
Di., 07.04.2026 19:00 Uhr
1. FC Schweinfurt : Rot-Weiss Essen
1 : 3
0 : 2
Abpfiff
25. Dickson Abiama
39. Torben Müsel
29
35
36
46. Manuel Wintzheimer für Dustin Forkel
46. Winners Osawe für Sebastian Müller
76. Marvin Ayhan Obuz
87. Michael Schultz
93
67. Marek Janssen für Ramien Safi
74. Ben Vincent Hüning für Michael Kostka
74. Marvin Ayhan Obuz für Lucas Brumme
82. Nils Florian Kaiser für Kaito Mizuta
82. Ruben Reisig für Torben Müsel
57. Joshua Endres für Tim Latteier
74. Leonard Langhans für Pius Johannnes Krätschmer
78. Nico Grimbs für Nikolaos Vakouftsis
Tore
25. Dickson Abiama
39. Torben Müsel
76. Marvin Ayhan Obuz
87. Michael Schultz
Karten
29.
35.
36.
90+3.
Auswechselungen
46. Manuel Wintzheimer
Dustin Forkel
46. Winners Osawe
Sebastian Müller
57. Joshua Endres
Tim Latteier
67. Marek Janssen
Ramien Safi
74. Ben Vincent Hüning
Michael Kostka
74. Marvin Ayhan Obuz
Lucas Brumme
74. Leonard Langhans
Pius Johannnes Krätschmer
78. Nico Grimbs
Nikolaos Vakouftsis
82. Nils Florian Kaiser
Kaito Mizuta
82. Ruben Reisig
Torben Müsel
RWE setzt in Schweinfurt Siegesserie fort
Team von Trainer Koschinat besiegelt mit 3:1-Auswärtserfolg Abstieg der Unterfranken.
Rot-Weiss Essen belegt auch nach dem 32. Spieltag in der 3. Liga einen direkten Aufstiegsplatz. Das Team von Trainer Uwe Koschinat landete mit dem 3:1 (2:0) beim Tabellenletzten und damit nun feststehenden Absteiger 1. FC Schweinfurt 05 den sechsten Sieg in Serie. Das war RWE in der dritthöchsten deutschen Spielklasse zuvor noch nicht gelungen. Auch die 61 Punkte bedeuten schon sechs Runden vor dem Saisonende eine neue Vereinsbestmarke.
Vor 3.877 Zuschauern im Sachs-Stadion, darunter etwa 1.100 mitgereiste RWE-Fans, stellten Dickson Abiama (25.) und Torben Müsel (39.) schon während der ersten Halbzeit die Weichen auf Sieg. Der eingewechselte Marvin Obuz (76.) baute den Vorsprung aus, ehe Essens Kapitän Michael Schultz (87.) in der Schlussphase noch ein Eigentor zum Endstand unterlief.
Es war im insgesamt sechsten Duell mit Schweinfurt 05 auch der sechste Essener Sieg. Das letzte Gastspiel in Unterfranken lag dabei allerdings schon fast 35 Jahre zurück. Am 18. Mai 1991 hatte RWE in Schweinfurt 2:0 gewonnen.
„Wir mussten zu Beginn der Partie eine Situation mit einer guten Chance des Gegners überstehen, haben es dann aber sehr souverän gelöst“, sagte Uwe Koschinat im Interview bei MagentaSport. „Unter dem Strich war bei zahlreichen weiteren Chancen sicherlich ein höherer Sieg für uns möglich, ärgerlich war auch das späte Gegentor. Dennoch ein großes Lob an das Team für diese Leistung. Wir haben jetzt die Marke von 60 Punkten geknackt und noch sechs Spiele vor der Brust.“
Rot-Weiss Essen: Golz – Kostka, Rios Alonso, Schultz, Bouébari – Gjasula, Müsel – Abiama, Mizuta, Brumme – Safi
- FC Schweinfurt 05: Stahl – Trslic, Vakouftsis, Geis, Zeller – Latteier, Krätschmer, Angleberger – S. Müller, Shuranov, Forkel
Rios Alonso und Kostka zurück im Team
RWE-Trainer Uwe Koschinat nahm im Vergleich zum 1:0-Derbysieg gegen den MSV Duisburg drei Veränderungen in seiner Anfangsformation vor. Innenverteidiger José Enrique Rios Alonso und Rechtsverteidiger Michael Kostka, die gegen die „Zebras“ jeweils wegen einer Gelbsperre gefehlt hatten, kehrten in die Startelf zurück. Sie bekamen den Vorzug gegenüber Tobias Kraulich und Ben Hüning. In der Sturmspitze begann außerdem Ramien Safi für Marek Janssen.
Vor Torhüter Jakob Golz verteidigte in der Abwehr damit wieder eine Viererkette mit – von rechts nach links – Michael Kostka, José Enrique Rios Alonso, Michael Schultz und Franci Bouébari. Im zentralen Mittelfeld zogen Klaus Gjasula und Torben Müsel die Fäden. Die offensive Dreierreihe bildeten Dickson Abiama, Kaito Mizuta und Lucas Brumme. Sie unterstützten Mittelstürmer Ramien Safi.
Nicht zum Kader gehörte Jaka Cuber Potocnik, der wegen eines fiebrigen Infekts pausieren musste. Gegenüber dem Revierderby fehlten außerdem Danny Schmidt und Gianluca Swajkowski im Aufgebot. Dafür war Kelsey Owusu dabei und nahm auf der Bank Platz.
