Vorwort

Liebe Fans von RWE, Mitglieder und Gäste!

RWE-Vorstand Marc-Nicolai Pfeifer und Alexander Rang blicken im „kurze fuffzehn“-Vorwort aufs letzte Heimspiel des Jahres gegen den SSV Ulm 1846 Fußball.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen
Blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück: RWE-Vorstand Marc-Nicolai Pfeifer (r.) und Alexander Rang (l.) (Foto: Markus Endberg)

Liebe RWE-Fans, Mitglieder und Gäste!

ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu – ein Jahr, das uns als Verein gefordert und vor allem weitergebracht hat. Bei unserer Mitgliederversammlung haben wir gemeinsam auf das zurückgeblickt, was wir im Jahr 2025 erreicht haben. Der Jahresbericht zeigt dabei transparent und nachvollziehbar, wie sich Rot-Weiss Essen sportlich, strukturell und wirtschaftlich weiterentwickelt hat – und welches Potenzial weiterhin in diesem Verein steckt.

Ein besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang den scheidenden Gremienmitgliedern Dr. André Helf, Christian Ruthenbeck, Dr. Lothar Oelert, Hans-Peter Schöneweiß, Reinhard Radmacher und Kurt Ehrke. Mit großem persönlichen Einsatz, Verantwortungsbewusstsein und erheblichem Zeitaufwand haben sie über viele Jahre hinweg wichtige Entscheidungen mitgetragen und unseren Verein aktiv mitgestaltet. Dieses Engagement verdient höchste Wertschätzung. Vielen Dank für euren Einsatz für Rot-Weiss Essen.

Gleichzeitig beglückwünschen wir die neuen Mitglieder im Aufsichtsrat. Unser besonderer Glückwunsch gilt Andrée Stracke, der in der konstituierenden Sitzung zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates gewählt wurde, ebenso wie seinen beiden Stellvertretern Waldemar Wrobel und Matthias Jablonski. Wir wünschen viel Erfolg für die anstehenden Aufgaben und freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Wenn wir auf das Jahr 2025 blicken, dürfen wir gemeinsam stolz auf das Erreichte sein. Sportlich hat eine herausragende Rückrunde in der besten Drittliga-Hinrunde gemündet, die dieser Verein bislang gespielt hat. Auch wirtschaftlich konnten wir uns weiter stabilisieren und schließen das Jahr mit einem Rekordumsatz von 20,9 Mio. Euro sowie einem Jahresüberschuss von 673.000 Euro ab. Vor allem aber haben wir gezeigt, dass stabile Strukturen, ein starkes Miteinander und klare Leitlinien die Grundlage für nachhaltige Entwicklung sind. Dieser Weg ist nur möglich, weil so viele Menschen Rot-Weiss Essen mit Überzeugung, Herz und Engagement unterstützen.

Gerade in der Weihnachtszeit wird deutlich, was Gemeinschaft bedeutet. Mit unseren „Herzenswünschen“ konnten wir auch in diesem Jahr wieder vielen Kindern eine rot-weisse Freude bereiten. Zudem hat unsere Teilnahme am WDR 2-Weihnachtswunder samt Spende erneut gezeigt, wie groß der Zusammenhalt und die Solidarität innerhalb der RWE-Familie sind.

Ein besonderer emotionaler Höhepunkt war das Weihnachtssingen in unserem Stadion. In einer einzigartigen Atmosphäre gemeinsam mit über siebentausend Zuschauerinnen und Zuschauern weihnachtliche und rot-weisse Lieder anzustimmen, war ein bewegender und überwältigender Moment. Dieser Abend hat uns allen große Freude bereitet und eine stimmungsvolle Einstimmung auf das Weihnachtsfest ermöglicht.

Sportlich richtet sich der Blick nun nach vorne. Die spielfreie Zeit bedeutet für uns keineswegs Stillstand – im Gegenteil: Im Winter steht naturgemäß eine intensive Phase bevor. Neben der sportlichen Vorbereitung auf die Rückrunde beschäftigen wir uns auch mit flankierenden Themen sowie dem anstehenden Transferfenster, das wir verantwortungsvoll und mit klarem Fokus auf die Weiterentwicklung der Mannschaft begleiten. Das Trainingslager in der Türkei bietet dabei die Möglichkeit, intensiv zu arbeiten, als Team weiter zusammenzuwachsen und die Grundlage für die kommenden Aufgaben zu legen.

Eine dieser Aufgaben wartet mit dem Heimspiel gegen Ulm auf uns – ein Spiel, das volle Konzentration, Geschlossenheit und die Unterstützung von den Rängen erfordert.

Unser Dank gilt allen, die Rot-Weiss Essen auch in diesem Jahr begleitet, unterstützt und getragen haben. Wir wünschen unseren Mitgliedern, Fans, Partnern und Sponsoren eine besinnliche Weihnachtszeit sowie einen guten und gesunden Start ins neue Jahr. Gleichzeitig blicken wir voller Zuversicht nach vorne und hoffen, dass wir mit Rot-Weiss Essen auch im kommenden Jahr viele gemeinsame Momente des Glücks und der Freude erleben dürfen.

Lasst uns diesen Weg gemeinsam weitergehen – mit Vertrauen, Zusammenhalt und Begeisterung für unseren Verein.

In diesem Sinne: Nur der RWE!

Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen
Spieltach

Uwe Koschinat: "Heimsieg wäre Krönung der Hinrunde"

RWE-Cheftrainer vor Jahresabschluss gegen SSV Ulm 1846 Fußball im „kurze fuffzehn“-Interview.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen
Blickt positiv auf die Hinrunde zurück: RWE-Cheftrainer Uwe Koschinat. (Foto: Markus Endberg)

Noch einmal alles reinwerfen, noch einmal Daumen drücken! Mit dem Heimspiel an diesem Samstag, 20. Dezember, ab 14 Uhr gegen den SSV Ulm 1846 Fußball verabschiedet sich Rot-Weiss Essen in die Winterpause der laufenden Saison 2025/2026 in der 3. Liga. Klar ist schon vor dem Anpfiff: RWE hat die beste Hinserie seit dem Aufstieg in die dritthöchste deutsche Spielklasse absolviert und wird in der Spitzengruppe der Liga überwintern. Dennoch soll das Punktekonto möglichst mit einem Heimsieg gegen den Absteiger aus der 2. Bundesliga noch weiter aufgestockt und die Ausgangslage damit noch verbessert werden. Vor dem letzten Spiel des Jahres stand RWE-Cheftrainer Uwe Koschinat der Redaktion der „kurzen fuffzehn“ wie immer ausführlich Rede und Antwort.

Hallo Uwe! Wie zufrieden warst Du mit dem torlosen Remis beim SC Verl?
Uwe Koschinat: Unter dem Strich konnten wir mit dem Ergebnis leben, weil das Unentschieden für beide Seiten insgesamt gerecht war. Beide Teams spielen nicht von ungefähr oben mit. Der SC Verl hatte sicherlich optisch etwas mehr vom Spiel, wir hatten jedoch die besseren Tormöglichkeiten. Es fehlte nicht viel, dass mit Lucas Brumme als Vorlagengeber und Jannik Mause als Abnehmer erneut zwei Einwechselspieler den Lucky Punch gesetzt und die Partie für uns entschieden hätten.

Vor der Partie standen unter anderem Ahmet Arslan, Michael Kostka und Ramien Safi nicht zur Verfügung. Es hat sich erneut gezeigt, dass gute Alternativen zur Verfügung stehen, oder?
Absolut. Die Mannschaft hat schon mehrfach bewiesen, dass wir durch unsere große Qualität im Kader in der Lage sind, auch Ausfälle gut auffangen zu können. Das war auch in Verl wieder der Fall und gibt uns ein gutes Gefühl.

Wir sieht es mit Blick auf das abschießende Spiel des Jahres gegen Ulm aus?
Ahmet Arslan und Ramien Safi waren in dieser Woche wieder voll im Training. Michael Kostka hat zunächst ein individuelles Programm absolviert. Der Plan war jedoch, dass auch er noch vor dem Ulm-Spiel wieder einsteigen sollte. Wir haben genau hingeschaut, ob sich alle drei in einer so guten Verfassung befinden, dass sie schon wieder Optionen sind. Jaka Cuber Potocnik und Nico Schulte-Kellinghaus werden dagegen nicht im Kader sein.

In Verl hast Du erstmals seit mehr als drei Monaten wieder mit einer Dreierkette in der Abwehr begonnen. Dadurch kehrte auch Kapitän Michael Schultz in die Startelf zurück und sorgte mit einer starken Leistung für zusätzliche Stabilität. Wie bewertest Du seinen Auftritt?
Er musste sich lange Zeit gedulden, war dann aber sofort voll da und hat auch direkt wieder Führungsaufgaben übernommen. Damit hatte er großen Anteil daran, dass wir gegen eine sehr offensivstarke Mannschaft zu Null gespielt haben. Schulle ist ohnehin ein vorbildlicher Kapitän und agiert immer im Sinne der Mannschaft – auf dem Platz, aber auch außerhalb.

Ist diese taktische Grundformation auch eine Option für das Ulm-Spiel?
Grundsätzlich ist es erst einmal gut, dass wir flexibel sind und beide Systeme sehr gut spielen können. Selbstverständlich ist die Dreierkette auch eine Möglichkeit für ein Heimspiel, das haben wir in der zurückliegenden Saison oft genug bewiesen. Auf der anderen Seite wird sich unsere Herangehensweise für die Partie gegen Ulm sicherlich vom Verl-Spiel unterscheiden. Wir wollen vor unseren Fans zum Abschuss des Jahres drei Punkte holen, müssen dafür mehr Ballbesitz und mehr Chancen generieren, allerdings ohne die Stabilität zu verlieren. Wir werden die richtige Lösung finden.

