurzelt, verbindet die Extrawurst GmbH traditionelle Rezepturen mit modernen Produktionsverfahren und einem verantwortungsvollen Unternehmensmanagement. Qualität, Innovationsfreude und Kontinuität bilden seit über einem Jahrhundert die Grundlage des Familienunternehmens und machen die Menken-Produkte der Extrawurst GmbH zu einem verlässlichen Partner und einem festen Bestandteil der regionalen Lebensmittelwirtschaft.

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Privatbrauerei Jacob Stauder

Im Wettbewerb mit den Großbrauereien und Konzernen setzen wir auf unsere eigenen Stärken, mit denen wir als familiengeführte Brauerei einen überzeugenden Vorteil für die Verbraucher und Kunden schaffen. Qualität ohne Kompromisse ist der oberste Maßstab für unsere Biere und für unser gesamtes Handeln. Wir bekennen uns zu unserem Heimatstandort Essen im Ruhrgebiet und engagieren uns in vielen Bereichen unseres Umfelds, z.B. im Sport, im sozialen Bereich und in der Kultur.

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Stölting Service group gmbh

Die international tätige Stölting Service Group hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1899 zu einem der führenden Anbieter von Serviceleistungen unter anderem in den Bereichen Reinigung, Sicherheit und Personal entwickelt. An ihren mehr als 40 Standorten in Deutschland und Österreich entwickelt sie individuelle, maßgeschneiderte Lösungen für und mit den Kunden, damit diese sich besser auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Ausgezeichnete, zertifizierte Standards sichern dabei die Erfüllung selbst höchster Ansprüche. Für die Unternehmensgruppe sind täglich über 15.000 Mitarbeitende im Einsatz.

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Sparkasse Essen

Seit ihrer Gründung prägt ein Prinzip das Handeln der Sparkasse: Sie macht sich stark für das, was wirklich zählt. Für Sie und Ihre Ziele, für eine chancenreiche Gesellschaft, für eine starke Region.

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Stadtwerke Essen

Seit über 155 Jahren sind die Stadtwerke in Essen zu Hause und versorgen das Stadtgebiet mit Erdgas, Trinkwasser und Strom – zuverlässig, jeden Tag und rund um die Uhr. Auch die Wartung und Pflege des Abwassernetzes gehören zu den vielfältigen Aufgaben der Stadtwerke Essen. In ihrer langjährigen Unternehmensgeschichte entwickelten sie sich zum heutigen Energieversorger der Stadt Essen mit zahlreichen Produkten und ergänzenden Dienstleistungen, wie beispielsweise Contracting-Angeboten, einem Heiz- und Betriebskosten-Komplettservice oder auch einer Photovoltaik-Beratung.

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Verein

"Unser Weg der wirtschaftlichen Stabilisierung setzt sich fort"

Die RWE-Vorstände Marc-Nicolai Pfeifer und Alexander Rang informieren hier über den positiven Halbjahres-Zwischenabschluss zum 31. Dezember 2025.

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Die RWE-Vorstände Marc-Nicolai Pfeifer (rechts) und Alexander Rang: „Nur gemeinsam können wir die wirtschaftliche Basis weiter festigen und damit die Voraussetzungen schaffen, um Rot-Weiss Essen auch sportlich nachhaltig voranzubringen.“ (Foto: Markus Endberg)

Liebe Mitglieder,

wie bereits im vergangenen Jahr möchten wir Euch transparent über den Stand der wirtschaftlichen Entwicklung unseres Vereins informieren. Grundlage dieser Information ist der aktuelle Halbjahres-Zwischenabschluss von Rot-Weiss Essen e. V. zum 31. Dezember 2025, der im Rahmen einer prüferischen Durchsicht durch die ASNB Revisions & Treuhand GmbH geprüft wurde. Der Zwischenabschluss ist zugleich ein zentrales Element für die wirtschaftliche Beurteilung im Rahmen der Lizenzierung. 

Zum 31. Dezember 2025 weist Rot-Weiss Essen erneut ein positives Halbjahresergebnis aus. Der erwirtschaftete Überschuss in Höhe von 323.533 Euro bestätigt den eingeschlagenen Kurs und zeigt, dass unsere strategischen und operativen wirtschaftlichen Maßnahmen auch in der laufenden Saison greifen. 

Besonders wichtig für die nachhaltige Entwicklung unseres Vereins ist zudem, dass wir den nicht durch Vereinsvermögen gedeckten Fehlbetrag erneut spürbar reduzieren konnten. Dieser wurde im Vergleich zum 30. Juni 2025 weiter abgebaut. Damit setzen wir unseren konsequenten Konsolidierungspfad fort. 

Die positive Ergebnisentwicklung des 1. Halbjahres der Saison 2025/26 basiert weiterhin auf zwei klaren Säulen: 

  • Auf der Ertragsseite wirken sich insbesondere stabile und verlässliche Erlöse aus dem Spielbetrieb in Höhe von 3.120.000 Euro (1.Halbjahr 2024/25 2.750.000 Euro), dem Sponsoring in Höhe von 3.759.000 Euro (1.Halbjahr 2024/25 3.703.000 Euro) sowie dem Merchandising in Höhe von 1.234.000 Euro (1.Halbjahr 2024/25 1.063.000 Euro) positiv aus. Die hohe Identifikation unserer Fans, Mitglieder und Partner mit Rot-Weiss Essen bleibt damit ein wesentlicher wirtschaftlicher Faktor.
  • Auf der Aufwandsseite halten wir konsequent an unserem Kurs der Kostendisziplin (bezogen auf Sach- und Materialaufwand) fest. Wir investieren weiterhin gezielt dort, wo es sportlich sinnvoll und wirtschaftlich verantwortbar ist – und verzichten bewusst auf Ausgaben, die nicht zwingend erforderlich sind. Interne Effizienzsteigerungen und laufende Optimierungen unserer Prozesse tragen zusätzlich dazu bei, die Kostenstruktur weiter zu stabilisieren. Zudem haben wir weiterhin gezielt in Infrastruktur, IT und qualifiziertes Personal investiert.