Golz verhindert frühen Rückstand
Den ersten Abschluss der Partie verzeichneten die Hausherren. Nach einer hohen Rechtsflanke von Luca Trslic nahm Dustin Forkel den Ball direkt aus der Luft, scheiterte aber am gut reagierenden Jakob Golz. Nur wenig später setzte sich Lucas Zeller gegen Michael Kostka durch und brachte die Kugel gefährlich vor das Tor. José Enrique Rios Alonso klärte jedoch in höchster Not zum Eckball.
Eine schnelle Umschaltaktion brachte dann die erste hochkarätige Tormöglichkeit für RWE. Über Torben Müsel, Kaito Mizuta und Ramien Safi landete der Ball bei Dickson Abiama, der frei vor Schweinfurts Schlussmann Toni Stahl auftauchte, den Torhüter aber nicht überwinden konnte. Auch bei einem Abschluss von Kaito Mizuta war der Torwart des Tabellenletzten auf dem Posten.
Abiama Torschütze und Vorbereiter
Insgesamt übernahm RWE ab der 15. Minute mehr und mehr die Spielkontrolle – und belohnte sich dann auch mit dem sehenswerten Führungstor. Lucas Brumme setzte Franci Bouébari auf der linken Seite ausgezeichnet ein. Dessen gefühlvolle Flanke beförderte Dickson Abama am zweiten Pfosten mit rechts überlegt zum 0:1 (25.) ins lange Eck.
In der Folgezeit setzten die Gäste konsequent nach. Dickson Abiama köpfte nach einer Hereingabe von Kaito Mizuta am Tor vorbei, Ramien Safi bekam das Spielgerät nach einem Querpass von Franci Bouébari nicht unter Kontrolle, ein Kopfball von Klaus Gjasula wurde geblockt und das folgende Zuspiel trudelte vor dem Tor der „Schnüdel“ an Freund und Feind vorbei.
Der zweite RWE-Treffer war daher auch hochverdient. Ausgelöst wurde die Aktion durch einen Fehlpass von Torhüter Toni Stahl, der den Ball in die Füße von Lucas Brumme spielte. Dessen Abschluss kratzte Nikolaos Vkouftsis zwar noch von der Torlinie. Dickson Abiama reagierte jedoch am schnellsten und fand mit seiner Flanke den freistehenden Torben Müsel, der den Ball von der Strafraumgrenze mit einem sehenswerten Volleyschuss zum 0:2 (39.) ins Netz wuchtete. Dabei blieb es bis zur Pause, weil auf der Gegenseite ein abgefälschter Flachschuss von Eric Shuranov am Essener Gehäuse vorbeirollte.
„Joker“ Obuz macht alles klar
Zur Pause reagierte Schweinfurts Trainer Jermaine Jones gleich mit zwei Wechseln. Mit dem Ex-Essener Manuel Wintzheimer und Winners Osawe kamen zwei frische Offensivspieler. Allzu viel passierte in der Anfangsphase des zweiten Durchgangs aber nicht. Die Hausherren leisteten sich immer wieder Abspielfehler im Aufbau, so dass sie keinen Druck entfachen konnten. Die Rot-Weissen ließen einige Konterchancen liegen.
Nach einer guten Stunde hatten die Schweinfurter Glück, dass Schiedsrichter Cristian Ballweg ein Foul von Torhüter Toni Stahl am frei durchstartenden Ramien Safi nicht mit der eigentlich fälligen Roten Karte ahndete, sondern weiterlaufen ließ. Der nur wenig später für Ramien Safi eingewechselte Marek Janssen steckte stark für Kaito Mizuta durch, der jedoch frei vor dem Tor nur den Außenpfosten traf.
Zu Beginn der Schlussphase besetzte Uwe Koschinat die rechte Außenbahn neu. Für Michael Kostka und Lucas Brumme wurden Ben Hüning und Marvin Obuz eingewechselt. Das zahlte sich schnell aus. Einen Ballverlust des ebenfalls kurz zuvor ins Spiel gekommenen ehemaligen RWE-Angreifers Joshua Endres in der eigenen Hälfte bestrafte Kaito Mizuta mit einem cleveren Zuspiel auf Marvin Obuz, der zum 0:3 (76.) in die kurze Ecke vollendete.
In der Folgezeit ließen die Gäste noch einige gute Chancen liegen. Unter anderem schob mit Nils Kaiser ein weiterer „Joker“ den Ball nach einem guten Zuspiel von Marek Janssen um Zentimeter am Tor vorbei. Stattdessen konnte der 1. FC Schweinfurt 05 sogar noch verkürzen. Nach einem Eckball beförderte Michael Schultz die Kugel unfreiwillig aus kurzer Entfernung zum 1:3-Endstand (87.) ins eigene Tor. Das änderte aber nichts mehr daran, dass für die Gastgeber der direkte Wiederabstieg in die Regionalliga Bayern nach der 25. Niederlage in der laufenden Spielzeit besiegelt ist.
Heimspiel gegen FC Ingolstadt 04
Die zweite Englische Woche des Jahres endet für Rot-Weiss Essen am kommenden Samstag, 11. April, ab 14 Uhr mit dem Heimspiel gegen den FC Ingolstadt 04. Das Hinspiel gewann RWE dank der Tore von Jaka Cuber Potocnik und Kaito Mizuta 2:1.
Acht Tage später kommt es dann zum nächsten Top-Spiel. Am Sonntag, 19. April, ab 13.30 Uhr sind die Rot-Weissen beim direkten Konkurrenten FC Energie Cottbus zu Gast. Im Stadion an der Hafenstraße unterlag das Koschinat-Team den Lausitzern im November nach einer packenden Partie 2:3.
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