Wie wichtig wäre ein Dreier mit Blick auf das neue Jahr?
Wir haben bislang schon eine gute Hinrunde gespielt. Wenn es uns jetzt noch gelingt, dieses Heimspiel zu gewinnen, dann wäre es aus meiner Sicht die Krönung einer sehr guten ersten Saisonhälfte. Es würde unsere ohnehin schon vielversprechende Ausgangsposition für die Rückserie weiter verbessern, um im besten Fall bis zum Schluss um den Aufstieg mitzuspielen. Dafür werden wir alles geben.

Wie schätzt Du den Gegner ein, der sechs Monate nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga jetzt erneut in der Gefahrenzone rangiert?
Der SSV Ulm verfügt über eine durchaus spannende Mannschaft, die in der Lage ist, ihre fußballerische Qualität auf den Platz zu bringen. Das hat man beispielsweise zuletzt auch beim 3:5 gegen den VfL Osnabrück gesehen. Ich gehe allerdings davon aus, dass die Ulmer für die Partie in Essen eher wieder einen defensiveren Ansatz wählen – wie etwa zuvor beim 1:0-Auswärtssieg bei Viktoria Köln. Darauf sind wir eingestellt.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen
Spieltach

Dauerbrenner José Enrique Ríos Alonso: "Ich fühle mich geehrt"

25-jähriger Innenverteidiger vor Heimspiel gegen den SSV Ulm 1846 Fußball im „kurze fuffzehn“-Interview.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen
Blickt positiv auf das Jahr 2025 zurück: RWE-Innenverteidiger José Enrique Ríos. (Foto: Markus Endberg)

Er ist der Dauerbrenner im Team von Rot-Weiss Essen: José Enrique Ríos Alonso trägt nicht nur bereits seit Juli 2021 das Trikot der Rot-Weissen. Der Innenverteidiger gehört auch ligaweit zu lediglich acht Feldspielern, die in der laufenden Saison 2025/2026 noch keine Spielminute verpasst haben. Im Interview mit der „kurzen fuffzehn“ spricht der 25-Jährige über den Jahresabschluss gegen den SSV Ulm 1846 Fußball.

Hallo, „Ene“! Das Ende der Hinrunde steht bevor. Hat der Jahresabschluss für Dich eine besondere Bedeutung?
José Enrique Ríos Alonso: Wir sind bislang auf einem guten Weg. Das wollen wir auch im letzten Spiel vor der Winterpause – erst recht an der Hafenstraße – unter Beweis stellen. Bei einem Heimsieg hätten wir 34 Punkte auf dem Konto. Wir könnten somit unsere Ausgangslage noch weiter verbessern, um im neuen Jahr voll anzugreifen.

Wie wirst Du in der spielfreien Zeit abschalten?
Mit meiner Frau Vanessa werden wir auf Kap Verde Urlaub machen. Danach hat mich ein sehr guter Freund zu seinem Junggesellenabschied eingeladen. Außerdem werden wir noch für einige Tage in Barcelona sein. Die Winterpause ist in diesem Jahr nicht ganz so lang. Wir versuchen aber, so viel wie möglich mitzunehmen.

Wie blickst Du auf das Jahr 2025 zurück?
Schon die Rückrunde der letzten Saison lief unglaublich gut. Im Jahr 2025 hat kein anderes Team mehr Punkte geholt. Es war aber nicht nur sportlich ein tolles Jahr für mich, sondern auch privat. Meine Hochzeit im Sommer war der schönste Tag meines Lebens. Vanessa und ich sind im nächsten März schon zehn Jahre zusammen und im Juni dann seit einem Jahr verheiratet.

Das Heimspiel gegen Ulm ist zugleich auch der Abschluss der Hinrunde. Wie bewertest Du die erste Saisonhälfte?
Schon jetzt haben wir unsere bislang erfolgreichste erste Saisonhälfte in der 3. Liga gespielt. So viele Punkte haben wir in keiner anderen Hinrunde geholt. Trotz der sehr guten Ausbeute gab es aber auch Spiele, aus denen wir nicht das Maximum mitnehmen konnten. Sowohl in der Offensive als auch in der Defensive können wir uns weiterhin steigern. Daran arbeiten wir kontinuierlich.

Was war Dein persönliches Highlight?
Derbys gegen den MSV Duisburg sind immer ganz besondere Duelle. Mir ist aber auch unser 4:3 beim SV Wehen Wiesbaden noch sehr gut in Erinnerung geblieben. Unter anderem durch ein Tor von mir konnten wir einen zwischenzeitlichen Rückstand zu einem 3:1 drehen. Zwar stand es kurz vor Schluss wieder 3:3, wir konnten das Spiel in der Nachspielzeit aber doch noch für uns entscheiden.

Gab es einen Moment, auf den Du gerne verzichtet hättest?
Das 1:6 beim SV Waldhof Mannheim war ein Spiel, bei dem wirklich alles gegen uns gelaufen ist. Auch für mich lief es mit quasi zwei Eigentoren unglücklich. So ausgeglichen wie die 3. Liga ist, können solche Ergebnisse an schlechten Tagen passieren. Wichtig war, dass wir uns gut davon erholt haben und schnell wieder in der Spur waren. Das Aus im Niederrheinpokal bei Rot-Weiß Oberhausen war natürlich auch bitter. Wir haben aber noch die Möglichkeit, uns mit einer Platzierung unter den vier besten Teams für den DFB-Pokal zu qualifizieren. Darauf liegt der volle Fokus.

Du bist einer von nur acht Feldspielern, die in der Hinrunde der 3. Liga bislang keine Minute verpasst haben. Was bedeutet Dir das?
Zu diesem Kreis zu gehören, ist schon etwas Besonderes. Ich sehe das vor allem als Zeichen dafür, dass mir das Trainerteam und die Mannschaft vertrauen. Ich fühle mich geehrt, dass ich – auch in verschiedenen Spielsystemen – keine Minute verpasst habe. Schließlich haben wir in der Mannschaft sehr viel Qualität.

Wieviel Arbeit steckt dahinter, um immer einsatzfähig zu sein?
Ich bin glücklicherweise ein Spieler, der bisher wenig mit Verletzungsproblemen zu tun hatte. Von daher hatte ich bis hierhin auch immer ein wenig Glück. Der Trainer bereitet uns Woche für Woche intensiv auf die Begegnungen am Wochenende vor, das hilft jedem von uns sehr. Wenn ich merke, dass bei mir körperlich etwas fehlt, dann versuche ich, daran gezielt zu arbeiten. Spezielles Training mache ich dafür allerdings nicht.

Wie ist Dein Eindruck vom SSV Ulm 1846 Fußball?
Wir dürfen den SSV auf keinen Fall unterschätzen, auch wenn Ulm aktuell nicht gut dasteht. Die Umstellung von der 2. Bundesliga auf die 3. Liga ist immer groß. Sie haben außerdem noch extremes Verletzungspech. Leider hat es dabei auch Dominik Martinovic getroffen. Nach dem Trainerwechsel haben sie ihr Spiel auch nochmal verändert. Darauf sind wir aber gut vorbereitet. Wir wollen das letzte Spiel in diesem Jahr zu Hause gewinnen, um auch unseren Fans noch einmal etwas zu bieten, oben dranzubleiben und mit einem guten Gefühl in die kurze Winterpause zu gehen.

Was wird für Euch wichtig sein?
Wir müssen körperlich dagegenhalten und unsere Stärken ausspielen. Ich denke, wir haben bisher in der Saison gezeigt, dass wir die Qualität haben, gegen jede Mannschaft etwas mitnehmen zu können. Wenn wir unser Spiel auf den Platz bekommen, dann wird es für jeden Gegner schwer. Das wird auch das Ziel für Samstag sein.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen
Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen
Spieltach

Rekordtrainer Pavel Dotchev ist zurück in der 3. Liga

SSV Ulm 1846 Fußball droht nach Doppel-Aufstieg nun der Doppel-Abstieg.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen
Der SSV Ulm steht vor dem Spiel mit 16 Punkten auf Platz 18 der dritten Liga. (Foto: SSV Ulm)

So schnell, wie es für den SSV Ulm 1846 Fußball von der Regionalliga Südwest bis in die 2. Bundesliga ging, droht den „Spatzen“ nun auch die unfreiwillige Rückkehr in die vierthöchste Spielklasse. Vor dem Auswärtsspiel an diesem Samstag, 14 Uhr, bei Rot-Weiss Essen belegen die Ulmer, die in den Spielzeiten 2022/2023 und 2023/2024 jeweils eine Liga nach oben geklettert waren, nach dem direkten Wiederabstieg aus der 2. Bundesliga auch eine Spielklasse tiefer erneut einen Abstiegsplatz. Die sichere Zone ist vor dem Jahresabschluss vier Punkte entfernt.

Normalerweise wäre es im Stadion an der Hafenstraße zum sportlichen Wiedersehen mit Dominik Martinovic gekommen. Der 28-jährige Angreifer war bekanntlich kurz vor dem Ende der Sommer-Transferphase von RWE zum SSV gewechselt. Mit einem Treffer und einer Vorlage zum 3:1 bei Alemannia Aachen verlief die Premiere bei seinem neuen Klub auch erfolgreich. Allerdings zog sich der Angreifer im gleichen Spiel einen Kreuzbandriss zu.