Auch in der laufenden Rückrunde steuern wir unseren Verein mit klaren wirtschaftlichen Leitplanken. Auf Basis der aktuellen Planungen ergibt sich für die Spielzeit 2025/2026 bei einem Verbleib in der 3. Liga weiterhin eine positive Gesamterwartung, bei einem Aufstieg in die 2. Liga aufgrund von diversen Sondereffekten wie beispielsweise die Prämien ein knapp ausgewogenes Ergebnis. 

Gleichzeitig bleibt es unser Anspruch, jederzeit handlungsfähig zu bleiben – ohne dabei die wirtschaftliche Gesamtstabilität aus dem Blick zu verlieren.

Der Halbjahresabschluss zum 31. Dezember 2025 zeigt: Rot-Weiss Essen ist wirtschaftlich deutlich stabiler aufgestellt als noch vor einigen Jahren. Der eingeschlagene Weg der Vernunft, der Verlässlichkeit und der klaren Prioritäten zahlt sich aus. 

Dieser Weg ist und bleibt jedoch ein gemeinsamer. Er ist nur möglich durch die Unterstützung unserer Mitglieder, unserer Sponsoren und Partner, unserer Mitarbeitenden sowie durch den engen und konstruktiven Austausch mit allen verantwortlichen Gremien. 

Wir danken Euch herzlich für Euer Vertrauen, Eure Loyalität und Eure Rückendeckung – auf den Rängen, im Alltag und weit über den Spielbetrieb hinaus.

Nur gemeinsam können wir die wirtschaftliche Basis weiter festigen und damit die Voraussetzungen schaffen, um Rot-Weiss Essen auch sportlich nachhaltig voranzubringen.

Nur der RWE!

Euer Vorstand
Marc-Nicolai Pfeifer & Alexander Rang
Rot-Weiss Essen e. V.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. AUE – Rot-Weiss Essen
Verein

Ralf Schuh wird neuer RWE-Fanbeauftragter

Der ehemalige Fanvertreter des Aufsichtsrates startet seine Tätigkeit bei Rot-Weiss ab dem Heimspiel gegen Aue am 14. März.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. AUE – Rot-Weiss Essen
Ist seit rund 35 Jahren RWE-Mitglied: Der neue Fanbeauftragte Ralf Schuh. (Fotos: RWE)

Verstärkung für die rot-weisse Fanbetreuung: Ab dem 15. März übernimmt Ralf Schuh das Amt des Fanbeauftragten bei Rot-Weiss Essen. Der 63-Jährige, geboren und wohnhaft in Dortmund, ist dem Verein seit Jahrzehnten eng verbunden und bringt neben seiner großen Leidenschaft für RWE auch umfangreiche Erfahrung im Austausch zwischen Fans und Verein mit. Bereits zum Aue-Heimspiel, 14. März, wird er die Arbeit gemeinsam mit seinem Vertreter Patrick Gibicar angehen.

Ralf Schuh ist seit Kindheitstagen Fan von Rot-Weiss Essen. Am 14. Juni 1991 trat er dem Verein als Mitglied bei und ist seit vielen Jahren treuer Dauerkarten-Inhaber – zunächst im Georg-Melches-Stadion und anschließend nun im Stadion an der Hafenstraße. Seine tiefe Verwurzelung in der rot-weissen Fankultur zeigt sich auch in seinem Engagement über die Tribüne hinaus: Als Gründungsmitglied der Fan- und Förderabteilung (FFA) setzte er sich früh für eine starke und organisierte Fanvertretung ein.

Von 2010 bis 2019 übernahm Ralf Schuh als erster Fanvertreter einen Sitz im Aufsichtsrat von Rot-Weiss Essen und brachte dort die Perspektive der Anhängerschaft auf Vereinsebene ein. Mit seiner ruhigen, sachlichen Art und seiner langjährigen Erfahrung im Dialog zwischen Fans und Gremien ist er für die neue Aufgabe bestens gerüstet.

Beruflich war der gelernte Firmenkundenberater viele Jahre im Bankwesen tätig und befindet sich aktuell im Vorruhestand. Die gewonnene Zeit möchte er nun verstärkt seinem Herzensverein widmen.

Mit Blick auf seine neue Aufgabe sagt Ralf Schuh: „Zum Erfolg meines Herzensvereins beitragen zu können und den Verein aktiv mitzugestalten, bedeutet mir sehr viel. Besonders wichtig ist mir der konstruktive und respektvolle Dialog mit allen Fans – unabhängig davon, wo sie im Stadion stehen oder wie lange sie RWE schon begleiten. Ich möchte zuhören, vermitteln und gemeinsam Lösungen finden, damit wir als rot-weisse Familie weiter eng zusammenstehen und unseren Verein positiv nach vorne bringen.“

Zur neuen Personalie sagt Alexander Rang, Vorstand von Rot-Weiss Essen: „Mit Ralf Schuh gewinnen wir einen Fanbeauftragten, der unseren Verein seit Jahrzehnten aus tiefster Überzeugung lebt und zugleich die Strukturen und Gremien von innen kennt. Er genießt in der Fanszene wie auch im Verein großes Vertrauen. Wir sind überzeugt, dass er gemeinsam mit seinem Vertreter wichtige Impulse für einen offenen, transparenten und respektvollen Austausch zwischen Fans und Verein setzen wird.“

Kurze Fuffzehn - RWE vs. AUE – Rot-Weiss Essen
Der neue Fanbeauftragte Ralf Schuh (Mitte) mit seinem Vertreter Patrick Gibicar (links) und RWE-Vorstand Alexander Rang (rechts).
Verein

Sportausschuss der Stadt Essen zu Gast bei RWE

Enger Dialog zwischen Verein, Stadt und Politik: Vor dem Anpfiff des Heimspiels gegen den SV Waldhof Mannheim begrüßte der RWE-Vorstand die Mitglieder des Ausschusses für Sport- und Bäderbetriebe im Stadion an der Hafenstraße.

