F.C. Hansa Rostock – Rot-Weiss EssenRot-Weiss Essen – Rot-Weiss Essen

Sa., 28.02.2026 14:00 Uhr

F.C. Hansa Rostock : Rot-Weiss Essen

3 : 2

1 : 0

Abpfiff

41. Michael Schultz

11

63. Dickson Abiama

61. Andreas Voglsammer

82. Josu00e9-Enrique Rios Alonso

86. Emil Frost Holten

75

71. Jaka Cuber Potocnik für Klaus Gjasula

71. Kaito Mizuta für Dickson Abiama

71. Michael Kostka für Jannik Hofmann

87. Danny Schmidt für Marvin Ayhan Obuz

87. Ramien Safi für Michael Schultz

73. Cedric Harenbrock für Adrien Lebeau

73. Jan Mejdr für Nico Neidhart

83. Christian Kinsombi für Maximilian Krauß

83. Emil Frost Holten für Andreas Voglsammer

90. Lukas Wallner für Jonas Michel Dirkner

Tore

41. Michael Schultz

61. Andreas Voglsammer

63. Dickson Abiama

82. Josu00e9-Enrique Rios Alonso (Elfmeter)

86. Emil Frost Holten (Elfmeter)

Karten

11.

75.

Auswechselungen

71. Jaka Cuber Potocnik
Klaus Gjasula

71. Kaito Mizuta
Dickson Abiama

71. Michael Kostka
Jannik Hofmann

73. Cedric Harenbrock
Adrien Lebeau

73. Jan Mejdr
Nico Neidhart

83. Christian Kinsombi
Maximilian Krauß

83. Emil Frost Holten
Andreas Voglsammer

87. Danny Schmidt
Marvin Ayhan Obuz

87. Ramien Safi
Michael Schultz

90. Lukas Wallner
Jonas Michel Dirkner

Fan-HinweiseSpielberichtVideo-Vorbericht

Stadionöffnung:

Das Stadion öffnet um 12 Uhr, 120 Minuten vor Anpfiff. Der Gästebereich befindet sich zwischen der Ost- und Südtribüne.

Ticketsituation:

Beim Vorverkauf wurden 1.054 Tickets verkauft. Es wird vor Ort eine Tageskasse geben. Diese befindet sich für Gästefans zwischen der Ost- und Südtribüne, direkt beim Auswärtsblock.

Anreise mit dem Pkw/Reisebus:

RWE-Fans folgen auf der Bundesautobahn 20 nicht der Beschilderung zum Stadion, sondern verlassen die Autobahn an der Anschlussstelle 15 / Rostock-Südstadt. Danach der Landesstraße 132 Richtung Stadtzentrum / Hauptbahnhof folgen und über den Südring direkt zum Parkplatz am Albrecht-Kossel-Platz (ZOB) fahren. Am Stadion und im Stadionumfeld stehen keinerlei Parkmöglichkeiten für Gästefans zur Verfügung. Eine kostenlose und gesicherte Parkmöglichkeit für Reisebusse und individuell mit dem Pkw anreisende Gäste ist ausschließlich auf den Parkplätzen Albrecht-Kossel-Platz und Nordex/ Südseite Hauptbahnhof (ZOB) gegeben. Am Albrecht-Kossel-Platz steht für die anreisenden Gäste ein kostenloser Bustransfer zum Ostseestadion bereit. Nach Ende des Spiels werden Rot-Weisse direkt vom Stadion wieder zurück zum Parkplatz Albrecht-Kossel-Platz gefahren.

Anreise mit der Bahn:

Nach der Ankunft am Rostock Hauptbahnhof begeben sich alle bahnanreisenden Gästefans bitte auf den Vorplatz am Ausgang „Süd“. Dort stehen Shuttlebusse bereit, die kostenlos zum Ostseestadion sowie nach dem Spiel zurück zum Hauptbahnhof fahren. Wer an feste Zugfahrzeiten gebunden ist, sollte möglichst einen der ersten Shuttlebusse für die Rückfahrt zum Bahnhof nutzen. Die Lautsprecherdurchsagen der Polizei am Hauptbahnhof Rostock sind zu beachten.