Damit ist er nicht der einzige langfristige Ausfall: Zuvor hatte es schon Kapitän und Identifikationsfigur Johannes Reichert mit der gleichen Verletzung erwischt. Danach zogen sich außerdem auch noch Mittelfeldspieler Marcel Wenig und Innenverteidiger Jonas David ebenfalls Kreuzbandrisse im Knie zu. Ob sie in dieser Saison überhaupt noch einmal eingreifen können, ist ungewiss.

Zusätzlich zu den Verletzungssorgen läuft es auch sportlich nicht rund. Trainer Robert Lechleiter, der das Team Mitte März und damit noch in der 2. Bundesliga übernommen hatte, musste nach vier Niederlagen aus den ersten sechs Drittliga-Partien (sechs Punkte) gehen. Mit dem vorherigen U 19-Trainer Moritz Glasbrenner als Interimstrainer zeigte die Kurve mit sieben Punkten aus vier Spielen zunächst wieder nach oben. Der 35-Jährige wurde – trotz fehlender Pro Lizenz und damit fälliger Strafzahlungen – daraufhin zum Cheftrainer ernannt.

Es sollten allerdings die einzigen Zähler unter Glasbrenner bleiben. Nach vier Niederlagen in Serie trennten sich die Wege Mitte November wieder – mit einigen Nebengeräuschen. Denn ein eigentlich nur an den Aufsichtsrat gerichtetes Schreiben von Kapitän Johannes Reichert und Torhüter Christian Ortag kam an die Öffentlichkeit. Darin forderten die langjährigen Ulmer Spieler das Gremium zum Handeln auf. Wenige Stunden später wurden neben Moritz Glasbrenner auch Assistent Max Kohlenberg sowie Geschäftsführer Markus Thiele von ihren Aufgaben entbunden.

Seitdem setzen die Ulmer auf Erfahrung: Mit Pavel Dotchev ist nach fast einjähriger Pause wieder der Rekordtrainer der 3. Liga in dieser Spielklasse tätig. Beim zurückliegenden 3:5 gegen Aufstiegsanwärter VfL Osnabrück stand der 60-Jährige, der zuvor beim FC Erzgebirge Aue, MSV Duisburg, FC Viktoria Köln, FC Hansa Rostock, erneut FC Erzgebirge Aue, SC Preußen Münster und SC Paderborn 07 tätig war, bereits zum 370. Mal in der 3. Liga an der Seitenlinie.

„Wir machen drei Tore, was eigentlich untypisch für uns ist. Aber das reicht nicht einmal für einen Punkt“, haderte Dotchev, der mit drei Punkten aus vier Spielen noch auf die Trendwende mit dem SSV wartet. „Das ist Kopfsache. Wie schon zuvor beim 0:1 gegen 1860 lagen wir erneut sehr früh zurück. Wir gehen mit einer Last ins Spiel und bekommen dann ein Gegentor – erst dann fangen wir an zu spielen. Nach der Pause haben wir das 0:2 aufgeholt. Nach dem 2:4 war es gegessen und für uns nicht mehr möglich, das Spiel noch zu drehen.“ Den einzigen Sieg unter seiner Regie gab es beim FC Viktoria Köln (1:0).

Kurze Zeit nach Pavel Dotchev heuerte auch Mirnes Pepic in Ulm an. Der 29-jährige Mittelfeldspieler hatte schon zweimal beim FC Erzgebirge Aue sowie beim FC Hansa Rostock und beim MSV Duisburg mit Dotchev zusammengearbeitet. „Ich möchte unbedingt mithelfen, dass wir den Klassenverbleib schaffen“, so Pepic. „Dass ich in der Region aufgewachsen bin und den Trainer sehr gut kenne, erleichtert mir den Einstieg in Ulm.“ In den letzten drei Begegnungen gehörte er jeweils zur Startformation.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen
Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen
Spieltach

Spieltag/Tabelle/Spielplan

Der Spielplan und die Tabelle der 3.Liga für die Saison 2025/2026.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen

Der aktuelle Spieltag der 3. Liga

Die Tabelle der 3. Liga

Spielplan – Rot-Weiss Essen

Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen
Spieltach

Spieltagsinfos

Spieltagsinfos

Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen
Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen
Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen
Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen

Spieltach

Spieler

Kader & Staff für die Saison 2026/27

Partner

BOB bewegt: Die BOB Automobile GmbH bleibt Top-Partner von RWE

Bereits seit 2021 besteht die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Rot-Weiss Essen und dem Autohaus.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen
Partnerschaft verlängert: BOB Automobile-Geschäftsführer Stephan Beermann (v.l.), RWE-Vorstand Alexander Rang und Guido Kämper, Verkaufsleiter BOB Automobile. (Foto: RWE)

Leidenschaft für Bewegung und gelebter Teamgeist – das verbindet Rot-Weiss Essen mit seinem Top-Partner BOB Automobile GmbH. Das Unternehmen gehört zu den führenden Autohäusern im Ruhrgebiet und steht RWE bereits seit der Saison 2021/22 verlässlich zur Seite. Nun wird diese erfolgreiche Partnerschaft fortgeführt.

RWE-Vorstand Alexander Rang betont: „Mobilität ist für uns ein zentraler Erfolgsfaktor. Bei den zahlreichen Fahrten, die wir zurücklegen, stehen Zuverlässigkeit und Sicherheit an erster Stelle. Mit BOB Automobile haben wir einen äußerst starken Partner an unserer Seite, dessen Marken uns ein passgenaues Portfolio sowie exzellenten Service bieten. Unsere Zusammenarbeit erleben wir seit über vier Jahren als sehr professionell und erfolgreich – umso mehr freue ich mich, dass wir sie jetzt fortführen können.“

„BOB Automotive und Rot-Weiss Essen verbindet die Liebe zur Region und die Leidenschaft für Bewegung und Teamgeist. Unser Motto ist menschlich, digital, nah – und so sehen wir uns! Rot-Weiss Essen ist auf dem Platz für die Fans da, wir sind es neben dem Platz. BOB bewegt. Mit unserem Markenportfolio aus Renault, Dacia, Toyota, Lexus, Alpine, Mazda, Land Rover, MG und BYD bewegen wir wirklich jeden“, so Stephan Beermann, Geschäftsführer BOB Automobile GmbH.

Über die BOB Automotive Group GmbH:

Die BOB Automotive Group GmbH zählt zu den führenden Autohäusern im Ruhrgebiet, Rheinland und bergischen Land. Mit 23 Standorten, mehr als 660 Mitarbeitern und einem breiten Markenportfolio von Renault, Dacia, Toyota, Lexus, Alpine, Mazda, MG, BYD bis Land Rover bietet das Unternehmen moderne Mobilitätslösung für jede Lebenslage. Unter dem Motto „BOB bewegt“ steht die Gruppe für Zuverlässigkeit, Innovation und regionale Verbundenheit.

Partner

Kreativität aus Essen – jetzt im Dienste von RWE

Die Kumaco GmbH ist neuer Business-Partner Plus von Rot-Weiss Essen.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen
Auf eine gemeinsame Zukunft: Die Kumaco-Geschäftsführer Andreas Kubon (links) und Christian Kubon (rechts) mit RWE-Vorstand Alexander Rang (Mitte).

Ein starkes Design ist für jeden Verein unverzichtbar – und genau hier setzt die Kumaco GmbH an. Das Essener Unternehmen ist Experte für Fahrzeugdesign, Textildruck und Stickerei. Seit dieser Saison stehen die langjährigen RWE-Anhänger nicht nur auf den Rängen hinter ihrem Verein, sondern unterstützen Rot-Weiss Essen auch als stolzer Business-Partner Plus und als Hauptsponsor der zweiten Mannschaft auf dem Trikot.

„Da wir schon Fans der ersten Stunde von RWE sind, freuen wir uns sehr, als Essener Unternehmen eine Partnerschaft mit RWE zu vertiefen. Kumaco und RWE – das sind zwei starke Partner, die mehr verbindet als nur die Leidenschaft für Fußball in unserer Region“, so Christian Kubon, Geschäftsführer von Kumaco GmbH. 

Über die Kumaco GmbH:

Die Kumaco GmbH ist ein Essener Unternehmen, welches seit dem Jahr 2009 im heimischen Keller mit dem Textildruck begonnen hat. Mittlerweile hat das Unternehmen 13 Mitarbeiter, die auch in den Bereichen der Stickerei und des Fahrzeugdesigns unterwegs sind. Sie folieren und beschriften Fahrzeuge in ganz Deutschland.