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Gruppenbild im Stadion vor dem Anpfiff der Partie gegen Mannheim: Marc-Nicolai Pfeifer (rechts), Alexander Rang (links) und Andree Stracke (6. von links) mit den Mitgliedern des Ausschusses für Sport- und Bäderbetriebe der Stadt Essen. (Fotos: RWE)

Der Austausch zwischen Verein, Stadt und Politik ist ein wichtiger Baustein für die Weiterentwicklung der Sportstadt Essen. Entsprechend begrüßten der RWE-Vorstand mit Marc-Nicolai Pfeifer und Alexander Rang sowie der Aufsichtsratsvorsitzende Andree Stracke die Mitglieder des Ausschusses für Sport- und Bäderbetriebe der Stadt Essen im Stadion an der Hafenstraße.

Die Mitglieder des Sportausschusses um den Vorsitzenden Luca Ducrée sowie seine Stellvertreter Ralf Bockstedte und Daniel Behmenburg waren der Einladung gefolgt und trafen sich vor dem Drittliga-Heimspiel von Rot-Weiss Essen gegen den SV Waldhof Mannheim (1:0) am Mittwoch, 4. März, zu einem ausführlichen Austausch.

Im Stadioninneren – vor dem Pressekonferenzraum und nur wenige Meter neben den Mannschaftskabinen – stellten Marc-Nicolai Pfeifer und Alexander Rang die Unternehmenspräsentation von Rot-Weiss Essen vor, erläuterten Ziele und Visionen des Vereins und standen den Gästen für Fragen und Anregungen zur Verfügung.

Der rund einstündige Austausch wurde vom RWE-Vorstand als sehr wertvoll und bereichernd empfunden. Neben vielen weiteren Themen wurde dabei auch die große Bedeutung einer leistungsfähigen Infrastruktur für Rot-Weiss Essen diskutiert – insbesondere der Ausbau des Stadions an der Hafenstraße sowie die Errichtung eines Warmgebäudes für das FÖRDERWERK.

Verein

Geschäftsstelle/Fanshop

Daten und Öffnungszeiten der Geschäftsstelle und des Fanshops von RWE.

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Fans

April-Ansetzungen: RWE gegen Duisburg am Ostersamstag

DFB gibt zeitgenaue Terminierung der Drittliga-Spieltage 31 bis 34 bekannt. Ansetzungen erfolgen auf Grundlage entsprechender Sicherheitsvorgaben.

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Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat nun in enger Abstimmung mit den Sicherheitsbehörden die Spieltage 31 bis 34 in der 3. Liga der Saison 2025/26 zeitgenau terminiert und veröffentlicht. Damit stehen alle Anstoßzeiten bis Mitte April fest.

Konkret stehen für Rot-Weiss Essen folgende neue Termine in der 3. Liga fest:

  • 31. Spieltag am Ostersamstag, 4. April, 16:30 Uhr:
    RWE – MSV Duisburg
  • 32. Spieltag am Dienstag, 7. April, 19 Uhr:
    1. FC Schweinfurt 05 – RWE
  • 33. Spieltag am Samstag, 11. April, 14 Uhr:
    RWE – FC Ingolstadt 04
  • 34. Spieltag am Sonntag, 19. April, 13:30 Uhr:
    Energie Cottbus – RWE

Grundsätzliche Infos zu den DFB-Ansetzungen in der 3. Liga:

Die Sicherheitsvorgaben der zuständigen Behörden haben weiterhin großen Einfluss auf die Terminierungen, teilt der DFB mit. Vielen Ansetzungen liegen verbindliche Sicherheitsvorgaben zugrunde, die in den meisten Fällen keine Alternativen zulassen. Dabei kann es sich um eine zwingende Vorgabe für das spezielle Spiel handeln, zum Teil ergibt sich die Verteilung auf die verschiedenen Tage und Anstoßzeiten aber auch aus der Kombination verschiedener Kriterien (zum Beispiel zeitliche Trennung bestimmter Spiele, keine bundesweiten Überschneidungen von Reisewegen rivalisierender Fangruppen, Parallelveranstaltungen am Spielort).

Beispiel in Bezug auf Rot-Weiss Essen: Die Terminierung der RWE-Partie am 34. Spieltag bei Energie Cottbus (wegen Trennung von anderer Begegnung) erfolgt auf Grundlage entsprechender Sicherheitsvorgaben, teilt der DFB mit.

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Fans

Fan-Umfrage: Verein ist online gut aufgestellt

Teil 3 der Ergebnisse: Die Vereinskommunikation erreicht die Fans und insgesamt 74 Prozent sind zufrieden mit den Social Media-Aktivitäten von RWE.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. AUE – Rot-Weiss Essen
Die RWE-Fan-Umfrage wurde in Zusammenarbeit mit Innovation Partners durchgeführt.

Die Meinung unserer Fans ist uns außerordentlich wichtig, denn nur mit eurem Feedback kann sich Rot-Weiss Essen weiterentwickeln. Aus diesem Grund hatten RWE-Anhänger im Januar eine Woche lang Zeit, an unserer großen Fan-Umfrage teilzunehmenUnd nun können wir die Auswertung weiterer Ergebnisse veröffentlichen.

Das Interesse der rot-weissen Fans an aktuellen Informationen rund um ihren Lieblingsverein ist sehr hoch. Die Ergebnisse der Fan-Umfrage zeigen beim Thema Vereinskommunikation deutlich, welche Inhalte bei den RWE-Fans besonders gut ankommen und über welche Kanäle sie sich am liebsten informieren.

Ganze 91 Prozent der Befragten gaben an, sich besonders für aktuelle Vereinsmeldungen zu interessieren. Hierbei sind mit 87 Prozent Spielberichte und Ergebnisse der Mannschaft besonders beliebt. Darüber hinaus interessieren sich die RWE-Fans für Interviews nach Spielen. Hierbei gaben 63 Prozent an, dieses Format gerne und regelmäßig zu schauen.