Im Stadion:

Der Gästeblock befindet sich zwischen der Ost- und Südtribüne, dort gibt es auch einen separaten Eingang für Gästefans. Im Stadionumfeld gilt Fantrennung – erkennbare Gästefans erhalten trotz gültiger Eintrittskarte im Regelfall keinen Eintritt zu den Heimbereichen. An den Imbissständen kann bar sowie mit Karte gezahlt werden. Rucksäcke, Getränke und selbst mitgebrachte Snacks können am Gäste-Vorplatz abgegeben werden, sie sind während des Spiels beaufsichtigt und können nach Spielende wieder abgeholt werden.

Mitfahrzentrale der Fan- und Förderabteilung:

Die Fan- und Förderabteilung (FFA) von Rot-Weiss Essen bietet mit der „MitFFAhrzentrale“ einen Service für Heim- und Auswärtsspiele an. RWE-Fans, die eine Mitfahrgelegenheit benötigen oder anbieten, können sich auf der Homepage der FFA eintragen und so schnell und unkompliziert in den Austausch treten. Die „MitFFAhrzentrale“ erreichen RWE-Fans unter mfz.ffa-rwe.de.

TV-Übertragung:

Die Partie wird bei Magenta Sport sowie im WDR- und auch im NDR-Fernsehen live übertragen.

Radio-Übertragung:

Mit Radio Hafenstrasse gibt es die Option zum Zuhören – hier geht es zur Radio-Übertragung (in der Regel ab zehn Minuten vor Anstoß): www.rwe-live.de

RWE-Aufholjagd in Rostock nicht belohnt

Team von Trainer Uwe Koschinat muss sich beim FC Hansa 2:3 geschlagen geben.

Nach einer vor allem in der zweiten Halbzeit wilden und mitreißenden Partie musste sich Rot-Weiss Essen im Rahmen des 25. Spieltages in der 3. Liga beim FC Hansa Rostock 2:3 (0:1) geschlagen geben. Trotz einer eindrucksvollen Aufholjagd nach einem 0:2-Rückstand verlor das Team von Trainer Uwe Koschinat in der Liga zweimal in Folge. Erstmals seit Dezember 2024, also noch vor dem Amtsantritt des 54-jährigen Fußball-Lehrers, ging RWE in der Liga zweimal nacheinander leer aus.

Vor 24.557 Zuschauern im Ostseestadion, darunter mehr als mitgereiste 1.000 RWE-Fans, sorgten ein Eigentor von Kapitän Michael Schultz (41.) und ein Treffer von Hansa-Stürmer Andreas Voglsammer (61.) für einen 2:0-Vorsprung der Gastgeber, allerdings jeweils begünstigt durch Fehler in der Essener Defensive. Dickson Abiama (63.) und José Enrique Rios Alonso (83., Foulelfmeter) glichen für die Gäste und belohnten die große Moral des Teams, ehe der eingewechselte Emil Holten (86., Handelfmeter) ebenfalls vom Punkt doch noch die Hanseaten jubeln ließ.

„Positiv ist, dass unsere Mannschaft immer an sich glaubt und niemals aufgibt“, sagte RWE-Trainer Uwe Koschinat im Interview bei MagentaSport. „Uns fehlen jedoch aktuell die innere Ruhe am Ball und auch die Qualität in der Verteidigungsmentalität. Dadurch laden wir den Gegner immer wieder zu Kontern ein. Hinzu kommen technische Unsauberkeiten, durch die wir uns auf den Seiten oft nicht entscheidend durchkombinieren können.“

FC Hansa Rostock: Uphoff – Neidhart, Gürleyen, Carstens, Bergh – Kunze, Schuster, Dirkner, Lebeau – Voglsammer, Krauß

Rot-Weiss Essen: Wienand – Hofmann, Rios Alonso, Schultz, Brumme – Gjasula, Reisig –– Obuz, Müsel, Abiama – Janssen