Partner

Premium-Partner

Premium-Partner

Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen

Die Bayerische AG

Die Versicherungsgruppe die Bayerische wurde 1858 gegründet und besteht aus den Gesellschaften BY die Bayerische Vorsorge Lebensversicherung a.G. (Konzernmutter), BL die Bayerische Lebensversicherung AG und der Kompositgesellschaft BA die Bayerische Allgemeine Versicherung AG sowie der BBV Holding AG. Die gesamten Beitragseinnahmen der Gruppe betragen knapp 1 Milliarde Euro. Die Gruppe steigert ihr Eigenkapital kontinuierlich. Es werden zudem Kapitalanlagen von über 4,1 Milliarden Euro verwaltet. Mehr als 12.000 persönliche Berater stehen, den rund 1,1 Millionen Kunden der Bayerischen bundesweit zur Verfügung. Die Ratingagentur Assekurata hat im aktuellen Bonitätsrating der Konzernmuttergesellschaft die Qualitätsnote A („sehr gut“) bestätigt und bescheinigt dem Unternehmen eine weit über dem Branchendurchschnitt liegende Finanzstärke. Die Töchter BA Bayerische Allgemeine AG und BL Bayerische Lebensversicherung AG werden im Bonitätsrating ebenfalls mit A bewertet. Im Nachhaltigkeitsrating der Agentur wurde die Versicherungsgruppe mit AA ausgezeichnet.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen

BOB Automotive GmbH

Die BOB Automotive Group GmbH zählt zu den führenden Autohäusern im Ruhrgebiet, Rheinland und bergischen Land. Mit 26 Standorten, mehr als 660 Mitarbeitern und einem breiten Markenportfolio von Renault, Dacia, Toyota, Lexus, Alpine, Mazda, MG, BYD bis Land Rover bietet das Unternehmen moderne Mobilitätslösung für jede Lebenslage. Unter dem Motto „BOB bewegt“ steht die Gruppe für Zuverlässigkeit, Innovation und regionale Verbundenheit.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen

HOLY Softdrinks GmbH

HOLY steht für eine neue Generation von Softdrinks. Mit pulverbasierten Getränken wie HOLY Energy, HOLY Iced Tea, HOLY Hydration und HOLY Milkshakes bietet das Unternehmen intensiven Geschmack ohne schlechtes Gewissen – zuckerfrei, natürlich und reich an Vitaminen. Seit der Gründung im Jahr 2020 begeistert HOLY bereits über zwei Millionen Menschen in ganz Deutschland.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen

Jako AG

Aus der Garage zum führenden Teamsport-Ausrüster. Die Erfolgsgeschichte von JAKO beginnt 1989 und dauert bis heute an. Seit der Gründung ist es unser Ziel, der optimale Partner für alle Teams zu sein. In Deutschland, weltweit und von der Kreisklasse bis in die Champions League.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen

Neobet

NEO.bet erhielt als einer der ersten Wettanbieter 2020 eine offizielle Deutschland-Lizenz. Das Unternehmen unterscheidet sich durch innovative Produkte, wie dem LIVE Quotenboost und wurde von erfahrenen Softwareentwicklern in Deutschland entwickelt. Im Sportsponsoring ist man seit 2020 aktiv, u.a. beim SV Werder Bremen. Moderatorin Laura Wontorra ist seit 2022 Markenbotschafterin. Seit Anfang 2024 unterstützt NEO.bet well:fair, die Neven Subotic-Stiftung, für sauberes Trinkwasser und Sanitäranlagen in Ostafrika.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen

Extrawurst GmbH

Mehr als 100 Jahre Familien- und Firmengeschichte prägen die Menken-Produkte der Extrawurst GmbH. Das Unternehmen wurde 1909 von Fleischermeister Fritz Menken im Kreis Recklinghausen gegründet und wird heute in dritter Generation am Standort Gladbeck geführt. Fest im Ruhrgebiet verwurzelt, verbindet die Extrawurst GmbH traditionelle Rezepturen mit modernen Produktionsverfahren und einem verantwortungsvollen Unternehmensmanagement. Qualität, Innovationsfreude und Kontinuität bilden seit über einem Jahrhundert die Grundlage des Familienunternehmens und machen die Menken-Produkte der Extrawurst GmbH zu einem verlässlichen Partner und einem festen Bestandteil der regionalen Lebensmittelwirtschaft.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen

Privatbrauerei Jacob Stauder

Im Wettbewerb mit den Großbrauereien und Konzernen setzen wir auf unsere eigenen Stärken, mit denen wir als familiengeführte Brauerei einen überzeugenden Vorteil für die Verbraucher und Kunden schaffen. Qualität ohne Kompromisse ist der oberste Maßstab für unsere Biere und für unser gesamtes Handeln. Wir bekennen uns zu unserem Heimatstandort Essen im Ruhrgebiet und engagieren uns in vielen Bereichen unseres Umfelds, z.B. im Sport, im sozialen Bereich und in der Kultur.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen

Stölting Service group gmbh

Die international tätige Stölting Service Group hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1899 zu einem der führenden Anbieter von Serviceleistungen unter anderem in den Bereichen Reinigung, Sicherheit und Personal entwickelt. An ihren mehr als 40 Standorten in Deutschland und Österreich entwickelt sie individuelle, maßgeschneiderte Lösungen für und mit den Kunden, damit diese sich besser auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Ausgezeichnete, zertifizierte Standards sichern dabei die Erfüllung selbst höchster Ansprüche. Für die Unternehmensgruppe sind täglich über 15.000 Mitarbeitende im Einsatz.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen

Sparkasse Essen

Seit ihrer Gründung prägt ein Prinzip das Handeln der Sparkasse: Sie macht sich stark für das, was wirklich zählt. Für Sie und Ihre Ziele, für eine chancenreiche Gesellschaft, für eine starke Region.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen

Stadtwerke Essen

Seit über 155 Jahren sind die Stadtwerke in Essen zu Hause und versorgen das Stadtgebiet mit Erdgas, Trinkwasser und Strom – zuverlässig, jeden Tag und rund um die Uhr. Auch die Wartung und Pflege des Abwassernetzes gehören zu den vielfältigen Aufgaben der Stadtwerke Essen. In ihrer langjährigen Unternehmensgeschichte entwickelten sie sich zum heutigen Energieversorger der Stadt Essen mit zahlreichen Produkten und ergänzenden Dienstleistungen, wie beispielsweise Contracting-Angeboten, einem Heiz- und Betriebskosten-Komplettservice oder auch einer Photovoltaik-Beratung.

Partner

Top-Partner

Top-Partner

Partner

Business-Partner Plus

Business-Partner PLUS

Partner

Business-Partner

Business-Partner

Partner

Stadionpate

Business-StadionPate

Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen
Verein

Jahresbericht des Vorstands: Einblicke, Ergebnisse und unser gemeinsamer Weg

Marc-Nicolai Pfeifer und Alexander Rang geben im Nachgang zur Mitgliederversammlung umfassende Infos: Sportliche Entwicklung, wirtschaftliche Situation, strukturelle Fortschritte etc.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen
Alexander Rang (links) und Marc-Nicolai Pfeifer auf der Mitgliederversammlung in der Messe Essen am 9. Dezember. (Fotos: Markus Endberg)

Liebe Mitglieder,

viele von Euch waren am Dienstagabend bei unserer Mitgliederversammlung dabei, andere konnten leider nicht vor Ort sein. Mit den folgenden Informationen möchten wir alle Mitglieder umfassend auf Stand bringen – zu den sportlichen Entwicklungen, zu unserer wirtschaftlichen Situation, zu strukturellen Fortschritten und zum Weg, den wir gemeinsam vor uns haben.

Besonders möchten wir hervorheben, dass auch im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Aufsichtsrat neu gewählt wurde. Wir gratulieren den neuen Mitgliedern herzlich zu ihrer Wahl und wünschen ihnen viel Erfolg in ihrem Amt. Gleichzeitig gratulieren wir dem wiedergewählten Ehrenrat, also den Mitgliedern des Gremiums, zu ihrer erneuten Bestätigung. Wir freuen uns sehr auf die zukünftige Zusammenarbeit.

Ein weiteres Highlight der Versammlung waren besondere Ehrungen: Unser ehemaliger Spieler Herbert Weinberg wurde zum Ehrenmitglied ernannt, und wir konnten langjährige Mitglieder feiern – darunter Manfred Timmerbeil, einer unserer Jubilare, der bereits über 70 Jahre Vereinsmitglied ist. Solche Momente machen die Einzigartigkeit und das Miteinander bei Rot-Weiss Essen besonders deutlich.

Sport

Klare Strategie, moderne Strukturen

Unsere sportliche Philosophie und die zugrunde liegenden Prozesse wurden umfassend überarbeitet: Scouting, Kaderstrategie, Leistungsdiagnostik, Nachwuchsarbeit, Übergangsbereich, Trainingsleitfäden, Kommunikation und Führung.

Die vergangene Saison mit einer der stärksten Rückrunden der Liga, dem Gewinn des Niederrheinpokals und positiven Entwicklungen im Nachwuchs bestätigt diese Linie. Mit der Vertragsverlängerung von Uwe Koschinat und zahlreichen Leistungsträgern setzen wir bewusst auf Kontinuität und Verlässlichkeit.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen
Auf der Mitgliederversammlung wurde die Vertragsverlängerung von Uwe Koschinat bekanntgegeben.

Finanzen

Rekordjahr und nachhaltige Entwicklung

Der Jahresabschluss 2024/25 ist ein Meilenstein:

  • Rekordumsatz von 20,9 Mio. €
  • Jahresüberschuss von 673.000 €
  • Liquidität weiter gesteigert
  • Fehlbetrag erneut gesenkt
  • Sponsoringerlöse deutlich gewachsen
  • Beendigung des Vertrages mit Sport Ahead (Beteiligung an Transfererlösen)

Diese wirtschaftliche Stärke ist insbesondere das Ergebnis einer professionellen Vermarktung, gebündelter vertrieblicher Kompetenz im Vorstand und klarer Prozesse. Unsere Professionalisierung im Sponsoring, die enge Abstimmung mit Partnern und die kontinuierliche Weiterentwicklung des Teams tragen maßgeblich zu diesem Wachstum bei.

Gleichzeitig investieren wir bewusst in unser Personal. Unser Effizienzprogramm zielte nie darauf ab, Personal abzubauen, sondern Strukturen, Dienstleistungsverträge und interne Abläufe zu verbessern. Qualität, Entwicklung und Teamstärke bleiben zentrale Bausteine unserer Strategie.

Die Wirtschaftsprüfer bestätigen darüber hinaus die positive Fortführungsprognose und die vollständige Erfüllung aller DFB-Lizenzkriterien.