Rund 70 Prozent der Fans unterstrichen, dass sie diese Inhalte auch in sportlich schwierigeren Phasen weiterhin verfolgen würden. Dieses Ergebnis zeigt: RWE-Fans stehen Seite an Seite mit dem Verein und wollen auf dem Laufenden bleiben, sowohl in guten als auch in schlechten Zeiten. Und das am liebsten täglich: Mehr als die Hälfte der Befragten (56 Prozent) informiert sich täglich über Neuigkeiten rund um Rot-Weiss Essen. Insgesamt gaben sogar 92 Prozent an, sich mindestens mehrmals pro Woche über ihren Verein zu informieren.

Am häufigsten wird sich hierbei über die Internetseite von RWE, sowie mittels externer Medien über den Verein informiert. Beide Antwortmöglichkeiten wurden im Durchschnitt jeweils mit 4 von 5 möglichen Punkten bewertet.

Beim Blick auf den Social-Media-Auftritt von Rot-Weiss Essen wird schnell klar: Die Fans sind zufrieden mit der Präsenz ihres Vereins. Rund 74 Prozent der Teilnehmer bewerten die Social-Media-Aktivitäten des Vereins insgesamt als „sehr gut“ oder „gut“. Am besten wurde hierbei der Instagram-Kanal von RWE bewertet: Der niedrigste Wert in der Zufriedenheit liegt hier bei 3,5 von 5 möglichen Punkten. Besonders beim Thema Aktualität wird der Instagram-Auftritt sehr positiv bewertet: Hier vergaben die Befragten im Durchschnitt 4 Punkte.

Ein weiteres spannendes Ergebnis liefert die Frage nach einer möglichen RWE-App. Ganze 86 Prozent der Befragten gaben an, eine solche App „auf jeden Fall“ oder „wahrscheinlich schon“ zu nutzen. Besonders gefragt wären dabei Funktionen wie Push-Benachrichtigungen mit aktuellen Nachrichten, ein integrierter Liveticker sowie ein direkter Zugang zum Ticketshop.

In den kommenden Wochen werden wir nach und nach in verschiedenen Themenbereichen Ergebnisse der Fan-Umfrage veröffentlichen.

Folgende Fragen der Fan-Umfrage haben wir beim Thema Vereinskommunikation ausgewertet – die Ergebnisse im Detail:

Für welche Inhalte rund um Rot-Weiss Essen interessierst Du Dich?

(Mehrfachauswahl möglich)
Nachrichten rund um den Verein90,70%
Spielberichte und Ergebnisse86,71%
Ticketing und Veranstaltungen53,34%
Spieler-Portraits und Interviews51,39%
Behind-The-Scenes / Training46,35%
Spaßformate und Unterhaltung38,80%

Siehst Du Dir diese Formate auch in Phasen an, in der die Mannschaft sportlich schwach ist?

(Optionsauswahl)
Aber sicher!70,52%
Wahrscheinlich schon!20,32%
Möglicherweise5,67%
Eher nicht / Auf keinen Fall3,50%

Wie häufig informierst Du Dich über Rot-Weiss Essen?

(Optionsauswahl)
Täglich55,07%
Mehrmals pro Woche37,38%
Einmal pro Woche6,30%
Seltener / Nie1,25%

Wie bewertest Du die Internetseiten von Rot-Weiss Essen?

(Skala: 1 = sehr schlecht bis 5 = sehr gut)
Informationen zum Spieltag4,06
Allgemeines Erscheinungsbild3,94
Aktualität / Updates3,87
Benutzerfreundlichkeit3,82

Wie bewertest Du das Facebook-Account von Rot-Weiss Essen?

Informationen zum Spieltag3,41
Aktualität / Updates3,38
Foto- und Videobeiträge3,37
Interaktion3,22

Stell Dir vor, RWE hätte eine eigene Smartphone APP

Auf jeden Fall57,47%
Wahrscheinlich schon29,31%
Eher nicht10,51%
Auf keinen Fall2,71%

Welche dieser Formate interessieren Dich am meisten bzw. findest Du gut?

(Mehrfachauswahl möglich)
Interviews nach Spielen62,68%
Pressekonferenzen57,46%
Was geht, RWE?!50,41%
Frage der Woche38,50%
Q&A mit Spielern29,84%
Eins gegen Eins18,69%

Wie informierst Du Dich über Rot-Weiss Essen?

(Skala: 1 = nie bis 5 = sehr häufig)
Externe Online-Medien4,15
Vereins-Kanäle4,09
TV-Medien (Magenta etc.)4,03
Sonstiges3,10
Externe Print-Medien2,47

Wie häufig informierst Du Dich auf den folgenden Online-Kanälen über Rot-Weiss Essen?

(Skala: 1 = nie bis 5 = sehr häufig)
Internetseite RWE3,69
Instagram3,44
YouTube3,11
Facebook2,52
TikTok / X / LinkedIn~1,50

Wie bewertest Du den Instagram-Account von Rot-Weiss Essen?

Aktualität & Foto/Video3,87
Spieltag-Infos & Stories3,85
Qualität der Inhalte3,79
Interaktion3,55

Welche Funktionen müsste eine Smartphone APP haben, damit Du sie nutzt?

(Mehrfachauswahl möglich)
Nachrichten / Push-Mitteilungen89,18%
Live-Ticker / Spielstände88,25%
Ticketshop (Heim/Auswärts)83,53%
Fanshop63,38%
Stadionpläne / Anfahrt54,12%
Fans

Georg-Melches-Verdienstmedaille 2026: Ihr seid gefragt!

Vorschläge für geeignete Kandidaten und Kandidatinnen können noch bis zum 30. April eingereicht werden.

