Blau-Weiß Lohne – Rot-Weiss EssenRot-Weiss Essen – Rot-Weiss Essen

Blau-Weiß Lohne

 - 

Rot-Weiss Essen

Sa. 29.01. 14:00 Uhr

0 - 4

0 - 1

SpielberichtStimmenGegnerinfos

Ein Sieg für den Spielrhythmus!

Norddeutschland statt Domstadt! In einem 120-minütigen Testspiel besiegt Rot-Weiss Essen den Oberligisten TuS Blau-Weiß Lohne mit 0:4 (0:0; 0:1; 0:1). Dabei hat Cedric Harenbrock mit zwei sehenswerten Treffern (101./102.) bedeutenden Anteil am Erfolg, außerdem treffen Erolind Krasniqi (60.) und Sandro Plechaty (113.). „Für uns war es wichtig zu spielen und im Rhythmus zu bleiben. Wir haben 4:0 gewonnen und zu null gespielt – das ist wichtig“, resümiert RWE-Coach Christian Neidhart nach der Partie.

Spielzeit sammeln, so die Devise im Oldenburger Land. Unter anderem in der rot-weissen Startelf: Thomas Eisfeld. Der 29-Jährige stieg im Sommer noch mit dem VfL Bochum in die Bundesliga auf und unterzeichnete Anfang der Woche sein Arbeitspapier für Rot-Weiss. Zudem rückten unter anderem Nils Kaiser, Sascha Voelcke, David Sauerland und der frisch verlängerte Erolind Krasniqi in die Elf gegenüber dem wichtigen 2:1 gegen den Wuppertaler SV am Sonntag.

Lohne – seines Zeichens Teilnehmer der Aufstiegsrunde für die Regionalliga Nord – traf in der letzten Woche auf einen rot-weissen Liga-Konkurrenten. Gegen die Sportfreunde Lotte unterlag das Team von Coach Henning Rießelmann 1:2.

Zu Beginn zeigt Eisfeld im neuen Aufzug gleich sein Schussgeschick, aus zentraler Position muss Lohne-Keeper Bollmann zweimal ran (6./10). 18 Spielminuten rum, da zirkelt Heskamp einen Eckball direkt – Koczor ist zur Stelle. Es entwickelt sich eine Partie, in der RWE zwar das Ruder in der Hand hat, die Chancen aber nicht so recht entstehen wollen. Krasniqi kriegt bei einem Versuch aus 14 Metern nicht genug Druck hinter den Ball (35.), eine Hereingabe von Eisfeld kommt nicht bei Kaiser an (44.). Und auch die Gäste mit einem Lebenszeichen: Neziri zieht seinen Schuss aus spitzem Winkel ans Alu (56.). Bevor die Halbzeit des Spiels bestellt ist, gelingt Krasniqi dann doch sein Erfolgserlebnis: Aus Nahdistanz überwindet der flinke Junioren-Nationalspieler Bollmann (60.).

Komplett durchgetauscht geht es in die letzten beiden Viertel. Jetzt unter anderem Herzenbruch, Bastians, Harenbrock und Engelmann auf dem Feld sowie Golz zwischen den Pfosten. Logisch da, dass die ersten Chancen der zweiten „Halbzeit“ ein Joker hat: Dürholtz aus zentraler Position in die Arme von Bollmann (65.). Als Kleinsorge den zweiten Treffer auf dem Fuß hat, verhindert der herauseilende BW-Keeper Schlimmeres (73.). Mit Schlusspfiff des dritten Viertels verzieht Goldmann dann auf gegnerischer Seite eine Direktabnahme aus 12 Metern (90.).

Mit aller Macht möchte Rot-Weiss den Testspiel-Sieg festzurren: Engelmann scheitert nach Herzenbruch-Vorarbeit am eingewechselten Sieve (95.), dann klärt der Schnapper unorthodox, aber sehenswert mit dem Fuß einen festen Versuch von Young (97.).

Doch Bühne frei für die Harenbrock-Show: Erst zieht der Blondschopf eine Ecke von der rechten Seite direkt ins Tor (101.), um eine Minute später sehenswert aus der Distanz zu treffen. Lohne ist die Müdigkeit jetzt deutlich anzumerken! Und Harenbrock will das nochmal ausnutzen: Wieder eine direkte Ecke, Sieve muss sich gehörig strecken (110.). Gegen Plechaty Schuss bleibt der Lohne-Keeper machtlos – so steht es zum Ende der Partie 4:0.

Stimmen zum Spiel

Für uns war es wichtig zu spielen und im Rythmus zu bleiben. Wir haben 4:0 gewonnen und zu null gespielt – das ist wichtig.

Christian Neidhart