Transparenz

Für alle Mitglieder

Wie versprochen, stellen wir euch neben diesem Text auch die Bilanz (Aktiva und Passiva) sowie die Gewinn- und Verlustrechnung zur Verfügung, um Einblicke in die wirtschaftliche Situation des Vereins zu geben – insbesondere für alle Mitglieder, die nicht an der Versammlung teilnehmen konnten.

Infrastruktur

Der Stadionausbau kommt

Der Ratsbeschluss vom 2. Juli 2025 markiert einen entscheidenden Schritt für die Zukunft von Rot-Weiss Essen. Der Ausbau verbessert unsere:

  • wirtschaftlichen Perspektiven
  • infrastrukturellen Rahmenbedingungen
  • Spieltagserlöse
  • Aufenthaltsqualität für unsere Fans und Zuschauer
  • Arbeitsbedingungen für Teams und Mitarbeitende

Kurzfristige Modernisierungsmaßnahmen u.a. für unseren Nachwuchs im Förderwerk– etwa in den Bereichen Athletik, Reha, Verwaltung und Übergangsflächen – sind bereits umgesetzt oder befinden sich in Realisierung.

Ausrichtung

Unser Verein mit klarer Ausrichtung

Rot-Weiss Essen ist heute strategisch, wirtschaftlich und organisatorisch deutlich breiter und besser aufgestellt. Wir verfolgen einen klaren Weg, der auf Professionalität, Nachhaltigkeit und Ambition ausgerichtet ist und den wir konsequent weitergehen:

  • kaufmännische Vernunft
  • klare sportliche Linie
  • wirtschaftliche Stärke, getragen durch professionelle Strukturen & vertrieblichen Erfolg
  • gezielte Personalentwicklung
  • infrastrukturelle Modernisierung
  • Transparenz und Dialog mit unseren Mitgliedern
  • Unverhandelbar: Unsere Tradition und Werte

Austausch

Wir bleiben im Austausch – eure Fragen für „Was geht, RWE!?“

Wie immer gilt: Wir haben ein offenes Ohr für Kritik, Anregungen und Fragen. Ihr könnt diese jederzeit an uns richten. Außerdem besteht die Möglichkeit, vertiefte Fragen für die nächste Ausgabe von „Was geht, RWE!?“ am 18. Dezember einzureichen. Wir greifen eure Themen dort gerne auf.

Sprecht uns an, auch gerne am Spieltag!

Vielen Dank für euer Vertrauen, eure Unterstützung und euren Beitrag zur Entwicklung unseres Vereins.

Nur der RWE!

Mit rot-weissen Grüßen
Euer Vorstand
Marc-Nicolai Pfeifer & Alexander Rang

Verein

Uwe Koschinat verlängert seinen Vertrag bei RWE

Der 54-Jährige bleibt über den Sommer 2026 hinaus Chefcoach. Auch Co-Trainer Dominik Ernst verlängert an der Hafenstraße.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen
RWE-Chefcoach Uwe Koschinat (Mitte, vorne) bei der Vertragsverlängerung an der Hafenstraße mit (von links) Sportdirektor Christian Flüthmann, Vorstand Alexander Rang, Vorstandsvorsitzender Marc-Nicolai Pfeifer und Direktor Profifußball Marcus Steegmann. (Fotos: RWE)

Rot-Weiss Essen und Chefcoach Uwe Koschinat werden über die Saison 2025/26 hinaus weiter zusammenarbeiten: Der 54-Jährige verlängerte seinen im Sommer 2026 auslaufenden Vertrag und bleibt weiter verantwortlicher Cheftrainer an der Hafenstraße. Dies konnte RWE am Dienstagabend, 9. Dezember, exklusiv seinen Mitgliedern auf der Mitgliederversammlung in der Messe Essen verkünden.

Marc-Nicolai Pfeifer, Vorstandsvorsitzender von Rot-Weiss Essen, sagt: „Uwe Koschinat hat uns in der vergangenen Rückrunde mit großer Klarheit und einem enormen Einsatzwillen aus einer herausfordernden Situation zum frühzeitigen, sicheren Klassenerhalt geführt. Dazu kamen der Gewinn des Niederrheinpokals und die damit verbundene Qualifikation für den DFB-Pokal – Erfolge, die deutlich zeigen, wie konsequent Uwe und sein Trainerteam arbeiten. Wir sind mit der sportlichen Entwicklung der vergangenen zwölf Monate zufrieden und sehen gleichzeitig weiteres Potenzial – und wollen diesen Weg gemeinsam mit Uwe und seinem Trainerteam zielgerichtet weiterentwickeln. Kontinuität im sportlichen Bereich ist ein zentraler Baustein für nachhaltigen Erfolg. Deshalb freuen wir uns, dass wir die Zusammenarbeit verlängern konnten und blicken dem weiteren Saisonverlauf voller Überzeugung und Zuversicht entgegen.“

RWE-Cheftrainer Uwe Koschinat sagt: „Im vergangenen Winter, als ich das Team auf einem Abstiegsplatz übernommen habe, habe ich schnell gemerkt, welch große Bedeutung RWE hier in Essen und der Region hat. Die vergangenen zwölf Monate waren intensiv, haben alle Beteiligten sehr gefordert – und sie haben einen großen, positiven Eindruck bei mir hinterlassen. Mit dem Trainerteam konnte ich schnell eine Einheit werden und auch mit den Fans ist in der Rückrunde ein tolles gemeinschaftliches Miteinander entstanden. Wir haben den Klassenerhalt geschafft und konnten den Niederrheinpokal gewinnen. Nun bin ich stolz, dass ich zum zweiten Mal einen Vertrag bei Rot-Weiss Essen unterschreiben durfte. Ich gehe die großen Herausforderungen und hohen Ziele dieser Saison mindestens mit demselben Ehrgeiz an wie den Abstiegskampf der vergangenen Saison. Ich freue mich sehr, dass ich weiter Teil der sportlichen Entwicklung von RWE bin und weiter an der Hafenstraße tätig sein werde.“

Uwe Koschinat ist seit dem 12. Dezember 2024 bei Rot-Weiss Essen im Amt. Der gebürtige Koblenzer hatte RWE auf Tabellenplatz 18 mit drei Punkten Rückstand auf das rettende Ufer der 3. Liga übernommen. Er führte Rot-Weiss durch eine starke Rückrunde zum Klassenerhalt und auf Platz 8 der Abschlusstabelle der Saison 2024/25. Zudem gewann er im Mai 2025 den Niederrheinpokal (2:1-Finalsieg beim MSV Duisburg) und schaffte dadurch die Qualifikation für die 1. Runde im DFB-Pokal 2025/26.

In der aktuellen Drittligasaison liegt RWE nach 17 Spielen mit 30 Punkten auf Platz 4 und ist nur noch einen Punktgewinn davon entfernt, die beste RWE-Hinrunde der Drittliga-Historie zu spielen. Bis zum Jahresende stehen noch die Partien beim SC Verl (13. Dezember) und zuhause gegen den SSV Ulm 1846 Fußball (20. Dezember) an.

Ebenso fix ist die Vertragsverlängerung mit Co-Trainer Dominik Ernst: Auch der 35-Jährige, der seit Saisonbeginn dem RWE-Trainerteam angehört, bleibt über den Sommer 2026 hinaus an der Hafenstraße.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen
Uwe Koschinat ist seit dem 12. Dezember 2024 bei Rot-Weiss Essen.
Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen
Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen
Verein

Geschäftsstelle/Fanshop

Daten und Öffnungszeiten der Geschäftsstelle und des Fanshops von RWE.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen
Fans

"Was geht, RWE?!": Folge 6 mit dem Vorstand

WDR2 Weihnachtswunder, Mitgliederversammlung, Transferplanungen, Kölmel-Vertrag und mehr: Marc-Nicolai Pfeifer & Alexander Rang geben zu wichtigen Themen ein Update – jetzt hier im Video.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen
Fans

Stadion an der Hafenstraße: Sitzschalen werden ausgetauscht

Schrittweise Erneuerung der Sitzschalen auf der Rahn-Tribüne kommt planmäßig voran und das neue rot-weisse Schachbrettmuster wird deutlich.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen
So sieht es derzeit auf der Rahn-Tribüne im Stadion an der Hafenstraße aus. (Foto vom 11. Dezember: RWE)

Rot-Weiss wird noch präsenter im Stadion an der Essener Hafenstraße: Der vom Verein und der städtischen Grundstücksverwaltung Essen (GVE) geplante Austausch der Sitzschalen auf der Rahn-Tribüne in den Blöcken R2, R3 und R4 hat begonnen. Die Arbeiten werden voraussichtlich am kommenden Mittwoch, 17. Dezember, abgeschlossen sein.

Dass das Stadion an der Hafenstraße die Heimat von Rot-Weiss Essen ist, wird auch optisch immer deutlicher. Die Sitzschalenerneuerung auf der Rahn-Tribüne sorgt bereits jetzt für ein deutlich sichtbares, erneuertes Erscheinungsbild im Stadion. Nach über 13 Jahren Betrieb müssen die Sitzschalen ausgetauscht werden. Die Maßnahmen waren schon seit mehr als einem Jahr von RWE und GVE geplant, damals wurde auch die Idee entwickelt, mit dem neuen, großen Schachbrettmuster eine neue, moderne Optik ins Stadion zu bringen und die Tribüne aufzuwerten.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen

Am stärksten bewittert und beansprucht wurden die Sitzschalen auf der Rahn-Tribüne, deshalb wurde dort mit der Sitzschalenerneuerung begonnen. Bis Mittwoch, 17. Dezember, werden Teile der Stühle in den Blöcken R2 bis R4 (insgesamt 3.120 Stück) getauscht. Derzeit ist die Hälfte bereits verbaut (Stand: Freitagmorgen, 12. Dezember).