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Markus Endberg (2.v.re.) erhielt die Georg-Melches-Verdienstmedaille 2025. Marc-Nicolai Pfeifer (re.) und Alexander Rang (2.v.li.) aus dem RWE-Vorstand sowie Walther Müggenburg (li.) und Detlev Jaritz (Mitte) aus dem Ehrenrat freuen sich mit ihm. (Foto: RWE)

RWE-Stadionsprecher Walter Ruege (2021), der „Schreck vom Niederrhein“ Lothar Dohr (2022), Musiker Thomas „Sandy“ Sandgathe (2023), Mitgliederbetreuerin Silvia Zimmert (2024) und Vereinsfotograf Markus Endberg (2025) konnten sich bisher über die Auszeichnung mit der Georg-Melches-Verdienstmedaille (GMS-Medaille) freuen. Sie alle zeichnet besonders aus, dass sie sich seit unzähligen Jahren für Rot-Weiss Essen ins Zeug legen – und das ehrenamtlich. Zurecht verdienten sie sich jeweils die Auszeichnung. Nun sucht das Kuratorium der Verdienstmedaille Vorschläge für den nächsten Preisträger bzw. die nächste Preisträgerin.

Unzählige freiwillige opfern ihre Freizeit um Rot-Weiss Essen weiter nach vorne zu bringen. Wer schon seit Jahren dabei ist, kommt für die Georg-Melches-Verdienstmedaille in Frage. Mit ihr zeichnen der RWE-Ehrenrat und der Verein seit 2021 einmal im Jahr natürliche und juristische Personen aus, egal ob RWE-Mitglied oder nicht, die hervorragende Verdienste rund um Rot-Weiss Essen vorzuweisen haben. Einzige Bedingung: Die Kandidaten dürfen nicht in einem hauptamtlichen Beschäftigungsverhältnis zum Verein stehen.

2021 vergab RWE die Georg-Melches-Verdienstmedaille an Walter Ruege, dessen Stadionsprecherstimme RWE-Zuschauer seit den 1970er-Jahren kennen. Im Jahr drauf freute sich Lothar Dohr über die Auszeichnung: Er etablierte den legendären Schlachtruf „Wer ist der Schreck vom Niederrhein“ und gehört dadurch sowie dank seines Engagements als Fanbeauftragter und Gründungsmitglied des Rot-Weiss Fanclub Essen e.V. 1974 zu den prägendsten Figuren der rot-weissen Fankultur. 2023 zeichnete der Ehrenrat Thomas „Sandy“ Sandgathe aus, der sich seit mehr als zehn Jahren für die Essener Chancen und somit für Bildung, Teilhabe und benachteiligte Kids im Essener Norden einsetzt. Silvia Zimmert freute sich 2024 über die Auszeichnung. Zimmert ist seit 1981 als Betreuerin der RWE-Mitglieder und mit großer Leidenschaft für den Verein im Einsatz. Im vergangenen Jahr wurde Fotograf Markus Endberg für seine ehrenamtlichen Verdienste bei Rot-Weiss Essen ausgezeichnet. Der 54-Jährige ist seit 2011 bei fast jedem RWE-Pflichtspiel mit dabei und dokumentiert mit seinen Fotos das Geschehen rund um den Verein.

Bis zum 30.04.2026 haben RWE-Fans nun Zeit, über das nachfolgende Formular ihren Vorschlag für den sechsten Preisträger einzureichen. Im Anschluss berät ein Kuratorium aus Ehrenamtsbeauftragtem sowie Vertretern von Vorstand, Aufsichtsrat, Ehrenrat, Wahlausschuss, FFA, und Essener Chancen über den Preisträger:

Vorschlag für die GMS-Medaille

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Fans

Spieltagskracher: Hoodie "Stempel" weiss-creme

Nur zum Heimspiel gegen den FC Erzgebirge Aue am Samstag, 14. März, im RWE-Onlineshop und am Fanshop an der Hafenstraße erhältlich– greift zu!  

Kurze Fuffzehn - RWE vs. AUE – Rot-Weiss Essen

Zu Heimspielen können sich RWE-Fans nicht nur auf die Partie freuen, sondern auch auf den jeweiligen Spieltagskracher. So gibt es alle zwei Wochen einen oder mehrere Artikel aus dem Onlineshop im Angebot:

Zum Heimspiel gegen den FC Erzgebirge Aue am Samstag, 14. März, gibt’s von 10 Uhr bis eine Stunde nach Abpfiff den Hoodie „Stempel“ weiss-creme statt für 64,95€ nur für 49,95€. Der Hoddie kann sowohl im Onlineshop als auch im Fanshop an der Hafenstraße erworben werden. Greift zu!

Historie

Vor 20 Jahren: Der bisher letzte Aufstieg in die Zweite Bundesliga

In der Rückrunde blicken wir auf besondere RWE-Ereignisse vor 60, 50, 40, 30, 20 und 10 Jahren zurück.

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Die Fans feiern den Aufstieg von RWE in die Zweite Bundesliga. (Foto: Archiv Schrepper)

Drei Anläufe hatte Rot-Weiss Essen zu Beginn des neuen Jahrtausends gebraucht, um den dritten Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga zu schaffen. In der Spielzeit 2004/05 spielte man dort endlich und stieg nach einem Jahr wieder ab. Aber es gab direkt danach noch einmal eine Rückkehr. Doch der Reihe nach:

Alles auf Null

Die „Sportschau Essen 2005“ fand den passenden Titel zum Zweitliga-Saison-Desaster 2004/05: „Eine Bilanz des Schreckens: RWE schaffte keinen einzigen Auswärtssieg!“

Kurz vor dem Saisonende war die Trennung von Jürgen Gelsdorf erfolgt. Neuer Trainer wurde Uwe Neuhaus, der aber den Abstieg nicht mehr verhindern konnte. Als Sportlicher Leiter kam im Juni 2005 Olaf Janßen dazu. Der direkte Wiederaufstieg war das Ziel.