Drei Offensivspieler neu im Team

RWE-Trainer Uwe Koschinat nahm im Vergleich zur Niederlage beim VfL Osnabrück (0:3) drei Änderungen in seiner Anfangsformation vor. Mit Marvin Obuz, Torben Müsel und Marek Janssen rückten drei neue Offensivspieler ins Team. Dafür nahmen Innenverteidiger Tobias Kraulich sowie die Flügelstürmer Ramien Safi und Kaito Mizuta zunächst auf der Bank Platz. Verletzungsbedingt mussten lediglich Stammtorhüter Jakob Golz (Innenbandanriss im Knie) und Angreifer Jannik Mause (Bänderriss im Ellenbogen) weiterhin zuschauen.

Vor Torhüter Felix Wienand verteidigte in der Abwehr damit wieder eine Viererkette mit – von rechts nach links – Jannik Hofmann, José Enrique Rios Alonso, Michael Schultz und Lucas Brumme. Im zentralen Mittelfeld zogen Ankerspieler Klaus Gjasula und Ruben Reisig die Fäden. Die offensive Dreierreihe bildeten Marvin Obuz, Torben Müsel und Dickson Abiama. Sie unterstützten Mittelstürmer Marek Janssen.

Gegentor erneut kurz vor der Pause

Die Gastgeber waren zwar bemüht, das Heft des Handelns zu übernehmen. In der Anfangsphase kam allerdings nur Rot-Weiss Essen zu zwei guten Tormöglichkeiten. Zunächst versuchte es Torben Müsel nach einem Zuspiel von Dickson Abiama mit einem Schlenzer ins lange Eck, Hansa-Torhüter Benjamin Uphoff war jedoch auf dem Posten. Nur wenige Minuten später kam erneut Torben Müsel nach Vorarbeit von Jannik Hofmann in der Nähe des Elfmeterpunkts an den Ball, traf die Kugel aber nicht richtig.

Der FC Hansa meldete sich nach einer knappen Viertelstunde erstmals gefährlich vor dem RWE-Tor an. Ein wuchtiger Flachschuss des aufgerückten Abwehrspielers Florian Carstens von der Strafraumgrenze rauschte jedoch knapp am Pfosten vorbei, so dass Felix Wienand nicht eingreifen musste.

Erst nach etwa 30 Minuten häuften sich die Torszenen auf beiden Seiten. Zunächst konnte José Enrique Rios Alonso einen erneuten Abschluss von Florian Carstens in letzter Sekunde blocken, nur wenige Sekunden später parierte Felix Wienand einen Kopfball von Andreas Voglsammer mit einer Glanzparade. Auf der Gegenseite zog Dickson Abiama von der Strafraumgrenze ab, verfehlte den Rostocker Kasten aber knapp.

Kurz vor der Pause geriet RWE durch ein Gegentor in Rückstand. Einen hohen Ball, machte José Enrique Rios Alonso durch eine zu kurze Kopfballabwehr nach außen wieder gefährlich, weil die Kugel genau bei Rostocks Außenstürmer Maximilian Krauß landete, der sofort scharf nach innen passte. RWE-Kapitän Michael Schultz wollte noch mit einer Grätsche vor dem einschussbereiten Andreas Voglsammer klären, beförderte den Ball jedoch unglücklich zum 1:0 (41.) für Rostock ins eigene Netz. Die Rot-Weissen wollten sofort antworten. Weil jedoch ein gefährlicher Abschluss von Dickson Abiama knapp über die Latte flog, ging es mit einem 0:1-Rückstand in die Kabine.

Dickson Abiama kontert 0:2 schnell

Gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs mussten die RWE-Fans tief durchatmen. Nach einem Durcheinander im Strafraum klärte Michael Schultz kurz vor der Linie, ehe Andreas Voglsammer den Nachschuss aus etwa sieben Metern über das Tor setzte. Ein zweiter Gegentreffer drohte auch nach einem Fehlpass von Felix Wienand im Spielaufbau, den die Essener Abwehr jedoch mit vereinten Kräften ausbügelte.