Im Rahmen des Gesamtprojekts werden auch die Sitzschalen in den Blöcken R1 und R5 erneuert, dort werden 2.316 zusätzliche Stühle ausgetauscht. Dieser zweite Abschnitt wird voraussichtlich in der Sommerpause 2026 durchgeführt. Trotz der etappenweisen Realisierung bleibt der Spielbetrieb durchgehend gewährleistet. Die Arbeiten werden so organisiert, dass sie den Veranstaltungsablauf nicht beeinträchtigen.

Die alten Sitzschalen werden als Reserve witterungsgeschützt eingelagert und sollen für mögliche Bestuhlungen der Stehplatzbereiche bei zukünftigen (Länder-)Spielen oder möglichweise zukünftigen Konzerte mit höherem Sitzplatzbedarf im Sinne der Nachhaltigkeit wiederverwendet werden.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen
Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen
Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen
Fans

Rot-Weisser Shop im Rhein-Ruhr Zentrum

RWE-Fans können sich bei GALERIA ihre Wünsche erfüllen. Der Pop-up-Store ist bis Mitte Januar geöffnet.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen
Der neue RWE-Pop-up-Store bei GALERIA im Rhein-Ruhr Zentrum. (Foto: RWE)

Ab Samstag, 13. Dezember, 10 Uhr – also rechtzeitig in der Vorweihnachtszeit – haben rot-weisse Anhänger die Möglichkeit, sich im Rhein-Ruhr Zentrum bei GALERIA mit RWE-Merchandise auszustatten: In der Sportabteilung im zweiten Obergeschoss werden die Fanartikel von Rot-Weiss Essen angeboten.

Von der Badeente über Hafenstreetwear bis hin zum stylischen Heimtrikot bietet der Pop-up-Store den RWE-Fans eine große Auswahl. Die ideale Gelegenheit also, den Liebsten zum Fest eine rot-weisse Überraschung zu bereiten.

Der temporäre Shop im Rhein-Ruhr Zentrum in Mülheim ist bis Mitte Januar geplant. Die Öffnungszeiten entsprechen den regulären Öffnungszeiten der GALERIA: Montags bis samstags, 10 Uhr bis 20 Uhr.

Fans

Spieltagskracher: Hoodie „Mythos“ red

Nur zum Heimspiel gegen den SSV Ulm 1846 Fußball am Samstag, 20. Dezember, im RWE-Onlineshop und am Fanshop an der Hafenstraße erhältlich– greift zu!  

Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen

Zu Heimspielen können sich RWE-Fans nicht nur auf die Partie freuen, sondern auch auf den jeweiligen Spieltagskracher. So gibt es alle zwei Wochen einen oder mehrere Artikel aus dem Onlineshop im Angebot:

Zum Heimspiel gegen den SSV Ulm 1846 Fußball am Samstag, 20. Dezember, gibt’s von 10 Uhr bis ein Stunde nach Abpfiff den Hoodie „Mythos“ red statt für 64,95€ nur für 45€. Der Hoodie kann sowohl im Onlineshop als auch im Fanshop an der Hafenstraße erworben werden. Greift zu!

Historie

Fußballpapst in Rot-Weiss - Als Pelé an der Hafenstraße spielte

Serie: Ein ausgezeichneter Botschafter für den deutschen Fußball.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen
Pelé (am Ball) verzauberte die Hafenstraße. (Foto: Archiv Schrepper)

Seit 1949 bestritt Rot-Weiss Essen Freundschaftsspiele gegen internationale Vereins- und Nationalmannschaften. Ermöglicht wurden diese Begegnungen durch die Kontakte von Georg Melches, aber auch durch die vor allem in den 1950er Jahren üblichen Gastspielreisen europäischer und südamerikanischer Teams. Da das Stadion an der Hafenstraße eine größere Zuschauerkapazität bot als die Glückauf-Kampfbahn in Gelsenkirchen, kam es im Rahmen einer solchen Gastspielreise 1963 an der Hafenstraße zu einer ganz besonderen Begegnung mit dem späteren Ehrenmitglied von RWE, Edson Arantes do Nascimento, genannt Pelé.

Der FIFA-Weltfußballer des 20. Jahrhunderts spielte am Pfingstsonntag 1963 mit dem amtierenden Weltpokalsieger FC Santos und weiteren Spielern der brasilianischen Weltmeistermannschaft gegen Schalke 04 in Essen-Bergeborbeck und gewann mit 2:1.

Warum ausgerechnet an der dortigen Hafenstraße?

Der Schalker Kassierer hatte sich trotz der 30.000 Dollar Antrittsprämie der Südamerikaner – was damals rund 120.000 DM entsprach – eine dicke Einnahme erhofft. Daher fand das Spiel nicht in der Gelsenkirchener Glückauf-Kampfbahn, sondern im Stadion an der Hafenstraße statt. Hier konnte mit Zusatztribünen und Sondergenehmigungen der Polizei das Fassungsvermögen des Stadions auf 47.918 Sitz- und Stehplätze erweitert werden. Bei gestaffelten Eintrittspreisen von 6,50-DM bis 26,- DM sollte das Spiel ein finanzieller Knüller werden.

Doch es fanden nur 12.000-15.000 Zuschauer den Weg ins Stadion und ließen den sportlichen Leckerbissen zu einem finanziellen Desaster für Schalke werden. Die Königsblauen mussten tief in die eigene Tasche greifen, um die hohe Antrittsprämie und Hotelkosten der brasilianischen Fußballer zahlen zu können. Mit bis zu 70.000 DM wurde der finanzielle Schaden für Schalke 04 beziffert. RWE, mit 20% an den Einnahmen nach Abzug der Aufwendungen für die Stadionkosten beteiligt, blieb ein magerer Überschuss von 1907,26 DM, von dem die Hälfte zur Verrechnung einer Darlehnsschuld an die Essener Stadtkasse überwiesen wurde.

Brasilianische Spielweise

Erklärungsversuche gab es viele. „Nicht nur Deutschland, ganz Europa ist eben von `Brasilien-Müdigkeit´ befallen“, hieß es in einem Pressebericht. Der Weltpokalsieger hatte auf seiner Tournee zu oft Sommerfußball gespielt und die Zuschauer einige Male bitter enttäuscht. Dafür waren viele nicht mehr bereit, die für damalige Verhältnisse saftigen Eintrittspreise zu bezahlen. Dennoch waren sich die Kommentatoren einig: Dieses Spiel hätte mehr Zuschauer verdient. In den Berichterstattungen wurde vor allem die vollkommene Beherrschung des Balles hervorgehoben.

„Wenn diese brasilianischen Stürmer den Ball streichelten, dann sah man das Naturgefühl für das Leder, die vollkommene Beherrschung des Balles in jeder Situation (….). Auf engstem Raum spielten sie sich noch das Leder blitzschnell zu. So schnell, dass keiner der Schalker Spieler eingreifen konnte. Da kamen die Pässe kurz und gestochen, dann wieder lang und wie an der Schnur gezogen, an der Abwehr vorbei oder durch sie hindurch, ganz wie man wollte.“ Superstar Pelé schoss in der 36. Minute nach einem solchen Zuspiel über 20m das 1:0 für den FC Santos, sein Nationalmannschaftskollege Coutinho erhöhte in der 70. Minute im Nachschuss zum 2:0. In der Schlussphase gelang dem Schalker Gerhardt nach einer Ecke noch der Anschlusstreffer zum 2:1.

Ein sportliches Zusammentreffen mit RWE gab es wenige Jahre später auch noch und zwar im Aktuellen Sportstudio. Hier gewann Willi „Ente“ Lippens mit 2:1 beim Torwandschießen das Duell gegen die brasilianische Fußballlegende Pelé.

Ein Beitrag unseres ehrenamtlichen Vereinshistorikers Georg Schrepper.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen
ESSENER CHANCEN

ESSENER CHANCEN: Wir erfüllen Herzenswünsche!

Alle rot-weissen Geschenke wurden verteilt. Bescherung für 150 Kinder im Stadion an der Hafenstraße.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen

Weihnachtliche Stimmung in der Zeche im Stadion an der Hafenstraße: Für über 150 Kinder aus den Kindergärten Tabaluga, Kleine Riesen und Leuchtturm vom Verein für Kinder- und Jugendarbeit (VKJ) stand schon vor dem Weihnachtsfest eine Bescherung an. Die erste Mannschaft von Rot-Weiss Essen spielte inklusive Trainer und Betreuerteam Weihnachtsmann und verteilte die Geschenke an die bedürftigen Kinder.

Für diese Menge an Präsenten braucht es viele helfende Hände: Mit dabei waren der RWE-Vorstandsvorsitzende Marc-Nicolai Pfeifer, RWE-Legenden und ESSENER CHANCEN-Geschäftsführer Tani Capitain sowie Stadtdirektor Peter Renzel, 2. Vorsitzender der rot-weissen Sozialinitiative, und Schatzmeister Uwe Stock. Auch die Auszubildenden von RWE-Hauptsponsor ifm electronic schauten vorbei und Übergaben den Kindern persönliche Geschenke.

Doch erst einmal wurde gesungen: In musikalischer Begleitung durch Thomas Sandgathe trällerten die Kinder die Weihnachtslieder „In der Weihnachtsbäckerei“ und „Dicke rote Kerzen“. Bereits am Montag erhielt die Kita der AWO-Essen ihre Geschenke durch einen Weihnachts-Tross mit den ehemaligen RWE-Profis Felix Herzenbruch und Kevin Grund.