Hinrunde 2005/06 in der Regionalliga Nord

Uwe Neuhaus und Olaf Janßen bauten mit 19 Neuzugängen die Mannschaft für die Regionalligasaison völlig um. Nur Ali Bilgin und Hilko Ristau blieben vom Zweitligakader übrig. Neben RWE zählten der FC St. Pauli, Holstein Kiel, VfL Osnabrück und VfB Lübeck zu den Aufstiegsfavoriten. Insgesamt 19 Mannschaften spielten in der Regionalliga Nord.

Rot-Weiss Essen startete mit einem 3:0-Sieg bei Kickers Emden in die Saison, verlor die Heimpremiere gegen den VfB Lübeck aber mit 1:2. Obwohl man danach alle neun Heimspiele bis zur Weihnachtspause gewann, gab es häufig Kritik von den Fans. In den Borbecker Nachrichten stand am 22.12.2005 als Halbzeitbilanz: „Da jedoch die Leistungen zumeist nur durchwachsen waren, geriet Trainer Uwe Neuhaus zwischenzeitlich mächtig in die Kritik.“

Negativer Höhepunkt war der 16. Spieltag. Beim FC St. Pauli verlor RWE mit 0:3 und stürzte auf Platz 5 in der Tabelle ab. Doch dieses Spiel rüttelte die Mannschaft endlich wach. Die Sportschau Essen 2006 schrieb zu diesem Spiel: „Erst als RWE mit dem Rücken an der Wand stand, fand das Team zu seinem Rhythmus. Die 0:3-Niederlage gegen St. Pauli brachte die Wende“. Man gewann die nächsten drei Spiele und lag am Ende der Hinrunde auf einem Aufstiegsrang.

Rückrunde 2005/06 in der Regionalliga Nord

Am 3. Dezember 2005 begann die Rückrunde für die Rot-Weissen mit einem 3:1 Heimsieg gegen Kickers Emden, mit einem 0:0 in Lübeck endete das Jahr.

Zum Jahresauftakt schlug RWE zuhause Fortuna Düsseldorf mit 2:0 und holte eine Woche später ein 0:0 bei RWO im Niederrheinstadion. Die Tabellenspitze übernahm das Team von der Hafenstraße am 24. Spieltag nach dem 3:2 Heimerfolg gegen den Wuppertaler SV. Bis zum Saisonende wechselte dann die Tabellenführung immer wieder mit dem FC Carl Zeiss Jena.

Saisonbilanz

Am Ende der Spielzeit 2005/06 schaffte RWE mit 76 Punkten, 67:34 Toren (23 Siege, 7 Unentschieden, 6 Niederlagen) und vier Punkten Vorsprung auf Jena den direkten Wiederaufstieg. Danko Boskovic schoss 13 Saisontore, Macchambes Younga-Mouhani 10, Holger Wehlage 7, Michael Bemben, Ali Bilgin, Alexander Löbe und Arie van Lent schafften je 6. Tore. Stefan Lorenz war der einzige Spieler, der ohne Aus- und Einwechslungen alle 36 Spiele bestritt.

Uwe Neuhaus hatte RWE zurück in die Zweite Bundesliga geführt. In der Sportschau Essen 2006 sagte er: „Das ist sicherlich mein bisher größter Erfolg als Hauptverantwortlicher. Das ist für mich sicherlich auch so was wie ein Meilenstein, genauso wie für den Klub.“

Neuhaus war es gelungen, aus Spieler, die vorher kaum zusammengespielt hatten, eine erfolgreiche Mannschaft zu formen. Auch bei den Fans lagen die Rot-Weissen vorne. Zu den 18 Heimspielen kamen über 221.000 Zuschauer. Das bedeutete einen Schnitt von 12.287 Zuschauer in jedem Spiel.Wie in der Saison 1981/82, als Rot-Weiss Essen das 75-jährige Vereinsjubiläum feierte, spielte RWE nun auch in der Saison 2006/07 in der Zweiten Liga und konnte sich auf das 100-jährige Jubiläum 2007 freuen. Doch leider wärte die Freude nicht lang.

Ein Beitrag unseres ehrenamtlichen Vereinshistorikers Georg Schrepper.

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FÖRDERWERK

U19 kassiert gegen Alemannia Aachen erste Heimniederlage in Liga B

Delura-Team bei DFB-Pokalsieger SV Werder Bremen gefordert.

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U19 kassiert gegen Alemannia Aachen erste Heimniederlage. (Foto: Markus Endberg)

Die A-Junioren aus dem FÖRDERWERK von Rot-Weiss Essen sind im dritten Heimspiel in der Hauptrunde der Liga B der U19-DFB-Nachwuchsliga erstmals leer ausgegangen. Das Team von Trainer Michael Delura musste sich 5. Spieltag gegen Alemannia Aachen 0:1 (0:0) geschlagen geben. Den einzigen Treffer der Partie erzielte Levyn Müller (89.) kurz vor dem Schlusspfiff.

„Von der Einstellung her kann ich den Jungs keinen Vorwurf machen“, erklärte Trainer Michael Delura. „Wir wussten, dass uns ein Gegner erwartet, der viel über das Kämpferische kommt. Diese Intensität haben wir angenommen. Was das angeht, war es ein guter Auftritt. Dafür hat aber zu häufig unsere Passqualität nicht gestimmt, auch haben wir einige falsche Entscheidungen getroffen.“

Weil sich das bei den Rot-Weissen „vor allem im letzten Drittel und im Übergangsspiel gehäuft“ hatte, „kamen wir nur zu wenigen Chancen“. So näherte sich Boran Özbek mit einem Distanzschuss an. Für die beste Möglichkeit sorgte der eingewechselte Fabian Gehrmann, als er aus rund 18 Metern über das Tor schoss.

Die angesprochene Entscheidungsfindung machte sich bei den A-Junioren auch bei der Entstehung des Gegentreffers bemerkbar, als die Rot-Weissen nach einem eigenen Einwurf in eine Pressing-Situation gerieten, die Levyn Müller (89.) vollendete. Weil auch ein Kopfball von Jamie Nwofor nicht den Weg ins Tor fand, blieb es bei der knappen Niederlage.