Bei der bis dahin besten Chance der Hausherren zum 2:0 hielt Felix Wienand sein Team im Spiel, als er gegen den allein zu ihn zulaufenden Maximilian Krauß stark parierte. Kurz darauf eilte der RWE-Schlussmann nach einem langen Pass von Adrien Lebeau aus seinem Tor, obwohl José Enrique Rios Alonso und Michael Schultz mit Maximilian Krauß noch auf einer Höhe waren. Der Rostocker Offensivspieler nutzte das für ein Zuspiel auf Andreas Voglsammer, der den Ball aus rund 30 Metern zum 2:0 (61.) ins verlassene RWE-Tor hob.

Das Koschinat-Team zeigte jedoch einmal mehr seine Comeback-Qualitäten. Praktisch im Gegenzug gelang das Anschlusstor. Eine Rechtsflanke von Jannik Hofmann landete bei Dickson Abiama, der sich energisch durchsetzte und die Kugel im zweiten Versuch an Benjamin Uphoff vorbei zum 2:1 (63.) ins Netz schoss.

Elfmeter-Treffer auf beiden Seiten

Nachdem Jannik Hofmann mit einer starken Grätsche gegen Maximilian Krauß das dritte Hansa-Tor verhindert hatte, setzte RWE-Trainer Uwe Koschinat das erste Signal für die Schlussoffensive. Mit Jaka Cuber Potocnik (für Klaus Gjasula) kam ein zweiter Mittelstürmer. Außerdem wurden mit Michael Kostka (für Jannik Hofmann) und Kaito Mizuta (für Dickson Abiama) zwei frische Außenbahnspieler positionsgetreu eingewechselt.

Zwar tauchte zunächst noch einmal Maximilian Krauß frei vor Felix Wienand auf, der glänzend parierte. Fast im Gegenzug gelang RWE jedoch der Ausgleich. Jaka Cuber Potocnik wurde im Strafraum von Ahmet Gürleyen regelwidrig zu Fall gebracht, José Enrique Rios Alonso verwandelten den fälligen Foulelfmeter zum 2:2 (83.). Riesenjubel bei den RWE-Anhängern.

Die Freude währte allerdings nur kurz. Nach einem Kopfball von Christian Kinsombi bekam RWE-Verteidiger Michael Kostka den Ball an den Arm. Diesmal bewies der ebenfalls eingewechselte Emil Holten Nervenstärke und traf per Handelfmeter souverän zum 3:2-Endstand (86.). Uwe Koschinat versuchte mit dem Einwechselungen von Ramien Safi (für Marvin Obuz) und Danny Schmidt (für Michael Schultz) noch einmal alles, der erneute Ausgleich gelang jedoch nicht mehr. Die letzte Chance hatte Ruben Reisig, der die Richtung des Balles aber mit der Fußspitze nicht mehr entscheidend veränderte, so dass Benjamin Uphoff abwehren und den hauchdünnen Rostocker Sieg festhalten konnte.

In der Englischen Woche gegen Waldhof

Das Gastspiel beim FC Hansa Rostock war für das Team von RWE-Trainer Uwe Koschinat der Start in die erste Englische Woche des Fußballjahres 2026. Bereits am kommenden Mittwoch, 4. März, ab 19 Uhr ist der SV Waldhof Mannheim in Essen zu Gast. Dabei wollen die Rot-Weissen Wiedergutmachung für das 1:6 aus dem Hinspiel betreiben.

Das dritte Spiel innerhalb von acht Tagen führt die Rot-Weissen dann in den Kraichgau. Erstmals in der Vereinsgeschichte ist RWE am nächsten Samstag, 7. März, ab 14 Uhr in einem Pflichtspiel bei der zweiten Mannschaft des Bundesligisten TSG Hoffenheim zu Gast. In der Hinrunde gelang den Essenern an der Hafenstraße ein 3:1-Heimsieg.