Tani Capitain: „Vielen Dank für die zahlreichen Spenden durch unsere Partner, Fans und Teammitglieder. Dass wir im 14. Jahr in Folge die Herzenswünsche so erfolgreich gestalten konnten, macht mich stolz!“ Neben RWE-Hauptsponsor ifm, gab es auch wie schon so oft Geschenke von HOCHTIEF, der Sparkasse Essen, GALERIA und BDO.

Zum Hintergrund: Bereits im 14. Jahr in Folge engagieren sich Rot-Weisse im Rahmen der Aktion Herzenswünsche an Weihnachten. Hierbei beschenken Fans, Partner und Mitarbeiter von Rot-Weiss Essen Kinder sowie wohnungslose Menschen aus der Stadt zu Weihnachten.

Sie wollen mithelfen?

Überweisen Sie den von Ihnen gewünschten Betrag bitte an:

ESSENER CHANCEN e.V.
IBAN: DE80 3605 0105 0000 2265 97
BIC: SPESDE3EXXX
Stichwort: Herzenswünsche 2025
Oder via PayPal: www.paypal.me/rwehilft

Weitere Impressionen von der Geschenkeübergabe:

Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen
ESSENER CHANCEN

Die starken Partner der ESSENER CHANCEN

Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen
Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen
FÖRDERWERK

Trainer Michael Delura will an Chancenverwertung arbeiten

U19 von RWE trifft nach der Winterpause in der Liga B auf sieben neue Gegner

Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen
Nach der Winterpause tritt die U19 in der Nachwuchsliga B an. (Foto: Markus Endberg)

Nach den guten Ergebnissen während der Rückserie in der Vorrundengruppe H der U19-DFB-Nachwuchsliga hat sich das älteste Nachwuchsteam aus dem FÖRDERWERK für die zweite Saisonhälfte nach der Winterpause viel vorgenommen. Mit dem abschließenden 2:3 (2:2) beim Tabellenführer Borussia Dortmund hatten die A-Junioren von Rot-Weiss Essen die Vorrunde auf dem fünften Tabellenplatz beendet.

Für die rot-weisse U19 geht es – das stand schon vorher fest – im neuen Jahr in der Liga B weiter. Borussia Dortmund, VfL Bochum und Bayer 04 Leverkusen hatten sich mit großem Vorsprung bereits für die Liga A qualifiziert und kämpfen in der Finalrunde um die Deutsche Meisterschaft. „Wir sind mit zwei 0:5-Niederlagen in die Saison gestartet, haben uns danach aber sehr gut entwickelt und im weiteren Verlauf gute Spiele abgeliefert“, blickt Delura in den Rückspiegel. „Bis auf den 11:0-Sieg gegen Schlusslicht TSV Schott Mainz haben wir aber in fast allen Spielen zu viele Torchancen liegengelassen. Die Chancenverwertung muss im neuen Jahr definitiv besser werden.“

Nach dem abschließenden Testspiel bei Rot-Weiß Oberhausen (3:3) und einigen Trainingseinheiten in dieser Woche hat sich das Team jetzt in die kurze Winterpause verabschiedet. Für den 5. Januar hat RWE-Trainer Michael Delura die erste Trainingseinheit im neuen Jahr angesetzt. Um nach der Winterpause in der Liga B in Bestform zu sein, wurden für die A-Junioren aus dem FÖRDERWERK unter anderem bereits drei Testspiele gegen die erste Mannschaft des Westfalen-Oberligisten Spvgg. Erkenschwick (Sonntag, 11. Januar, 14 Uhr) sowie gegen die U19-Teams von Arminia Bielefeld (Samstag, 17. Januar, 12 Uhr) und Alemannia Aachen (Samstag, 24. Januar, 14 Uhr) vereinbart.

In der zweiten Saisonphase, die für die rot-weisse U19 am ersten Februar-Wochenende 2026 beginnen wird, bekommt es das Delura-Team in der Gruppe G der Liga B mit Alemannia Aachen, Fortuna Düsseldorf, dem SC Preußen Münster, SV Meppen, SV Werder Bremen sowie den Aufsteigern SG Unterrath und Hombrucher SV zu tun. Gegen keine der sieben Mannschaften hatte die U19 von RWE bereits während der Vorrunde gespielt.

Besonderheit bei der U19: Durch ein möglichst gutes Abschneiden in Liga B hat die U19 von Rot-Weiss Essen – wie im Vorjahr – die Chance, sich auf diesem Weg für den DFB-Pokal der Junioren zu qualifizieren. Insgesamt schaffen aus den sieben Gruppen 18 Teams den Sprung in den „großen Lostopf“.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen
Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen
FÖRDERWERK

Startschuss in Liga B Anfang Februar

Duelle mit Aufsteigern VfL Osnabrück und SC Verl.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen
3Nach der Winterpause tritt die U17 in der Nachwuchsliga B an. (Foto: Markus Endberg)

Mit frischen Kräften wollen die B-Junioren aus dem FÖRDERWERK die Aufgaben im neuen Jahr in der Liga B der U17-DFB-Nachwuchsliga angehen. Zuvor wird die Mannschaft von Rot-Weiss Essens U17-Trainer Jens Grembowietz aber zunächst bis zum 4. Januar eine Trainingspause einlegen, um die Akkus wieder vollständig aufzuladen. Die erste Trainingseinheit im neuen Jahr ist für den 5. Januar angesetzt.

„Wir sind mit einigen Zugängen und einem neuem Trainerteam in die Saison gestartet, mussten uns erst einmal finden. Wir wollten mutig, aggressiv und intensiv wahrgenommen werden, was uns in den folgenden Wochen immer mehr gelungen ist“, zieht Grembowietz ein positives Zwischenfazit. „Wir waren in der Vorrunde das heimstärkste Team, haben die Qualifikation für die Hauptrunde der Liga A nur um zwei Tore verpasst“, ist der RWE-Coach mit der Entwicklung seiner Mannschaft hochzufrieden.

Mittlerweile hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) auch die Zusammensetzung der Gruppen für die zweite Saisonhälfte bekannt gegeben. Die Liga B, in der auch RWE nach dem hervorragenden vierten Platz in der Vorrunde vertreten sein wird, wurde in einer Achter- und sechs Siebenergruppen aufgeteilt. Das erste Spiel ist für den 7./8. Februar terminiert.

Die U17 von Rot-Weiss Essen bekommt es im neuen Jahr in der Gruppe G mit den neuen Gegnern Wuppertaler SV, FSV Frankfurt, SC Paderborn 07 sowie den beiden Aufsteigern VfL Osnabrück (Niedersachen) und SC Verl (Westfalen) zu tun. In der Siebenergruppe ist außerdem der SV Meppen vertreten, gegen den das Grembowietz-Team schon während der Vorrunde (0:0/8:0) zweimal angetreten war.

Die Aufsteiger, die jeweils über kein lizenziertes Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) verfügen, müssen in der Liga B auf einem der ersten vier Tabellenplätze landen, um sich einen Startplatz für die kommende Saison in der DFB-Nachwuchsliga zu sichern. Die Klubs mit NLZ, also auch Rot-Weiss Essen, sind dagegen automatisch startberechtigt.

Um bis zum Start nach der Winterpause in Bestform zu sein, wurden für die B-Junioren aus dem FÖRDERWERK bereits vier Testspiele vereinbart. So geht es gegen die A-Junioren des TSC Eintracht Dortmund (Mittwoch, 14. Januar, 19.30 Uhr), gegen die U17 von Bayer 04 Leverkusen (Samstag, 17. Januar, 14 Uhr), gegen den FC Iserlohn (Sonntag, 18. Januar, 12 Uhr) und gegen die U 19 von Ratingen 04/19 (Samstag, 24. Januar, 13 Uhr).

Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen
Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen
FÖRDERWERK

Jugend-Partner

förderwerk-partner

Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen
Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen
Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen

Jugend-Partnerschaft „Wegbereiter“

Jugend-Partnerschaft „Ziehvater“

Nächster Gegner

Unter Markus Kauczinski zurück in der Spur

TSV 1860 München rückt nach Trainerwechsel bis auf zwei Punkte an Rang drei heran.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen
Im Hinspiel trennten sich 1860 und RWE mit 1:1. (Foto: 1860 München)

Exakt 28 Tage nach dem Hinrundenabschluss gegen den SSV Ulm 1846 Fußball wird sich Rot-Weiss Essen am Samstag, 17. Januar, ab 14 Uhr aus der Winterpause zurückmelden. Die Mannschaft von Trainer Uwe Koschinat ist dann im Rahmen des 20. Spieltages in der 3. Liga gleich zum Start in die zweite Saisonhälfte in einem Top-Spiel beim TSV 1860 München gefordert.

Dass dann zwei Teams aus der breiten Spitzengruppe im Stadion an der Grünwalder Straße aufeinandertreffen, hatte sich nicht immer in dieser Saison abgezeichnet. Zwar konnten die „Löwen“ um die Star-Rückkehrer Kevin Volland (33) und Florian Niederlechner (35) nach dem 1:1 im offiziellen Eröffnungsspiel im Stadion an der Hafenstraße zunächst zehn Punkte aus den nächsten vier Begegnungen nachlegen. Dann geriet der ehemalige Bundesligist aber in einen Negativstrudel mit zunächst drei Niederlagen in Serie. Die Folge: Patrick Glöckner wurde als Cheftrainer freigestellt.