Mit weiterhin vier Zählern nach jetzt vier Partien belegt die U19 von Rot-Weiss Essen den fünften Tabellenplatz. Am kommenden Samstag (14. März) ab 11 Uhr tritt das Delura-Team beim SV Werder Bremen an. Der aktuelle DFB-Pokalsieger der Junioren und Essener Tabellennachbar hat einen Punkt Rückstand, absolvierte bislang aber auch ein Spiel weniger.

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FÖRDERWERK

U17 verpasst durch 0:1-Niederlage beim Wuppertaler SV Tabellenführung

Grembowietz: „Leichtigkeit und Lockerheit wieder erarbeiten“.

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U17 verpasst durch 0:1-Niederlage beim Wuppertaler SV Tabellenführung. (Foto: Markus Endberg)

Die B-Junioren aus dem FÖRDERWERK von Rot-Weiss Essen mussten nach der bitteren 0:1-Niederlage im Achtelfinale des Niederrheinpokals beim VfB 03 Hilden auch in der U17-DFB-Nachwuchsliga einen Dämpfer hinnehmen. Das Team von U17-Trainer Jens Grembowietz verpasste am 5. Spieltag in der Gruppe G der Hauptrunde der Liga B den möglichen Sprung an die Tabellenspitze, unterlag 0:1 (0:0) beim Ligaprimus Wuppertaler SV. Den einzigen Treffer der Partie erzielte Tim Pawlik (73.) für die Bergischen nur eine Minute nach seiner Einwechslung.

„Die Enttäuschen ist groß“, sagt Grembowietz. „Wir wollten nach dem Pokal-Aus in Hilden eine vernünftige Reaktion zeigen, was uns leider nicht gelungen ist.“ Dabei spricht der RWE-Coach seinem Team nicht das nötige Engagement und den Willen ab, „aber momentan wirkt die Mannschaft ein wenig müde, lässt die Frische und Unbekümmertheit aus den ersten Spielen vermissen“, analysiert der 39-Jährige. „Wir spielen zu kompliziert, tragen unsere Angriffe nicht so durchdacht vor, wie ich mir das wünsche. Alles wirkt ein bisschen wild.“

„Wir müssen uns die Leichtigkeit und Lockerheit wieder erarbeiten“, ergänzt Grembowietz. „Wir waren in Wuppertal sicherlich nicht die schlechtere Mannschaft, hätten durchaus einen Punkt mitnehmen können. Ein Unentschieden wäre aufgrund des Spieleverlaufs auch verdient gewesen. Für die kommenden Aufgaben müssen wir zusehen, dass wir solche Spiele nicht verlieren“, so der Rot-Weiss-Trainer, dessen Team nun zum zweiten Mal in Folge keinen Treffer erzielen konnte.

Weiter geht es für die U17, die immer noch Rang zwei belegt, am Samstag (14. März) mit der Partie gegen den FSV Frankfurt. Die Partie gegen die Hessen wird um 15 Uhr an der heimischen Seumannstraße angepfiffen.

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FÖRDERWERK

Jugend-Partner

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Jugend-Partnerschaft „Wegbereiter“

Jugend-Partnerschaft „Ziehvater“

Nächster Gegner

Viktoria Kölns bisheriger Torhüter Dudu ist jetzt Teamkollege von Tom Moustier in Portugal

Jakob Sachse tritt in Lex Lobingers große Fußstapfen.

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Der FC Viktoria Köln steht aktuell mit 38 Punkten auf Platz 10. (Foto: FC Viktoria Köln)

Wenn der FC Viktoria Köln am Sonntag, 22. März, ab 19.30 Uhr Rot-Weiss Essen zum Abschluss des 30. Spieltages im Sportpark Höhenberg empfängt, dann werden zwei Leistungsträger der Gastgeber, die beim Essener Erfolg im Hinspiel (1:0) noch auf dem Platz standen, nicht mehr dabei sein. Die Kölner mussten in der Winterpause nicht nur ihren Stammtorhüter Dudu ersetzen. Auch Top-Torjäger Lex Tyger Lobinger verließ den Klub.

An die neun Treffer des 27-Jährigen in 17 Spielen der ersten Saisonhälfte kommt bis heute noch keiner seiner nun ehemaligen Mitspieler heran. Seit seinem Wechsel im Sommer 2024 nach Köln traf der ehemalige Zweitliga-Angreifer (60 Einsätze, zwei Tore) in 54 Drittliga-Spielen 24-mal und war im Mai 2025 als Finaltorschütze auch maßgeblich am Gewinn des Mittelrheinpokals beteiligt. Ein halbes Jahr vor seinem Vertragsende wechselte Lobinger innerhalb der 3. Liga zu Aufstiegsanwärter MSV Duisburg. Für die „Zebras“ steuerte er in neun Partien auch schon wieder fünf Treffer bei.

Damit damit noch nicht genug in der zurückliegenden Transferphase: Kurz vor dem Ende der Wechselfrist schloss sich Stammtorhüter Dudu dem portugiesischen Erstligisten CF Estrela Amadora an. Dort ist der 27-Jährige nun ein Teamkollege des ehemaligen RWE-Mittelfeldspielers Tom Moustier.

Kurz vor dem Ende der Winterwechselperiode war Valentin Schäfer für den FC Viktoria Köln erstmals in seiner neuen Funktion tätig. Der bisherige Chefscout und Kaderplaner hatte Anfang Februar die Nachfolge des Sportlichen Leiters Stephan Küsters angetreten. Nachdem sich Küsters und der Verein zunächst darauf verständigt hatten, den im Sommer auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern, einigten sich beide Seiten auf eine sofortige Trennung. Ab Mai 2023 war der 54-Jährige, der bereits von Juli 2014 bis Januar 2018 den sportlichen Bereich leitete, zum zweiten Mal für Viktoria Köln tätig.

„Als klar war, dass sich die Wege von Viktoria Köln und Stephan Küsters trennen, war Valentin unsere absolute Wunschlösung“, so Sport-Vorstand Franz Wunderlich. „Es ist der logische Schritt um den eingeschlagenen Weg als Ausbildungsverein in den nächsten Jahren fortzusetzen. Kaum jemand kennt die Mannschaft und den Verein so gut wie er.“

Valentin Schäfer meint: „Ich bin dem Verein dankbar für das Vertrauen und die Chance, die gute sportliche Entwicklung der letzten Jahre weiter voranzutreiben. In den vergangenen viereinhalb Jahren habe ich Viktoria als Verein und Familie sehr schätzen gelernt und identifiziere mich voll und ganz mit dem Klub und seinen Menschen. Deshalb bedeutet es mir viel, hier den nächsten Schritt gehen zu können.“

An zwei von vier Winter-Verpflichtungen war der gebürtige Berliner, der seit Beginn der Saison 2022/23 erst als Scout und seit Sommer 2024 als Kaderplaner des Profiteams eng in die sportlichen Entscheidungsprozesse eingebunden war, noch maßgeblich beteiligt. Die Lücke im Torhüter-Team wurde mit dem zuletzt vereinslosen David Richter (26, zuvor SV Sandhausen) geschlossen. Er ist aktuell hinter Arne Schulz die Nummer zwei.

Außerdem wurde mit Jakob Sachse kurzfristig noch ein großgewachsener Angreifer gefunden. Der Leihspieler von der U 23 des FC Schalke 04 benötigte dabei keine Anlaufzeit in der neuen Spielklasse. In seinen bisherigen fünf Einsätzen über insgesamt 86 Minuten

erzielte der 19-Jährige bereits zwei Treffer und bereitete ein Tor vor. In der Regionalliga West gehörte der 1,90 Meter große Angreifer mit 14 Scorer-Punkten zu den Leistungsträgern der Schalker U23. Die zunächst auf die laufende Rückrunde befristete Leihe des ehemaligen Nachwuchsspielers von RB Leipzig kann sich über eine leicht zu erreichende Option um ein weiteres Jahr verlängern.

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Opa Luscheskowski

Dem Opa Luscheskowski sein Enkel

Ein Blick durch die rot-weisse Brille.

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Kerl inne Kiste, immer wat los anne Hafenstraße 97a. Nach den beiden verkackten Spitzenspielen hat dem Uwe seine Truppe wieder zurück inne Spur gefunden! Zuerst muss man aber einmal den Blick nach hinten werfen. Und weil mich dat so beschäfticht hat, muss ich einfach getz auch nomma ein paar Worte über dat letzte Heimspiel verlieren.

Ich saß noch spät am Abend wieder zuhause auffe Couch und hatte irgenzwie den Gedanken, dat ich mich noch nie nach einem Heimsieg so verarscht gefühlt hab. Damit dat allet auf eine Seite passt, lass ich die Pyroshow und dat Feuerwerk zum Geburtstag der „Brigade Essen“ mal außen vor. Da kann getz jeder zu stehen wie er will. Wat gar nich geht sind diese Böller! Ker Leute! Gerade wir sind wat dat angeht doch gebrannte Kinder! Und trotzdem sind inne ersten Halbzeit auch zwo Böller auffe West explodiert. Der Rest des Stadions hat da auch deutlich seine Meinung gezeicht und dat is auch gut so! Worin Böller gipfeln können, musste unser Keeper Felix Wienand dann leider am eigenen Leib erfahren. Zum Glück steht Flex schon wieder aufm Platz und hat keine bleibenden Schäden davongetragen.

Trotzdem wundere ich mich, dat dat Spiel nach der langen Unterbrechung nochmal angepfiffen wurde. Für mich persönich gab et zig Dinge die dagegen gesprochen haben und kaum etwas, was dafür gesprochen hat. Aber et is wie et is und manchmal muss man auch nich alles kapieren. Die beiden Teams haben die unfreiwillige pause jedenfalls überraschend gut weggesteckt. Und unsere Roten haben am Ende völlig verdient auch die 3 Punkte in Bergeborbeck behalten. Was am Ende von dem Skandaspiel bleibt is ein Heimsieg und die Hoffnung, , dat diese armen Würstchen mit Ihre Böllers den Stadien und am besten dem ganzen Fußball fernbleiben. Getz heisst et: Abhaken und nach vorne gucken

2022 haben unsere Roten am Ende die Kurve bekommen und konnten vor Preußen Münster inne dritte Liga aufsteigen. Damit et auch in diesem Jahr so kommt muss getz aber eine Serie her. Gegen den Waldhof könnte so eine Serie gestartet worden sein. Auswärts bei den spielstarken Hoppenheimern konnte RWE die Partie drehen und am Ende genauso verdient die 3 Punkte in den Ruhrpott bringen.

Heute is dann dat große Wiedersehen mit unsrem Ex-Trainer. Willkommen zurück anne Hafenstraße Dabro!

Für ihn und Wismut siehts grade aber gar nich mal so gut aus. Für unseren RWE auf dem Papier eine mehr als nur lösbare Aufgabe. Um im Aufstiegsrennen bleiben zu können müssen die 3 Punkte einfach eingefahren werden. Denn ob Duisburg, Verl, Cottbus oder Osnabrück – die Konkurrenz stolpert selten. Dat Spiel gegen Mannheim und die Verletzung von Felix muss einfach alle aufgeweckt haben, damit Fans, Mannschaft, Trainer und Staff getz endlich alle an ein Strang ziehen und diese ganzen kleinen Nebengeräusche auch einfach mal ausblenden.

Getz geht’s umme Wurst und ich hab so richtig Bock am Ende in Ulm eine richtig fette Party zu feiern. Aber zuerst die Maloche und dann das Stauder. Heute fangen wir damit an.

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