Doch damit noch nicht genug: Auch Geschäftsführer Dr. Christian Werner wurde von seinen Aufgaben entbunden. Zunächst interimsweise sprang Manfred Paula, langjähriger Leiter des Nachwuchsleistungszentrums ein. Zu den ersten Aufgaben des inzwischen fest zum Geschäftsführer ernannten 61-Jährigen gehörte somit die Trainersuche.

Die Englische Woche Anfang Oktober beendete 1860 München noch mit dem etatmäßigen U21-Chefcoach Alper Kayabunar als Interimstrainer an der Seitenlinie. Mit einem Punkt aus zwei Spielen war aber auch hier die Ausbeute mau. In der Tabelle schmolz der Vorsprung auf die Abstiegsplätze auf nur noch zwei Zähler.

Inzwischen fehlen dem TSV 1860 München freilich nur noch zwei Punkte auf den Relegationsplatz. Denn seitdem Markus Kauczinski als neuer Trainer übernommen hat, läuft es ausgesprochen gut. Der gebürtige Gelsenkirchener begann seine Trainerlaufbahn im Nachwuchs des FC Schalke 04 und wirkte anschließend über viele Jahre beim Karlsruher SC. Hier betreute Kauczinski zunächst die Nachwuchsmannschaften und übernahm später die Profis. Mit dem KSC feierte er 2012/2013 die Meisterschaft der 3. Liga und scheiterte 2014/2015 nur denkbar knapp am Bundesliga-Aufstieg, als sich der Hamburger SV in der Verlängerung des Relegations-Rückspiels den Klassenverbleib sicherte.

Der vom DFB zum Trainer des Jahres 2015 gewählte Kauczinski betreute nach der Station im Wildpark den FC Ingolstadt 04, den FC St. Pauli sowie Dynamo Dresden. Mit dem SV Wehen Wiesbaden stieg er am Ende der Spielzeit 2022/2023 in der Relegation gegen Arminia Bielefeld in die 2. Bundesliga auf.

„Markus hat in der Vergangenheit bewiesen, dass er alle Fähigkeiten mitbringt, um mit unserer Mannschaft erfolgreich zu arbeiten“, sagte Manfred Paula bei der Vorstellung des neuen Cheftrainers. Und das scheint sich zu bewahrheiten. Aus den acht Partien mit Markus Kauczinski an der Seitenlinie holten die „Löwen“ beachtliche 18 Zähler. Dabei gewannen die Münchner unter anderem gegen die damaligen Tabellenführer MSV Duisburg (3:1) und FC Energie Cottbus (3:0).

Erfolgreicher war in diesem Zeitraum nur der FC Hansa Rostock. Die „Kogge“ sammelte sogar 20 von 24 möglichen Punkten. Hinter dem TSV 1860 München folgen der SC Verl (16) sowie das punktgleiche Quartett SSV Jahn Regensburg, Rot-Weiss Essen, SV Waldhof Mannheim und FC Energie Cottbus (jeweils 15). Klar ist: Die „Löwen“, die vor der Saison als Aufstiegsfavorit Nummer eins gehandelt wurden, haben trotz einer wechselhaften Hinserie nach wie vor alle Chancen, die Rückkehr in die 2. Bundesliga zu schaffen.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen
Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen
Opa Luscheskowski

Dem Opa Luscheskowski sein Enkel

Ein Blick durch die rot-weisse Brille.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen

Kerl inne Kiste, ein Blick auffn Kalender kann einem schomma nen Schock verpassen. In 4 Tagen is Weihnachten. Die Zeit is nur so gerast und die fußballfreie Zeit steht vor der Tür. Also auch höchste Eisenbahn, sich mal bewusst zu werden, wat unsere Roten im letzten Jahr allet geleistet ham.

Dat Jahr 2025 fing dabei richtich beschissen an. Uwe Koschinat musste im Januar mit seiner Truppe in Aachen antreten und es gab nach einer quasi Nichtleistung mit 2:0 ein´aufn Arsch. RWE auf Platz 19 und damit im tiefsten Abstiegskampf angekommen. Wat dann aber passierte, war der helle Wahnsinn. Dat 5:1 bei Hannovers Zwote war die Initialzündung zu einer der krassesten Aufholjagden, die ich bis dahin in meinem Leben als Fußballfan wahrgenommen habe. Es folgten nämlich noch 11 weitere Siege bei nur 3 Unentschieden und 3 Niederlagen. Machte satte 39 Punkte in der Rückrunde – ein unfassbarer Erfolg, der mit dem Sieg im Niederrheinpokalfinale gekrönt wurde – gegen einen Verein, der mir gerade nicht einfällt…

Inne Sommerpause schien uns die Sonne ausm Arsch und mit der Rückkehr von Marvin Obuz und der Unterschrift von Luca Bazzoli dachten alle, dat et jetz nur noch bergauf gehen kann. Der Saisonstart lief aber dann durchwachsen. Nach dem 1:1 gegen die Löwen folgten ein schwacher Auftritt in Havelse, dat 0:1 im Pokal gegen den BVB und ein Auswärtssieg in Wiesbaden, bei dem Jacob Golz aber auch dreimal hinter sich greifen musste. Von souveränen Siegen war inne Hinrunde, bis auf gegen Rostock (3:0) und Hoffenheim (3:1), nich viel zu sehen. Trotzdem konnten wir die Punkte hamstern und bis heute stehen 8 Siege, 7 Unentschieden und 3 Niederlagen zu Buche. RWE liegt nur einen Platz hinter den Aufstiegsplätzen und hat damit alles in der eigenen Hand. Und natürlich hat Uwe Koschinat sich damit die Vertragsverlängerung mehr als verdient.

Zur Wahrheit gehört aber auch, dat wir zu viele Punkte wegen Elfmetern liegen lassen, dat inne Rückrunde echt harte Brocken, besonders auswärts, auf uns warten und bis dato absolute Leistungsträger ihrer Form hinterherlaufen. Im Winter soll Verstärkung her. RWE muss aber gewarnt sein. In dieser Liga geht’s genauso schnell nach unten, wie et nach oben gehen kann.

Damit wir eben nich nach unten gucken müssen, soll heute ein Sieg gegen eins der Kellerkinder der Liga her. Pavel Dotchev is mit seine Spatzen aus Ulm bei uns anne Hafenstraße eingeflogen. Beim Absteiger ausse zwoten Liga läuft et gar nich rund. Auch Dotchev konnte bislang die Karre noch nich ausm Dreck ziehen. Der eigene Aspruch is natürlich, die Spatzen mit reichlich Gegentoren und ohne Punkte im Gepäck zurück in ihr Nest zu schicken. Aber besonders bei verletzten und in die Ecke gedrängten Vögeln sollte man bekanntlich vorsichtig sein…

Wie auch immer: Heute soll ein Sieg her, damit ganz Essen mit einem guten Gefühl inne Winterpause gehen kann.

An dieser Stelle wünsch ich Euch allen schomma nen schönet Weihnachtsfest und nen guten Rutsch nach 2026 rein. Passt auf Euch auf und denkt immer daran: Wat immer auch kommt, wat immer passiert – die Familie Rot-Weiss hält zusammen.

Nur der RWE

Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen
Service

Vorverkaufsstellen

RWE-vorverkaufsstellen

Essen (Nord / Ost)Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen

KUMACO GmbH
Grass Str. 8
45356 Essen – Dellwig
Tel.: 0201-584 99 263

Sportshop Ruhr
Altenessener Str. 238a
45326 Essen – Altenessen

Tabakwaren Brunnert
Marktstr. 39
45355 Essen – Borbeck
Tel.: 0201-682231

Teamsport Philipp Essen
Burggrafenstraße 16
45139 Essen – Frillendorf
Tel.: 0201-5978778

Videothek Bieniek & Bieniek GbR
Bocholder Str. 243
45365 Essen – Bergeborbeck

Essen (Süd / West)Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen

Petite Papeterie Drange
Laubenweg 11
45149 Essen – Margaretenhöhe
Tel.: 0201 – 43866233

Reise-Welle e.K.
Holsterhauser Str. 102
45147 Essen – Holsterhausen
Tel.: 0201 – 9599190

Steeler Whisky Fass
Grendplatz 6
45276 Essen – Steele
Tel.: 0201-510865

TUI Travelstar Reisebüro Burgaltendorf
Alte Hauptstr. 104 – 106
45289 Essen – Burgaltendorf
Tel.: 0201 – 59 27 60
Fax :0201 – 577 57

DuisburgKurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen

Konzertkasse Lange GmbH
Sternbuschweg 261
47057 Duisburg
Tel.: 0203-26464

Tourist Information Duisburg
Königstr. 86
47051 Duisburg
Tel.: 0203 – 285440

DinslakenKurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen

WM-Ticketshop
Max-Eyth-Strasse 11
46539 Dinslaken
Tel.: 02064-731126

GladbeckKurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen

Teamsport Philipp Gladbeck
Sandstraße 15
45964 Gladbeck
Tel.: 02043-928418

KrefeldKurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen

Ticket Sachs
Am Hauptbahnhof 6
47798 Krefeld

Kamp-LintfortKurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen

ARTZ Reisen GmbH
Moerser Str. 230 
47475 Kamp Lintfort

OberhausenKurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen

Tabakwaren Markus Brinkmann
Dudelerstraße 7
46147 Oberhausen

Ticketshop in der Niebuhrg
Niebuhrgstr. 61
46049 Oberhausen
Tel.: 0208-860072

RecklinghausenKurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen

Teamsport Philipp Recklinghausen
Am Stadion 30
45659 Recklinghausen
Tel.: 02361-66116

Service

Impressum der kurzen fuffzehn

Kurze Fuffzehn - RWE vs. ULM – Rot-Weiss Essen